Sechs Preise für österreichischen Film "Ein Augenblick Freiheit"

Der Debütfilm von Arash T. Riahi kommt bei Kritikern und Publikum gut an. Insgesamt wurde er bereits zwölf Mal ausgezeichnet. Er erzählt die Odysee von kurdischen Flüchtlingen aus dem Iran.

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(c) Filmladen

Der österreichische Spielfilm "Ein Augenblick Freiheit" von Arash T. Riahi entwickelt sich zu einem Festivalliebling. In den vergangenen Tagen erhielt das Debüt des iranischstämmigen Regisseurs sechs Preise in Argentinien, Brasilien und Frankreich. Bei der Viennale gewann "Ein Augenblick Freiheit" den Wiener Filmpreis. Auch in Montreal und Zürich wurde er ausgezeichnet. Seit seiner Uraufführung Ende August hat der Streifen nun bereits zwölf Preise erhalten.

Beim Amazonas Filmfestival in Manaus (Brasilien) erhielt "Ein Augenblick Freiheit" ebenso wie in D'Histoire-Pessac (Frankreich) die Hauptpreise der Jury für den besten Film sowie den Publikumspreis.

Odysee von Asylanten

In "Ein Augenblick Freiheit" erzählt Arash T. Riahi von der Odyssee dreier iranisch-kurdischer Flüchtlingspaare. Riahi, der selbst im Kindesalter aus dem Iran geflüchtet ist, hat viel Autobiografisches in seinen Film einfließen lassen. In der Tragikomödie werden Riahis Geschwister von zwei jungen Cousins nach Österreich gebracht. Auf der Flucht landen auch sie in der Türkei, in einer Grenzstadt, wo sie in einem Hotel gemeinsam mit anderen auf den Asylbescheid warten.

In Österreich startet "Ein Augenblick Freiheit" im Filmladen Verleih am 9. Jänner 2009. Vorab kann der Film im Wiener Gartenbaukino noch einmal gesehen werden: Am 10. Dezember läuft "Ein Augenblick Freiheit" dort im Rahmen der SOS-Mitmensch-Reihe zum Bleiberecht in Anwesenheit des Regisseurs.

 

(Ag.)

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