Der als "Borat" bekanntgewordene britische Komiker Sacha Baron Cohen hat die Nationalgarde im US-Staat Alabama an der Nase herumgeführt. In dem Glauben, einem deutschen Fernsehreporter bei Dreharbeiten für eine Dokumentation zu helfen, hatten die Nationalgardisten Cohen und seine Filmcrew in die Militärakademie vorgelassen.
Der Komiker erhielt eine Uniform und durfte ein paar kurze Übungen machen. Der Streich fiel erst auf, als ein junger Kadett Cohen erkannte und seine nichtsahnenden Vorgesetzten über den Spaßvogel informierte.
"Das ist ein peinlicher Vorfall für die Nationalgarde von Alabama", erklärte Sergeant Katrina Timmons am Montag. Seit dem Vorfall vom 13. Februar seien neue Regeln erlassen worden, damit "so etwas nicht wieder passiert", sagte sie.
Cohen arbeitet derzeit an einem Film mit der Kunstfigur "Bruno", einem schwulen österreichischen Modereporter. Eine 22-minütige Vorschau wurde bereits beim "South by Southwest"-Filmfestival gezeigt: Gegen Bruno habe Borat brav gewirkt, urteilte MTV nach der Preview.
(Ag./Red.)

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