Im Kino: „The Salesman“

Asghar Farhadi gewann mit dem Drama seinen zweiten Oscar.

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Dass Disney einen seiner Zeichentrickfilme nach dem anderen neu verfilmt, ist nun wirklich nichts Neues – und schon gar nicht innovativ. Im Fall von „Die Schöne und das Biest“ mit Emma Watson ist es zumindest gut gelungen: Ein üppiges ­Nostalgiefest, verfeinert mit ein bisschen Ironie und Watsons feministischer Note. „The Salesman“ von Asghar Farhadi startet ebenfalls im Kino. Eine „Kreuzung des berühmten Arthur-Miller-Stücks und einer sozialkritischen Moralpredigt“, schreibt „Presse“-Filmkritiker Andrey Arnold über den Film, der – wohl auch, weil der Regisseur aus Protest gegen Trumps Politik der Verleihung fernblieb – den Auslandsoscar gewann. Dafür eingereicht, aber nicht nominiert, war auch der chilenische Film „Neruda“ von Pablo Larraín: Der kommunistische Politiker und Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda wurde Ende der 1940er-Jahre per Haftbefehl gejagt. Ein poetisches Porträt und gleichzeitig spannendes Katz-und-Maus-Spiel voller dunkler Schönheit.

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