Andreas Prochaska dreht Dreiteiler über Kaiser Maximilian

Der Regisseur von "Das finstere Tal" wird für sein neues Projekt mit 1,3 Millionen unterstützt. Förderungen gibt es auch für den neuen Murnberger-Film und die neue "Soko Donau"-Staffel.

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VERLEIHUNG ´�STERREICHISCHER FILMPREIS 2015´: PROCHASKA
Andreas Prochaska bei der Verleihung des Österreichischen Filmpreises. – (c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)

Gerade erst mit acht Österreichischen Filmpreisen für seinen Alpenwestern "Das finstere Tal" ausgezeichnet, wechselt Regisseur Andreas Prochaska nun an den kaiserlichen Hof. Der historische TV-Dreiteiler "Maximilian" ist eines von neun Projekten, die der Filmfonds Wien in der ersten Tranche seiner Fernsehfilmförderung 2015 mit knapp 1,3 Millionen Euro fördert, wie am Dienstag bekannt gegeben wurde.

Prochaskas mit 400.000 Euro Herstellungsförderung bedachter und von MR-Film produzierter Serie liegt "große europäische Geschichte und eine der schönsten Liebesgeschichten der österreichischen Monarchie" zugrunde, sollte der selbst ernannte "letzte Ritter" Maximilian doch durch die Heirat der damals reichsten europäischen Thronerbin, Maria von Burgund, die Zukunft des Habsburger-Reiches sichern. Dazu galt es jedoch einen Konkurrenten, Ludwig XI. von Frankreich, auszustechen. Für "Maximilian" stehen u.a. Johannes Krisch, Tobias Moretti, Stefan Pohl und Miriam Fussenegger vor der Kamera.

Als zweite TV-Serie wurde die bereits elfte Staffel der ORF-Krimireihe "Soko Donau" (Satel-Film) mit 430.000 Euro gefördert.

Kästner-Biografie von Wolfgang Murnberger

Zwei bekannte junge Schauspieler geben wiederum den beiden mit insgesamt 250.000 Euro geförderten Spielfilmen ihr Gesicht: So steht Florian David Fitz als Erich Kästner im biografischen Spielfilm "Kästner und der kleine Dienstag" (Dor Film) für Wolfgang Murnberger vor der Kamera und gibt Manuel Rubey in Michael Hofmanns Liebesdrama "Seit du da bist" (epo-film) einen jungen erfolglosen Maler, der schicksalhaft auf die ältere Geigenlehrerin Clara trifft. Als Clara ist Martina Gedeck, als ihr Ehemann Robert Palfrader zu sehen.

Über Herstellungsförderung von insgesamt 218.500 Euro können sich auch fünf Doku-Formate freuen: So werden Michael Reiseckers Reportage-Serie "Reiseckers Reisen" und Andre Hellers Gesprächsreihe "Menschenkinder" fortgesetzt, rollt Chris Raiber in der ORF-Krimiserie "Fokus Mord" alte Wiener Kriminalfälle auf, widmet sich die TV-Doku "Geld und Leben" der nationalen Währungspolitik und porträtiert Claudia Müller die österreichische Künstlerin Valie Export.

(APA)

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