Michael Hanekes "Amour" für zehn Césars nominiert

25.01.2013 | 12:32 |   (DiePresse.com)

Als Favorit für den französischen Filmpreis geht allerdings Noemie Lvovskys Zeitreise-Komödie "Camille Redouble" mit 13 Nominierungen ins Rennen.

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Der österreichische Regisseur Michael Haneke darf sich gute Chancen auf den französischen Filmpreis César ausrechnen: Sein Sterbedrama "Amour" ist für die Auszeichnung zehn Mal nominiert. Der Film ist allerdings nicht Favorit, denn Noémie Lvovskys "Camille Redouble" geht in gleich 13 Kategorien an den Start. Das teilte die französische Filmakademie am Freitag in Paris mit. Die Komödie "Camille Redouble" handelt von einer alleinerziehenden Mutter, die nach einem Rausch zu Silvester in ihrem Maturajahr 1985 aufwacht.

Zwei Tage vor dem Oscar verliehen

Die prestigereichen Filmpreise werden am 22. Februar und damit zwei Tage vor der Oscar-Verleihung in Los Angeles vergeben. Bei den amerikanischen Academy Awards hat "Amour", dessen Auszeichnungsreigen im vergangenen Mai mit der Goldenen Palme in Cannes begann, fünf Preischancen.

Ebenfalls in zehn Kategorien nominiert wurde Benoît Jacquots "Leb wohl, meine Königin!" mit Diane Kruger und Léa Seydoux. Im Zentrum des Dramas steht die Beziehung von Marie Antoinette zu ihrer Vorleserin Sidonie Laborde kurz vor Ausbruch der Französischen Revolution.

In der Kategorie des besten Films konkurriert "Amour" u.a. mit "Dans la maison" (In ihrem Haus) von Francois Ozon, "Der Geschmack von Rost und Knochen" von Jacques Audiard und "Holy Motors" von Leos Carax. Für die beste Regie sind neben Haneke auch Ozon, Jacquot, Carax,  Lvovsky und Stephane Brize nominiert. Als beste Darstellerin ist Emmanuelle Riva, als bester Darsteller Jean-Louis Trintignant im Aufgebot, als beste Nebendarstellerin hat auch Isabelle Huppert die Chance auf einen Cesar. Haneke könnte auch für das beste Drehbuch geehrt werden, seine österreichische Cutterin Monika Willi zudem für den besten Schnitt.

(APA/Red.)

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