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Linksextreme verhindern Vorführung von Israel-Film

23.11.2009 | 12:31 |   (DiePresse.com)

Ein Vorfall in Hamburg empört Deutschland: Linksextremisten versperrten den Zugang zu einem Kino, in dem ein Film über Israel gezeigt werden sollte. Besucher sollen als "Judenschweine" beschimpft worden sein.

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In Hamburg haben Linksextremisten die Aufführung eines Films über Israel verhindert: "Warum Israel" von 1973 hätte im B-Kino gezeigt werden sollen. Linksextreme versperrten den Zugang, so das Kino auf seiner Internetseite. Sie hätten eine Art "israelischer Checkpoint" errichtet, heißt es auf der Kino-Homepage. Die Blockierer hätten mit Gewalt gedroht, sollte der Film gezeigt werden und seien mit Fahrradschlössern und Schlaghandschuhen bewaffnet gewesen.

Der Vorfall ereignete sich bereits am 25. Oktober, wurde aber erst jetzt bekannt. Nun schlägt er Wellen: "Es ist erschreckend, dass sogenannte Antifaschisten zu faschistischen Methoden greifen, um ihrer antisemitischen Gesinnung Ausdruck zu verleihen", sagte der Vorsitzende des Bundestags- Innenausschusses, Wolfgang Bosbach, der "Rheinischen Post" (Montag).

Der Regisseur des Filmes, Claude Lanzmann, äußerte sich bei "Spiegel online" empört: "Ich bin schockiert". Der 83 Jahre alte Lanzmann hatte den Film "Warum Israel" 1973 gedreht und dafür Israelis zu ihrem Leben befragt. Einer der Betreiber des Kinos B-Movie beschrieb die Blockierer bei "Spiegel online" als vermummt und mit einem militärischen Auftreten. Kinobesucher sein geschlagen, bespruckt und als "Judenschweine" beschimpft worden.

Die Blockierer stammen aus dem Umfeld des linksextremistisches Kommunikations-Zentrums in der Brigittenstraße 5 (B5), das in unmittelbarer Nachbarschaft des B-Kinos liegt. Nach Angaben des Landesamtes für Verfassungsschutz entwickelt sich das B5 immer mehr zu einem Treffpunkt von Linksextremisten, die zum Teil Gewaltanwendung - bis hin zum sogenannten "bewaffneten Kampf" - befürworten.

"Prozionistische Veranstaltung" stoppen

Dass jemand "Judenschweine" gerufen habe, wies das Zentrum B5 in einer schriftlichen Erklärung zurück. Es sei darum gegangen eine "pro-zionistische Veranstaltung" und "Hetze" zu stoppen.

Nun soll der Film laut Internetseite des Kinos am 13. Dezember gezeigt werden. Die Polizei will dann erneute Auseinandersetzungen verhindern. Nach dem Vorfall gab es nach Angaben der Hamburger Polizei keine Anzeigen.

 

(Ag./Red.)

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9 Kommentare
Nobodaddy
24.11.2009 11:30
1 0

"Es ist erschreckend, dass sogenannte Antifaschisten zu faschistischen Methoden greifen, um ihrer antisemitischen Gesinnung Ausdruck zu verleihen"

Das ist doch bitte schon immer die Vorgehensweise der sog. Antifaschisten gewesen. Sollte auch niemanden wundern, da ja die Antifaschisten in direkter Linie vom "anderen" großen Verbrechensregime des letzten Jahrhunderts abstammen.

Cameran
24.11.2009 10:58
0 0

Und wieder ein Beispiel

das sich Linke und Rechte näher sind als sie wollen...

Gast: entlarvung
23.11.2009 20:04
1 0

Ein Vorfall in Hamburg empört Deutschland: Linksextremisten versperrten den Zugang zu einem Kino, in dem ein Film über Israel gezeigt werden sollte. Besucher sollen als "Judenschweine" beschimpft worden sein.

Damit wird deutlich wozu Linksextreme fähig sind. Linksextreme gehören zu den ärgsten Gefährdern in Europa.

Die Geschichte hat gezeigt: Zuerst Worte, dann folgen Taten.

Werden Linksextreme demnächst Menschen mit anderen Ansichten töten? Viele trauen es den Linksextremen zu.

Gast: gast
23.11.2009 16:53
0 0

Aus diesem Grund unterscheide ich zwischen Linken und Rechten nicht. Für mich laufen sie unter dem Oberbegriff "Abschaum".

Es gibt Linke, Rechte und anständige Menschen.

Gast: gast
23.11.2009 16:44
0 0

Originell

Linke Rechtsradikale, originell! Wenn`s "richtige" Rechte gewesen wären, hätte es nicht so lange tot geschwiegen werden können, da wäre am nächsten Tag eine Welle der Bestürzung über die Welt hereingebrochen.

Gerald
23.11.2009 16:32
2 0

Wieder einmal

kann man erkennen wie ähnlich sich nationale und internationale Sozialisten doch sind.

Antworten Gast: Pensionist
24.11.2009 11:44
0 0

Re: Wieder einmal

Sehr richtig! Für mich Nazis und Internazis!

Gast: ich
23.11.2009 16:15
0 2

"Es ist erschreckend, dass sogenannte Antifaschisten zu faschistischen Methoden greifen, um ihrer antisemitischen Gesinnung Ausdruck zu verleihen"

so ähnlich müssen sich palästinenser bei einem Israelischen Checkpoint fühlen...

1 0

Re:

das hätten sich sich alles erspart wenn die araber nicht bereits 3 vernichtungskriege gegen israel vom zaun gebrochen hätten. die armen palis können nichts dafür ? jedes volk ist für seine führer verantwortlich.

die wahrheit ist, dass sich im gesamten islmamischen raum immer mehr eine totalitäre gesinnung breitmacht, die die juden aus purem rassismus vernichten will.

mitleid ? nein wirklich nciht