Das Motto "Scheitern aller Dinge ist die Tat" sei nicht ironisch gemeint, betont Festivalleiter H.W. Müller, "sondern im Sinne eines postmodernen Don Quijote zu verstehen". Er möchte "die Träumer" nicht als "Verlierer" verstanden wissen und diesen Regisseuren "einen Raum für Feedback" geben.
Kurze und längere Arbeiten im Programm
Im Programm finden sich neben vielen kurzen auch einige längere Arbeiten, etwa Benja Sachaus 40-Minüter "Made by Sein Win" über den Burmaer Sein Win, der einen Hubschrauber bauen will, oder die 79-minütige Komödie "Diktatoren küssen besser" von Juan Carlos Recalde, in der ein Streit zwischen Hitler und seinem ehrgeizigen Propagandaminister Goebbels entbrennt.
Dazu kommen gleich mehrere Filme über Fußball, etwa Eric Essers Trash-Satire "Dawn of the Dorks", die echte Bilder von betrunkenen Fußball-Fans während der WM mit einer fiktiven Zombie-Geschichte mischt, oder "Das Leben ist kein Fußballspiel. Auf der Suche nach dem Abseits", eine 30-minütige Doku von Philipp Hartmann.
Das Festival findet insgesamt bereits zum dritten Mal im deutschsprachigen Raum statt.
(APA)

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