22.11.2009 06:55 | Meine Presse Merkliste0

Gedenktafel für Regisseur Fred Zinnemann in Wien

02.11.2009 | 09:20 |   (DiePresse.com)

Der fünffache Oscar-Preisträger Zinnemann war 1929 in die USA emigriert. Am ehemaligen Wohnhaus im dritten Bezirk erinntert nun eine Gedenktafel an den Regisseur von "High Noon".

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Dass Fred Zinnemann, einer der erfolgreichsten europäischen Regisseure in Hollywood, aus  Österreicher kam - daran soll in Wien nun eine Gedenktafel erinnern: Am Sonntag wurde an seinem ehemaligen Wiener Wohnhaus in der Weyrgasse 9 im dritten Bezirkeine Gedenktafel angebracht.

Die Enthüllung wurde vom Verein der Freunde des Jüdischen Museums Wien und der Stadt Wien organisiert und fand in Anwesenheit von Zinnemanns Sohn Tim statt. Im Rahmen der Viennale ist dem großen Filmemacher am Sonntagabend zudem eine Galavorstellung gewidmet.

"Hugh Noon"

Der in Wien geborene Zinnemann emigrierte 1929 in die USA, wurde Regieassistent, Kurzfilmregisseur und bald Studioregisseur. Bekannt wurde Zinnemann vor allem durch Filme wie "Menschen am Sonntag" (Ko-Regie, 1929), "The Seventh Cross" (1944), "Act Of Violence" (1948), "High Noon" (1952), "From Here to Eternity" (1953) und "A Man for All Seasons" (1966).

Zinnemann, der fünf Oscars erhielt und sechs weitere Male nominiert war, starb 1997 im Alter von 89 Jahren in London an einem Herzanfall. Bei der Gala im Wiener Metro Kino wird "The Men" (1950) mit Marlon Brando gezeigt.

(APA)

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Artikel kommentieren Kommentieren BookmarkBookmarken bei [Was ist das?]

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

Schlagzeilen Kultur

  • Herr Jürgens, werden Sie unterschätzt?
    Udo Jürgens, derzeit mit seiner "Best-Of"-CD an der Spitze der Hitparaden, beschließt seine große Tournee mit drei Österreich-Konzerten. "Die Presse am Sonntag" traf den Charismatiker.
    Disziplin in tausend Blättern
    Für den neuen Uni-Campus im Prater baut Architekt Hitoshi Abe einen Komplex für Büros, Bibliothek und Institute. Ein Spiel mit Licht, Luft und ein wenig Konditorkunst.
    Musikmarkt: Der Fan als Plattenboss
    Die Internetseite Sellaband wird als Onlinerevolution auf dem Musikmarkt gefeiert. Dort kann man sein Geld in potenzielle Hitfabrikanten investieren.
  • Vielfalt zu Haydns Zeiten
    Eine CD-Aufnahme von Flötenuhren beweist: In der Entstehungszeit klassischer Kom- positionen hielt man sich kaum an die Vorgaben der Maestri.
    Galerie in Graz: Das Ganze passt ihm nicht
    Die Neue Galerie in Graz zieht um. Was Chefkurator Peter Weibel am Samstag für eine deftige Abrechnung mit Verhinderern, Verwaltern und Verkennern nutzte.
    Sandmännchen feiert Geburtstag: "Nun schnell ins Bett..."
    Am Sonntag feiert das beliebte Sandmännchen mit großem Trara seinen 50. Geburtstag. Es entstand aus einem Wettstreit zwischen Ost- und Westdeutschland.
  • Und immer wieder Vintage
    Das Dorotheum versteigert am Dienstag Design – von Klimts Zeichenmappe bis zu Domenigs Prototyp eines Armsessels. Der Trend: Vintage.
    Oprah Winfrey tritt ab: Talk, Tränen und Trara
    Die Talkshow-Queen Oprah Winfrey verkündet ihren Abschied in zwei Jahren, um einen eigenen Sender zu lancieren. Sie ist zur mächtigen Marke geworden.
    "Paranormal Activity": Horrorkammerspiel zum Mitmachen
    Um einen Dämon dreht sich das Debüt des Israelis Oren Peli – samt dazugehöriger Marketingkampagne. Peli spielt geschickt mit Urängsten: Sein Film ist effektiv, aber nicht innovativ.
  • Josefstadt: „Hans Moser sang mit Goebbels!“
    Franzobel schrieb ein Stück über Moser, das am 25. 2. 2010 mit Erwin Steinhauer in der Titelrolle uraufgeführt wird. Herbert Föttinger erklärt, warum dieses Moser-Stück wichtig ist.
    Thomas Quasthoff erhält Karajan-Musikpreis
    Der prominente deutsche Bass-Bariton wurde am Freitagabend ausgezeichnet. Der Preis ist mit 50.000 Euro für die Nachwuchsförderung dotiert. Quasthoff wird das Geld für den Wettbewerb "Das Lied" verwenden.
    Buddhas, Bauernkästen– und Raubkunst
    Die geplante Fusion von Völkerkunde- und Volkskundemuseum weckt große Euphorie. Das Projekt ist attraktiv, aber teuer und unrealistisch. Die beiden Sammlungen dürften noch länger im Dornröschenschlaf ruhen.