Film: „Amerika birgt das Versprechen des Neuanfangs“

David Mackenzie hat sich bei einem Besuch in Texas von Land und Leuten faszinieren lassen: Das Ergebnis ist der Oscar-nominierte Film „Hell Or High Water“. Ein Gespräch über den Wildwest-Mythos, die Moral und die Vorwürfe, er sei ein Macho-Regisseur.

Zwei ungleiche Brüder, dargestellt von Ben Foster und Chris Pine, versuchen die Farm ihrer Familie zu retten.
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Zwei ungleiche Brüder, dargestellt von Ben Foster und Chris Pine, versuchen die Farm ihrer Familie zu retten.
Zwei ungleiche Brüder, dargestellt von Ben Foster und Chris Pine, versuchen die Farm ihrer Familie zu retten. – (c) Paramount

Zwei Brüder („Star Trek“-Star Chris Pine und Charakterdarsteller Ben Foster), die aus Geldnot zu Bankräubern werden. Ein alternder Sheriff (Jeff Bridges), der mit seinem indianischen Partner (Gil Birmingham) versucht, dem Duo das Handwerk zu legen. Ein Thriller, ein Western, ein Drama, voller Energie, Charakter und Kolorit, schnörkellos inszeniert vor dem Hintergrund archaischer Kleinstadtkulissen und bildgewaltiger Prärielandschaften. Solche Filme gibt es eigentlich gar nicht mehr. Umso erfreulicher ist der heimische Kinostart von „Hell Or High Water“: Ein Genrestück, das reichlich aus dem Bildreservoir der US-Filmgeschichte schöpft, aber mehr über die zeitgenössischen Zerrüttungen Amerikas erzählt als so manche Themendoku. Dafür gab es heuer vier Oscar-Nominierungen – und den lang verdienten Durchbruch für den schottischen Regisseur David Mackenzie („Young Adam“), der hier ein weiteres Mal seine beachtliche Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellt.

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