Dass Fred Zinnemann, einer der erfolgreichsten europäischen Regisseure in Hollywood, aus Österreicher kam - daran soll in Wien nun eine Gedenktafel erinnern: Am Sonntag wurde an seinem ehemaligen Wiener Wohnhaus in der Weyrgasse 9 im dritten Bezirkeine Gedenktafel angebracht.
Die Enthüllung wurde vom Verein der Freunde des Jüdischen Museums Wien und der Stadt Wien organisiert und fand in Anwesenheit von Zinnemanns Sohn Tim statt. Im Rahmen der Viennale ist dem großen Filmemacher am Sonntagabend zudem eine Galavorstellung gewidmet.
"Hugh Noon"
Der in Wien geborene Zinnemann emigrierte 1929 in die USA, wurde Regieassistent, Kurzfilmregisseur und bald Studioregisseur. Bekannt wurde Zinnemann vor allem durch Filme wie "Menschen am Sonntag" (Ko-Regie, 1929), "The Seventh Cross" (1944), "Act Of Violence" (1948), "High Noon" (1952), "From Here to Eternity" (1953) und "A Man for All Seasons" (1966).
Zinnemann, der fünf Oscars erhielt und sechs weitere Male nominiert war, starb 1997 im Alter von 89 Jahren in London an einem Herzanfall. Bei der Gala im Wiener Metro Kino wird "The Men" (1950) mit Marlon Brando gezeigt.
(APA)

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