Facebook-Werbeverbot für Film "Bad Fucking"

Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Kurt Palm hat zwar einen Facebook-Auftritt, werben darf man für "Bad Fucking" in dem sozialen Netzwerk aber nicht.

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Plakat zu ''Bad Fucking'' – (c) Thimfilm

Facebook erlaubt keine Werbung für den österreichischen Film "Bad Fucking", der ab 20. Dezember in den Kinos startet. "Für unseren Kinostart 'Bad Fucking' wurde uns jegliche Werbung über Facebook untersagt", schrieb der Filmverleih Thimfilm in einem E-Mail, das DiePresse.com vorliegt. Das Verbot komme demnach direkt aus der Facebook-Zentrale in Irland. Zitiert wird in dem E-Mail auch die Begründung von Facebook: "We do not allow the F word in any context. I understand it is a funny movie but the policy does not make any exception for the use of this word in ads or posts". Das zweisprachige Wortspiel des Film- und Romantitels ist der Name des Schauplatzes, eines heruntergekommenen Kurorts in der österreichischen Provinz.

Der Facebook-Auftritt von "Bad Fucking", der rund 5000 Fans zählt, ist davon nicht betroffen.

Sittenbild zwischen Korruption, Ehebruch und Mord

Regisseur Harald Sicheritz verfilmte mit "Bad Fucking" den grotesken gleichnamigen Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein österreichisches Sittenbild zwischen Korruption und Spekulation, Ehebruch und Mord zeichnete.

Zu sehen sind in dem Film unter anderem Martina Ebm, Proschat Madani, Adele Neuhauser, Wolfgang Böck, Thomas Mraz, Michael Ostrowski, Bettina Redlich, Johannes Silberschneider, Thomas Stipsits und Gerhard Liebmann.

Der Name des Films spielt natürlich auf den realen Ort Fucking in Oberösterreich an.

>> "Bad Fucking" auf Facebook

(Red.)

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