Der Clown killt wieder: "Es", ein unverkennbar moderner Horrorfilm

Der Film „Es“ schlägt eine wacklige Brücke zwischen modernen Schockeffekten und traditionellem Grusel.

Der Clown "Es".
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Der Clown "Es".
Der Clown "Es". – (c) Courtesy of Warner Bros. Picture

Strömender Regen, ein Papierschiff, das von einem reißenden Rinnsal in einen Straßenablauf gezogen wird, ein kleiner Junge in gelber Pelerine, der danach greift – und im Dunkeln einen gruseligen Clown entdeckt, der ihm an den Kragen will. Eine Szene, die sich gleich zweifach ins popkulturelle Gedächtnis der USA eingebrannt hat. 1986, als Stephen Kings weitschweifiger Schauerroman „Es“ die Bestsellerlisten eroberte. Und ein weiteres Mal 1990, als dessen Fernsehversion unzähligen Kindern und Jugendlichen den Schlaf raubte. Insofern war es nur eine Frage der Zeit, bis die Wiederkäumaschine Hollywood sich des Stoffes annehmen würde. Und nur selten standen die Sterne dafür besser als jetzt. Die Achtziger-Nostalgie der Gegenwart befindet sich am Zenit. „Stranger Things“, eine von „Es“ beeinflusste Serie, genießt Kultstatus. Und Horrorclowns haben Hochkonjunktur.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.09.2017)

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