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Italienische Katholiken protestieren gegen Religionssatire

05.02.2009 | 12:08 |   (DiePresse.com)

Der Regisseur von "Borat" hat einen Film über die "Lächerlichkeit" von Religion gedreht. Ultraorthodoxe katholische Verbände starteten in Italien einen Feldzug gegen "Religulous".

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Der neue Streifen von "Borat"-Regisseur Larry Charles löst in Italien Proteste aus. Ultraorthodoxe katholische Verbände haben dort einen Feldzug gegen den US-Film "Religulous" begonnen. Sie rissen Werbeplakate des stark religionskritischen Films weg oder beschrifteten sie mit dem Slogan "Kein Atheismus". Auf dem Werbeplakat des Films sind drei Affen mit den Symbolen der drei monotheistischen Religionen zu sehen. Dem Streifen geht es darum zu zeigen, dass alle Probleme der Welt von der Religion abhängen. Darauf spielt auch der Titel "Religulous" an - er ist zusammengesetzt aus "religious" (religiös) und "ridiculous" (lächerlich).

Hauptfigur ist der Komiker Bill Maher, der in seiner Heimat mit der TV-Show "Politically Incorrect" bekannt geworden ist. "Ich wollte einen lustigen Dokumentarfilm machen. Es gibt nichts lächerlicheres als die alten mythologischen Geschichten, die heute noch in Form der Religion überleben. Dieser Film ist extrem lustig, es sei denn, man ist religiös, in diesem Fall könnte man diesen Film nicht schätzen", erklärte er. Auch Regisseur Larry Charles ließ sich von den Protesten in Italien nicht beeindrucken. "Ich danke den Nachfolgern der Inquisition für ihre Werbung für den Film", sagte Charles.

Atheisten empört

Der Präsident des Verbands der italienischen Atheisten, Raffaele Carcano, ist hingegen empört - von dem Feldzug der Ultraorthodoxen. "Die Kampagne der Ultra-Katholiken ist eine schwerwiegende Verletzung der Meinungsfreiheit. Es scheint normal, dass man nicht von Atheismus sprechen darf, weil man nicht mit der katholischen Kirche in Konkurrenz treten darf, die immer mehr an Konsens verliert", sagte Carcano.

Der Streifen kommt kommende Woche in die italienischen Kinos. Starttermin für Österreich ist der 2. April.

(APA/Red. )

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11 Kommentare
Gast: Immanuel K.
17.02.2009 01:33
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Kant

Wer die Aufforderung von Immanuel Kant zur Benutzung des eigenen Verstandes begriffen hat, der kann trotz aller Mystifzierungsbemühungen nicht an diesen Hokospokus glauben.


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@Presse Frage des Gewissens


Es handelt sich um den Gast „Frage des Gewissens“ der uns laufend über Kirchenaustritt aufklärt.
Aus meiner Sicht und aus der Sicht einiger anderen, sind diese Aktionen von dieser Person, welche uns laufend über denn Kirchenaustritt informiert, nicht mehr Lesenswert. Da uns diese Person bereits zig male aufgeklärt hat.
Es gilt zwar die Freie Meinungsäußerung, man kann es auch dank seinem Fleiß und Eifer auch als permanente Provokation interpretieren.

Oder eher um gezielte Vorgehensweise um der Kirche und dadurch eventuell dem Christentum zum schaden.
Aus diesem Grund beantrage ich das Zensieren von diesen Postings und seinen laufenden Postings, die mit dem Kirchenaustritt etwas zu tun haben.
Man kann seine Aktionen mit Missionarsarbeit vergleichen.

Für Ihre Mühe, Bedanke ich mich im Voraus.
Eine E-Mail an die Presseredaktion folgt.

Antworten Gast: Gast
06.02.2009 19:57
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„…um der Kirche und dadurch eventuell dem Christentum zum schaden.“



1. der Kirche schaden

das braucht man nicht, das tut sie schon selber


2. dem Christentum schaden

das kann niemand besser als die katholische Kirche



Gast: vergilius
05.02.2009 18:37
0 0

muss man jetzt schon ultraorthodox sein,

um sich gegen so einen schwachsinn zu wehren? weit haben wir es gebracht. religionsbeschimpfung ist schon lächerlich. die politische korrektheit wird über bord geworfen. über nix darf man spötteln, nur über religion. da dürfen sich aber die betroffenen nicht wehren. ein solches gesindel, das versucht, die meinung zu lenken! und willfähring schließen sich freidenker etc., an, die - wenn es möglich wäre - am liebsten die christen vernichten würden. das werden sie aber nicht zugeben.

AUSTRITT



zuständige Behörde:

die BEZIRKSHAUPTMANNSCHAFT (in Städten mit eigenem Statut: der Magistrat, in Wien: das Magistratische Bezirksamt)

erforderliche Unterlagen:

1. amtlicher LICHTBILDAUSWEIS
2. NACHWEIS DER MITGLIEDSCHAFT in der Glaubensgemeinschaft z.B.:

* Taufschein
* Trauschein, Firm- oder Konfirmationsbestätigung etc.
* sonstige Bestätigung über die Mitgliedschaft
* Zahlungsnachweis
* Zahlungsaufforderung

für den Austritt fallen KEINE GEBÜHREN an.

Quelle: www.help.gv.at/Content.Node/82/Seite.820003.html
(Homepage der Bundesregierung)



Antworten Gast: vergilius
05.02.2009 18:27
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Re: AUSTRITT

wir wissens eh schon

Ratio
05.02.2009 15:48
0 0

Die Katholiken sollen in Zukunft genauso hart reagieren,

wie es die Moslems tun, wenn deren Religion verunglimpft wird.

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Re: Die Katholiken sollen in Zukunft genauso hart reagieren,

Hallo Ir

Antworten kobold
05.02.2009 17:28
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Re: Die Katholiken sollen in Zukunft genauso hart reagieren,

Davor behüte uns Gott! Es ist eine Sache mit Worten zu streiten und Grenzüberschreitungen mit Worten zu begegnen. Da müssen die Katholiken tatsächlich etwas kämpferischer werden und sich nicht immer gekränkt zurückziehen und ihren Kreuzanhänger schön brav unterm Pullover verstecken, wenn sie im Büro sind. Aber es ist eine andere Sache, Menschen mit Gewalt zu begegnen. Mit Christus hat ein Prozess eingesetzt, an dessem Ende der Tod selbst überwunden wird. Es werden auch die Mörder, diejenigen, die Gewalt anwenden, überwunden. Unsere Offenbarung lässt es nicht zu, dass wir andere als friedliche Mittel anwenden.

kobold
05.02.2009 15:27
0 0

Na ja, Gott ist halt an allem schuld.

Atheismus ist offensichtlich etwas für Menschen mit Gehirnwachstums-Verzögerungen.

Peregrin
05.02.2009 14:21
0 0

Unklar

Und warum verkleiden sich die Freidenker in dem Film jetzt als Bischof, Imam und Rabbi?