24.05.2012 21:00 | Meine Presse Merkliste 0

Rassistisch und gestohlen: Heftige Kritik an "Avatar"

22.01.2010 | 13:16 |   (DiePresse.com)

James Camerons blaues Science-Fiction-Märchen ist immens erfolgreich und umstritten: Kritiker diskutieren über Zigaretten im Film, die Naturverherrlichung und die Brustwarzen der Außerirdischen.

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"Avatar" von James Cameron bricht weltweit an den Kinokassen reihenweise Rekorde und gilt als ein großer Favorit für den begehrtesten Filmpreis der Welt, den Oscar. Nach Ansicht seiner Kritiker vereint er aber so ziemlich alles Böse, das man sich vorstellen kann: Rassistisch und demagogisch sei er. Manche nennen ihn antidemokratisch und antiamerikanisch, manche demokratisch und auch proamerikanisch. Die Handlung sei geklaut, glauben einige. Als zu freizügig und frauenfeindlich wird er kritisiert. Auch verführe er Kinder zum Rauchen.

So brandneu ist die Story des Films in der Tat nicht: Ein Ex-Marine wird auf einen fernen Planeten entsandt, um das Volk der Navi zu unterwandern. Die leben auf Bäumen und lieben den Frieden und die Natur und langsam gewinnt der Soldat Respekt vor den schlumpfblauen Außerirdischen. Dass eine Frau mit im Spiel ist, ist nicht originell, lockt aber immer noch die Besucher an: Weit mehr als eine Milliarde wollten die Geschichte sehen, nach deren Muster schon Kevin Costner "Der mit dem Wolf tanzt", Disneys "Pocahontas", Tom Cruises "Der letzte Samurai" und Dutzende andere gestrickt sind.

Die erste Kritik kam von Bloggern im Internet: Ob auch jemand gesehen habe, dass bei der einen Außerirdischen einmal die Brustwarze zu sehen war, fragten sie und entfachten damit eine breite, aber leise Diskussion. Die wurde erst lauter, als einige Feministen "Avatar" als frauenfeindlich brandmarkten: Die Körper der männlichen Außerirdischen seien viel stärker und schöner gemacht als die der Frauen. Andere Feministen hingegen loben Camerons starke Frauenfiguren.

Natur und Amerika

Dem Vatikan mit seiner Kritik, dass "Avatar" leider "kein großer Film" sei, sprangen ausgerechnet radikale Protestanten in den USA bei. Der Film diffamiere Kapitalismus und Christentum und stelle die Religion von Naturvölkern über den Monotheismus, schreibt David Outten im christlich orientierten "movieguide.org".

Konservative stimmen mit ein und nennen den Film "unamerikanisch". Auf dem Nachrichtenportal "bighollywood" kann man sogar lesen, Avatar sei "große, dumpfe, Amerika hassende, politisch korrekte Fantasy". Aber selbst der renommierte Kommentator und frühere Clinton-Vertraute Joe Klein schreibt in "Time" unter der Überschrift "Zeitgeist Patrol" ("Der Zeitgeist auf Streife"), dass er die Kritik Konservativer verstehen könne: "Die Amerikaner sind durchweg die Bösen und die anderen sind ausnahmslos gut."

Von einem Russen geklaut?

Anderen ist der Film dagegen viel zu amerikanisch. Ein Film, in dem sich ein bedrohtes Volk gegen die Vertreibung durch Großkonzerne wehrt, weckte im boomenden China, wo Millionen Menschen zum Beispiel für einen Staudamm umgesiedelt werden, Assoziationen. Nicht deshalb werde der Film aber aus den Kinos genommen, versichern die Zensoren, es wolle ihn einfach keiner sehen.(c) EPA (ROBERT SCHLESINGER) Avatar Sigourney Weavers (mit Na'vi-Darstellerin Zoe Saldana) Charakter raucht

(c) EPA (ROBERT SCHLESINGER) Avatar Sigourney Weavers (mit Na'vi-Darstellerin Zoe Saldana) Charakter raucht

In Russland jedoch könnte Cameron die Verhaftung drohen. Das fordern zumindest die Kommunisten. Sie meinen, der Kanadier sei ein Dieb, da er Handlung und Figuren aus dem Roman "Die Unruhe" des sowjetischen Autors Boris Strugazki verwendet habe. Deshalb müssten die russischen Behörden einen internationalen Haftbefehl gegen Cameron erlassen. Doch dies forderten die Kommunisten auch schon vergeblich für die ukrainische Schauspielerin Olga Kurylenko, die "sozialistische Ideale" verraten habe, da sie als "Mätresse des Klassenfeindes" aufgetreten ist: als Bond-Girl.

"Was für eine beschissene Frage!"

Kritik, der Film animiere zum Rauchen, weil auf der Leinwand mit Sigourney Weaver eine der "Guten" zur Zigarette greift, klingen da fast harmlos. Cameron und sein Stab reagieren vereinzelt auf die Kritik, nennen ihren Film politisch, aber nicht unamerikanisch, zeigen ansonsten aber betont die kalte Schulter. So ganz prallt die Debatte an dem 55-Jährigen aber nicht ab. Als er bei der Vorstellung des Films in Berlin auf die Kritik angesprochen wird, raunzt er: "Was für eine beschissene Frage! Gibt es keine anderen Fragen?"

''Avatar'': James Camerons blaues Märchen von den ''edlen Wilden''

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(Ag.)

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26 Kommentare
 
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Gast: Avantar-Fan
24.01.2010 12:25
0 0

Phantastische Bildsprache

Ich war vom Film begeistert, mögen es die 3D Effekte gewesen sein, es war auch mein erster 3D Film, selten hat mich ein Film so in seine Geschichte hineingezogen wie dieser.

Wenn man sich auf die Geschichte einläßt, kann man, dargestellt in einer phantastischen Bildsprache, so viele Parallelen zu den Absurditäten unserer entwurzelten Zeit finden.

Ein Haar in der Suppe finden kann man immer, aber wenn dann der "Böse" sinngemäß sagt: "Wenn du etwas haben willst, dass dir nicht gehört, dann erklär ihn zum Feind und nimm es dir einfach, so war das schon immer.

Kompliment, einfacher und entlarvender kann man die (amerikanische) Realpolitik der letzten Jahrzehnte nicht beschreiben.

dr. philpp
24.01.2010 11:23
0 0

Im Kino möchte ich mich NUR UNTERHALTEN, und das kann bei diesem Film FANTASTIsch

Also spart euch das ganze wissenschaftlich/poltisch/moralische Gelaber!

dr. philpp
24.01.2010 11:23
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Im Kino möchte ich mich NUR UNTERHALTEN, und das kann bei diesem Film FANTASTIsch

Also spart euch das ganze wissenschaftlich/poltisch/moralische Gelaber!

Gast: SciFi Fan
24.01.2010 09:49
0 0

Wie heißt es doch in einem Lied...

"Das ist alles nur geklaut...."
Der Film - Scifi für Kinder.
Inhalt - Karl May hat mehr "Anspruch".
Das Hochlicht ;) die Effekte - aber die sind halt nur so gut bis der nächste technisch bessere Film kommt.
Fazit: Schade um das Geld fürs Kino.
Bei weitem kein Meilenstein wie Matrix o.ä. - und selbst der hatte Unmengen bei z.B. japanischen Mangas gestohlen.

0 0

????

Was da alles an Schwachsinn in so einem nichtssagenden SciFi oder gar Seifi Märchen hineininterpretiert wird, ist Unsinn pur.
Ich als Erz- und Obernaturwissenschafter kann von vorne herein solch einem Monsense nichts abgewinnen, da meine Erkenntnisse schon basal (ginge ich in die Tiefe weiter, würde es nur noch schlimmer) die ganze Handlung als irreal abqualifizieren!

Antworten localhost
24.01.2010 14:07
0 0

Re: ????

Mit dieser Argumentation könnte man auch Goethes "Faust" als unhaltbaren Blödsinn verabschieden.

Gast: Messalina
23.01.2010 15:21
0 0

von einem Science-Fiction-Märchen

erwarte ich mir nicht, daß es sich nach unseren konventionellen Vorstellungen richtet

Nobodaddy
22.01.2010 17:32
1 0

"Join the Army, travel to foreign Countries, meet interesting People - and kill them!"

Das ist die Kurzfassung des konservativ-amerikanischen Selbstbildnisses. Und die Army kommt ja in Avatar wirklich nicht gut weg.

Ganz klar: unamerikanisch!

Die Christliche Kritik basiert übrigens auf ganz ähnlichen Gedankengängen.

Und was soll die dumpfe Kritik an der geklauten Story? Romeo und Julia war sicher tausend mal erzählt, bevor sich Shakespeare des Themas angenommen hat (und er war nicht der letzte).

Steininger
22.01.2010 17:04
2 0

Bei aller Kritik

soll man die Sache auch nicht zu ernst nehmen! Es ist ein Unterhaltungsfilm!
Daß Shakespeare nicht der Autor war und auch nicht Schiller schadet dem Film nicht.
Wer sich X-Men, Krieg der Welten und Star-Trek anschaut und genießt der kann sich bei Avatar toll unterhalten.
Wer sich nur Kunstfilme auf Arte anschaut wird sich langweilen.
Weltanschauliche Kritik ist ....hm...scheint unangemessen!

Antworten Gast: Sündenbock
11.02.2010 00:39
0 0

Re: Bei aller Kritik

Habe X-Men, den alten Krieg der Welten und Star Trek immer geliebt, und verabscheue diesen Film "avatar" zutiefst. Verallgemeinerungen bewirken in meiner persönlichen Anschauung auch nicht, daß man mehr Recht hat.

X-Men und Star Trek bieten eine Botschaft gegen Rassismus, haben je mindestens einen Farbigen oder eine Farbige unter den Hauptdarstellern.
Avatar verwendet Farbige wegen ihrer Stimmen, weil dahinter schon das Vorurteil steckt, man könne jemand seine Rasse anhören, und verbirgt dann ihre Gesichter hinter blauen Computerfratzen, weil Farbige nicht im Film erscheinen sollen, wohl aus ästhetischen Gründen.

Und ich schaue nie Kunstfilme auf arte.

Gast: Person of Integrity
22.01.2010 16:59
2 0

"Get a Life!!!"

Ich finde den Film gut und das ist meine Meinung. Wie jede Meinung ist es subjektiv... aber der Erfolg des Films spricht für sich ;-)

Der Film (wie die meisten Filme) hält vielen Leuten ein Spiegel vor! Es wird gezeigt wie Menschen sich verhalten und was meist doch zu oft in der Realität passiert. Hier eben in Sci-Fi verpackt. Es gibt eben wie im Leben immer verschiedene Sichtweisen.

Dass sich Extremisten (religiös und andersweitig), Nationalisten, Fanatiker, Chaoten, einfältige Menschen oder schlichtweg intolerante Menschen sich angegriffen fühlen, ist doch so sicher wie das "Amen" in der Kirche.
Reflektion und Selbstkritik fehlen da vollständig.
Da wird radikalisiert, schlecht geredet und verunglimpft ohne sich auf des wesentliche zu besinnen. Diese Leute brauchen wir nicht da solche Haltungen genau zu den Mißständen führen die wir haben/hatten.

Laßt Entertainment eben Unterhaltung sein. Und tut was gegen die reallen Mißstände. Denn was wir brauchen ist ein miteinander und nicht gegeneinander.
or get a life... on a planet far far away :-)


Antworten Gast: Sündenbock
11.02.2010 00:31
0 0

Re:

Erfolg spricht für sich?
Das gilt für jede politische Propaganda dann auch.
Nach der Argumentation müßten wir alle Kommunisten werden, denn ganz China spricht ja da für sich...

Masse sagt nichts über irgendwas aus. Meiner Meinung nach.

Gast: 1948
22.01.2010 16:46
2 0

Es ist ein Film!

Unglaublich, was alles von einem Film erwartet wird.
Politisch korrekt soll er sein, den Kindern Ideale beibringen, niemanden diskriminieren, usw.

Dabei wird eines vergessen:
Es ist nur eine Geschichte, ein Film.

In 6 Monaten wird den schon der Großteil der Kinobesucher vergessen haben.

Ein Film soll nicht belehren, sondern gut 2h für Spaß&Action sorgen, wenn er's trotzdem tut, schön - aber die Realität holt einen sowieso schon früh genug wieder ein.

Antworten Gast: Sündenbock
11.02.2010 00:34
0 0

Re: Es ist ein Film!

Und wenn der Film aber eine SCHLECHTE Botschaft übermittelt?

Nichts gegen einen neutralen Film zum Spaß haben.

Aber ein Film, der fast alle Farbigen von der Leinwand verbannt, obwohl 50% der Schauspieler farbig waren, liefert die einfache Botschaft, daß Farbige häßlich seien und nicht auf die Leinwand gehören. So etwas schürt Xenophobie, also die Angst und Abscheu vor Andersartigem, und zwar eben nicht im Film, sondern hier und jetzt.

Rassismus gehört nicht auf die Leinwand, sondern geächtet!

Antworten Antworten Gast: 1948
14.02.2010 14:01
0 0

"schlechte" Botschaft

Zum einen kann man den privatwirtschaftlich Filmschaffenden nicht vorschreiben, was sie zu zeigen haben (da ausschließlich sie die finanziellen Mittel bereitstellen und das entsprechende Risiko tragen).
Zum anderen haben die Farbigen schlussendlich doch den Sieg davon getragen.
Nur hießen die Farbigen halt hier NaVi und sind schlumpfblau.
Wobei Moment, eigentlich zeigt der Film, dass die Bleichgesichter prinzipiell die Bösen sind, nur ein paar wenige Weiße kämpfen schlussendlich auf der Seite der Farbigen.

Man muss halt auch schauen, dass man nicht alles so bierernst nimmt und hinter allem eine Verschwörung vermuten.

teifl eini
22.01.2010 16:46
1 0

die beste pr ist immer kritik

also wenn ich mir die liste der kritisierenden gruppen so ansehe, dann kann der film nicht so schlimm sein:

feministinnen, konservative politiker und protestanten, kommunisten, anti-raucher ...

im prinzip alle, die als notorische untergang-des-abendlandes-proklamierer berüchtigt sind. sehr dünnhäutig das! wegen so eines filmchens, das doch keiner ernst nehmen kann. meine güte, ein nippelchen! o gott, äh alice!

die kritik verrät viel über selbstwertgefühl und souveränität der genannten gruppen ...

Gast: soistdermensch
22.01.2010 16:28
0 0

Ein Spiegel unserer Spezies!

leider zeigt der film, zugegeben auf plakative, einfache weise, wie der mensch ist, schon immer war und auch in zukunft sein wird! nehmen, ohne rücksicht auf anderes, masslosigkeit, gier und überheblichkeit ohne grenzen. nur wenige in unserer gesellschaft kämpfen für gerechtigkeit, ausgeglichenheit, toleranz und liebe! die meisten sind sich selbst die nächsten, im endeffekt marionetten von wenigen drahtziehern!
ich finde, wenn auch vom stil her nicht direkt mein geschmack, dass AVATAR den menschen einen gewissen spiegel hin hält. nicht den amerikaner, nein, sie wurden nur als exemplarisches beispiel genommen, nicht ganz zu unrecht! denn die amerikaner, einst europäer waren es, die über die ureinwohner amerikas rüchsichtslos drübergefahren sind. die bevölkerung eines ganzen kontinents ausgerottet haben! genau so wie sich österreich/deutschland seiner vergangenheit was den nationalsozialismus erinnern muss, aufarbeiten muss soll es auch in amerika passieren.
wie gesagt... der mensch ist es, überall, der sich als gott fühlt und glaubt alles nehmen und zerstören zu dürfen... sogar sich selbst!

Papagallo
22.01.2010 16:24
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Ein Schelm....

"Die Amerikaner sind durchweg die Bösen und die anderen sind ausnahmslos gut."

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Wieso antiamerikanisch?

Als antiamerikanisch empfinde ich gar nichts. Und zudem empfinde ich diese absolut unmenschlich agierende Armee nicht als Amerikaner, sondern als "Menschen"; dass sie Amerikaner sind, ist absolut nebensächlich und drängt sich auch nicht in den Vordergrund.
Zur versuchten Vernichtung der Na'vi: Was passiert denn heute? Stichwort Biosprit. Für den Anbau der Pflanzen, die für Biosprit verwendet werden, werden riesige Flächen und der Lebensraum von Naturvölkern in Asien und in Südamerika vernichtet. Dort verlieren Menschen ihre Lebensgrundlage und ihre Kultur. Und dort sterben Menschen! Da stecken aber nicht einmal die Amerikaner dahinter, sondern die EU, also wir! Dieser Tatbestand ist inzwischen hinlänglich bekannt, und niemand tut etwas dagegen! Hier hätte zumindest die Kommission längst die Notbremse ziehen müssen - aber sie denkt nicht daran.
Wir fahren zwar nicht mit Kampfhubschraubern auf, aber der Effekt ist eigentlich derselbe. Und dieser Film ist ein kleiner Versuch, darauf aufmerksam zu machen. Ich halte die Daumen, dass es gelingt, denn Dokumentationen sind leider gescheitert.

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Der Widerspruch in sich: Avatar

Auf der einen Seite ist der Film antiamerikanisch weil von Anfang an klar ist, wer die Amerikaner sind, und wer die Guten.
Auf der anderen Seite ist er unamerikanisch weil er doch tatsächlich Brustwarzen zeigt, also etwas derart Verwerfliches tut, was sich sonst kein amerikanischer Blockbuster traut. Auch wenn's für die Story völlig belanglos ist.
A pro pos story: Die ist wiederum völlig amerikanisch, weil weitestgehend inhaltsleer. Somit geht auch der Angriff der russischen Kommunisten ins Leere, weil von einem Strugatzki müsste man 95% entfernen um auf Avatar zu kommen.
Und schließlich und endlich ist auch die Geschichte völlig amerikanisch, weil den Navi, die zwar völlig anders leben als die Menschen, fällt auf die Aggression der Menschen (Amerikaner) nichts anderes ein als Gewalt. Eine phantasievoller Geschichtenschreiber hätte sich hier einen alternativen Weg ausgedacht.

Grundsätzlich: wenn sich die Amis so in den Menschen des Films wieder finden, haben sie es nicht besser verdient, denn die Handlungsweise ist absolut abzulehnen. Mein Lieblingszitat zu diesem Thema aus dem Film:"Wenn sie etwas haben wollen, was jemanden anderen gehört, machen sie ihn zum Feind, um einen Vorwand zu haben, es sich zu nehmen."
Dies beschreibt sehr treffend die amerikanische Politik der letzten Jahre und ist sicher Anlass zur berechtigten Kritik.

Auf der anderen Seite: Es ist doch nur ein Film, wozu also die Aufregung? Wenn nix dran wäre, würden sie sich nicht aufregen.

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Ist Chinarinnen bereits weiterentwickelter als Europäerinnen?

In China ist der Skandalfilm schon längst verboten, und wir Europäerinnen wartet ab.

Sexistisch und rassistisch hat weder was in den Schulen weder an den Leinwänden zu suchen.

Forderungen nach einer Europaweiten Genehmigungsstellen für Filme für "Pubizistische Materiallien" werden immer lauter und lauter. Sie werden unüberhörbar. Zu laut, sind die Stimmen. Auch wir Bürgerinnen erheben dem Vorhaben unsere Stimmen.

Nur so kann Gewährleistet werden, dass Bürgerinnen nicht Opfer von Rassismus werden können.

Beteiligen wir uns, indem wir Filme nicht konsumieren, die abartig sind.


Antworten Gast: Bobina
22.01.2010 17:10
0 1

Re: Ist Chinarinnen bereits weiterentwickelter als Europäerinnen?

Lern erst richtig zu schreiben und zu sprechen. Das sind Zustände hier... von wegen weiterentwickelt... von Toleranz hast du noch nichts gehört... Man sollte vieles tolerieren aber nicht alles zB. Dummheit und Gewalt.

"Wer sich nur als Opfer sieht wird auch immer Opfer sein"
Natur, Körper und Sex sind natürlich und nötig... sonst ist es ein Widerspruch zum Leben.

Antworten Papagallo
22.01.2010 16:29
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Re: Ist Chinarinnen bereits weiterentwickelter als Europäerinnen?

Die Idee der Zensur ist weder neu noch gut. Alle Diktaturen dieser Welt haben und hatten so eine Genehmigungsstellen für Filme für "Pubizistische Materiallien" pfui teufel da riecht es nach StaSi. Ich bin nebstbei ein Mann. Sie können mich mit "Europäerinnen" [sic!!!] also eh nicht gemeint haben

Antworten Gast: herrgottimhimmel
22.01.2010 15:15
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Re: Ist Chinarinnen bereits weiterentwickelter als Europäerinnen?

ich selbst bin kein freund von hollywood filmen und auch dieser hat zu viel der vertrauten geschichten.
aber was bitte ist hier rassistisch und sexistisch? zuerst film schauen, dann kritisieren! sicher gibt es genug zu bemängeln an diesem film, aber auch nur soweit, wie man es bei anderen filmen auch macht! der film mag schlecht sein, aber deshalb noch nicht rassistisch, sexistisch, noch fordert er kinder zu, rauchen auf oder sonst etwas, was hier gerne reininterpretiert wird.
die westliche welt bekommt hier einen spiegel vorgesetzt und wenn die großen skandale deshalb aufkommen, dann ja nur deswegen, weil sich die politik (und wirtschaft) in diesem film wiederfindet - was natürlich bedauernswert ist!

Gast: mexx
22.01.2010 13:37
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Beschissen

Das neue Wort in der Künstlerwelt.

Antworten Gast: 02b
22.01.2010 16:01
0 0

Re: Beschissen

Dieser Film ist nicht sexistisch und schon garnicht rassistisch!

Denn wenn man einmal darüber nachdenkt, können wir vom Volk der Navi noch wirklich etwas lernen. So wie das Christentum in der Kolonialzeit etwas von den Naturvölkern lernen hätte können. Aber auch damals wurde falsch agiert.

die Verherrlichung der Natur ist nichts Schlechtes! Denn ohne sie könnten wir nicht leben und existierten wir nicht!

 
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