Filmstarts der Woche: Charlize Theron in Berlin und eine Horror-Puppe

Tulpenfieber (Ab 24. August)

Bereits 2014 abgedreht, kommt das Kostümdrama "Tulpenfieber" nach dem gleichnamigen Roman von Deborah Moggach nun doch in die Kinos. Sieht man den gänzlich uninspirierten Streifen, ahnt man, warum der Starttermin immer wieder verschoben wurde - trotz hochkarätiger Darsteller wie Christoph Waltz und Alicia Vikander. Angesiedelt im Amsterdam des beginnenden 17. Jahrhunderts zur Zeit der "Tulpenmanie", erzählt der Film von einer jungen Waisen (Vikander), die mit einen reichen Kaufmann (Waltz) verheiratet wird und sich beim Porträtstehen in einen jungen Maler (Dane DeHaan) verliebt.

Länge: 107 min

Link: Tulpenfieber

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(c) Thimfilm

Atomic Blonde (Ab 24. August)

Im Jahr 1989, wenige Tage vor dem Fall der Berliner Mauer, wird die Geheimagentin Lorraine Broughton (Charlize Theron) vom MI6 nach Westberlin entsandt. Ein Undercover-Agent wurde von einem brutalen Spionagering getötet, seine Liste mit sämtlichen Namen und Aufenthaltsorten westlicher Agenten gestohlen. Lorraine soll herausfinden, was hinter dem Mord steckt, und die Liste wiederbeschaffen. Hierfür muss sie sich mit dem dort stationierten Agenten David Percival (James McAvoy) zusammentun, der aber sein eigenes Süppchen zu kochen scheint. "John Wick"-Co-Regisseur David Leitch hat einen an atemberaubenden Stunts reichen, aber an Inhalt armen Action-Thriller gedreht.

Länge: 115 min

Link: Atomic Blonde

(c) UPI/Jonathan Prime

Hampstead Park - Aussicht auf Liebe (Ab 24. August)

Die reife Amerikanerin Emily Walters (Diane Keaton) passt nur scheinbar in den gediegenen Londoner Stadtteil Hampstead. Gelangweilt von den affektierten Freundinnen, lernt sie eines Tages den kauzigen Obdachlosen Donald Horner (Brendan Gleeson) kennen, der seit 17 Jahren in einer selbstgezimmerten Hütte im Park des Bezirks haust. Der starke Charakter soll daraus vertrieben werden und einem Luxusbauprojekt weichen. Emily stellt sich an seine Seite - und es entspinnt sich eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen dem ungleichen Pärchen - fern von gesellschaftlichen Konventionen.

Länge: 102 min

Link: Hampstead Park - Aussicht auf Liebe

(c) Splendid Film/Nick Wall

Happy Family (Ab 24. August)

Hape Kerkeling leiht in diesem bunten Animationswerk über eine skurrile Familie namens Wünschmann dem Grafen Dracula seine Stimme. Der 3D-Film basiert auf dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers David Safier. "Happy Family" erzählt von einer vom Pech verfolgten Familie: Während das Familienoberhaupt unter seinem Chef zu leiden hat, geht es auch dem Buchladen von Mutter Emma nicht gerade gut. Sohnemann Max indes wird von Mitschülern drangsaliert. Doch es kommt noch schlimmer: Die ganze Sippschaft wird bei einem Kostümfest von einer Hexe in Monster verwandelt. Werden die Wünschmanns den Fluch abschütteln können?

Länge: 93 min

Link: Happy Family

(c) Warner Bros.

Annabelle 2 (Ab 24. August)

"Annabelle 2" zeigt die Vorgeschichte zum Horrorerfolg "Annabelle" aus dem Jahr 2014. Ein Puppenmacher ("Without a Trace"-Star Anthony LaPaglia) und seine Frau (Miranda Otto) nehmen Jahre nach dem tragischen Tod ihrer kleinen Tochter Gäste auf: Die Nonne und mehrere Waisenmädchen kommen zur Familie. Alle Beteiligten werden aber schon bald zu Gefangenen der Puppe Annabelle, der besessenen Kreation des Puppenmachers, die etwas gegen die Gäste hat.

Länge: 109 min

Link: Annabelle 2

(c) Courtesy of Warner Bros. Enterta

Alibi.com (Ab 25. August)

Gregory hat zusammen mit zwei Freunden die Firma "Alibi.com" gegründet. Ihre Spezialisierung: Bei Abenteuern und Fehltritten besorgen sie ausgeklügelte Ausreden. Das Geschäft blüht. Eines Tages jedoch verliebt sich Gregory in Flo, die nichts mehr hasst, als Männer, die lügen. Und so versucht Gregory, sein Geschäft vor der jungen und attraktiven Frau so gut wie möglich zu verstecken. Als sie ihm jedoch ihre Eltern vorstellt, wird die Situation knifflig. Denn Flos Vater ist einer seiner besten Kunden. "Alibi.com" ist eine Komödie des Regisseurs und Schauspielers Philippe Lacheau, in der er neben Elodie Fontan und Nathalie Bayedie die Hauptrolle spielt.

Länge: 89 min

Link: Alibi.com

(c) Constantin Film

Barakah Meets Barakah (Ab 25. August)

Saudi-Arabien gilt wohl nicht als das Paradeland für romantische Komödien. In "Barakah meets Barakah" finden allerdings ein Ordnungsbeamter und eine wilde, reiche Schönheit zusammen. Während er als Laiendarsteller mit seiner Gruppe "Hamlet" aufführen will, ist sie Aushängeschild der Boutique ihrer Adoptivmutter und Videobloggerin. Beide werden vom Schicksal zusammengeführt und überlisten das System, in dem Rendezvous schlicht nicht vorgesehen sind. Und so ermöglicht "Barakah meets Barakah" einen Blick auf Saudi-Arabien abseits der hohen Politik.

Länge: 88 min

Link: Barakah Meets Barakah

(c) Filmladen

Die Schlösser aus Sand (Ab 25. August)

Fünf Jahre lang waren Eleonore (Emma de Caunes) und Samuel (Yannick Renier) ein Paar. Nach einer Affäre trennen sie sich aber. Dann stirbt Eleonores Vater und hinterlässt ihr ein Haus in der Bretagne. Zum Verkauf finden die beiden wieder zusammen und müssen sich auf engstem Raum dem anderen stellen. Am Ende steht der neue Blick auf den (Ex-)Partner, den Regisseur Olivier Jahan wie ein Kammerspiel inszeniert.

Länge: 102 min

Link: Die Schlösser aus Sand

(c) Polyfilm

Der dunkle Turm (ab 11. August)

Mit "Der dunkle Turm" bringt Hollywood eines der umfassendsten Werke des weltberühmten Schriftstellers Stephen King auf die große Leinwand. In der düsteren Fantasy Saga wird ein Junge (Tom Taylor) in New York von Visionen aus einer anderen Welt heimgesucht, in der ein dunkler Turm das ganze Universum zusammenhält. Als er durch eine Art Wurmloch in diese endzeitliche Welt gelangt, trifft er "Revolvermann" Roland (Idris Elba).

Roland ist der letzte seiner Art und damit der einzige, der verhindern kann, dass der "Mann in Schwarz" den dunklen Turm und mit ihm alle Welten in den Untergang stürzt. Gespielt wird das personifizierte Böse von Oscarpreisträger Matthew McConaughey ("Interstellar").

94 min

Link: Der dunkle Turm

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Sony Pictures

Dalida (ab 10. August)

Um die 150 Millionen Tonträger soll die Sängerin Dalida weltweit verkauft haben. Die 1933 im ägyptischen Kairo geborene, französische Künstlerin italienischer Abstammung machte mit Musikstücken wie "Ciao, ciao bambina", "Am Tag, als der Regen kam", "Besame Mucho" oder "Gigi L'Amoroso" auf sich aufmerksam. In dieser Filmbiografie rekapituliert die französische Regisseurin Lisa Azuelos ("Ein Augenblick Liebe") das ereignisreiche Leben dieser besonderen, als erste Sängerin überhaupt mit einer Diamantenen Schallplatte ausgezeichneten Frau. Dalida starb am 3. Mai 1987 mit gerade einmal 54 Jahren. Der Film beruht auf der Biografie "Dalida: Mon frère, tu écriras mes mémoires".

124 min.

Link: Dalida

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Luc Roux

Monsieur Pierre geht online (ab 11. August)

In seiner Komödie "Monsieur Pierre geht online" arbeitet der französische Regisseur Stephane Robelin ("Und wenn wir alle zusammenziehen?") wieder mit dem 82-jährigen Schauspieler Pierre Richard zusammen. Richard spielt den alten Witwer Pierre, der zurückgezogen in seiner Pariser Wohnung lebt. Seine Tochter überredet ihn, einen PC-Kurs zu machen, um ihn auf andere Gedanken zu bringen. Langsam entdeckt Pierre die Vorzüge des Internets und meldet sich bei einem Datingportal an.

Im Gespräch mit der jungen Flora offenbart er sein Innerstes - doch schummelt nicht unwesentlich bei seinem Alter und Aussehen. Als das erste Treffen ansteht, muss deswegen sein junger Computer-Lehrer Alex herhalten. Der gibt sich als Pierre aus - und kann dem Charme Floras nicht lange widerstehen. Die beiden ungleichen Herren werden zu Rivalen im Kampf um die Gunst der jungen Französin.

99 min.

Link: Monsieur Pierre geht online

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Filmladen Filmverleih

Kedi - Von Katzen und Menschen (ab 11. August)

Istanbul, eurasische Metropole am Bosporus. Gute Nachrichten sind derzeit Mangelware aus der Stadt. Das Leben geht dort aber an vielen Stellen so weiter, wie es schon seit Jahrhunderten läuft. Und es gibt dort auch Einwohner, die sich um die große Politik von Natur aus nicht scheren. Es sind Istanbuls Katzen. In der Dokumentation "Kedi" (Katzen) beobachtet Regisseurin Ceyda Torun die Tiere. Die Freude an den Katzen und die Sorge um sie vereint die Einwohner Istanbuls, so gegensätzlich sie auch leben und denken mögen.

79 min.

Link: Kedi - Von Katzen und Menschen

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Filmladen Filmverleih

Heartbeats (ab 11. August)

Die junge Amerikanerin und Hip-Hop-Tänzerin Kelli ist wenig begeistert, als sie ihre Familie zur Hochzeit einer Freundin in Indien begleiten soll. In Mumbai angekommen, macht Kelli jedoch gleich zwei erfreuliche Bekanntschaften: Mit dem feschen Inder Aseem, und dessen ganz eigenem Tanzstil, der indische Tanztraditionen mit Hip-Hop vermischt. Bald kommen sich Kelli und Aseem über das Tanzen näher... Duane Adler inszeniert nach "Born to Dance" (2013) abermals einen Film für Tanzbegeisterte.

107 min.

Link: Heartbeats

Polyfilm

Der Stern von Indien (ab 11. August)

Mit ihrem neuen Film "Der Stern von Indien" blickt die vor 15 Jahren durch die Komödie "Kick it, like Beckham!" bekannt gewordene indisch-britische Regisseurin Gurinder Chadha auf die jüngere Geschichte Indiens zurück. Handlungsrahmen ist die 1947 erfolgte Entlassung der damaligen britischen Kronkolonie in die Unabhängigkeit. Das wird vor allem durch das Leben und Wirken des englischen Vizekönigs in Indien, Lord Mountbatten (Hugh Bonneville), und seiner Frau (Gillian Anderson) gespiegelt.

Dazu zeigt die Liebesgeschichte des jungen Hindu Jeet und der Muslima Aalia, welche dramatischen Folgen die mit der Unabhängigkeit verbundene Teilung des Subkontinents in die neuen Staaten Indien und Pakistan für Millionen Menschen hatte. Mit seiner erzählerischen Wucht und der stilistischen Opulenz erinnert das Drama an legendäre Filmklassiker wie "Vom Winde verweht" und "Doktor Schiwago"

106 min.

Link: Der Stern von Indien

Tobis Film

Der Wein und der Wind (ab 11. August)

Spätsommer im Burgund, die Weinlese steht bevor. Der 30-jährige Jean kehrt nach zehn Jahren auf das idyllische Familiengut zurück. Sein Vater liegt im Sterben und seine Geschwister Juiette und Jérémie, die das Anwesen in der Zwischenzeit bewirtschaftet haben, können Unterstützung gut gebrauchen. Zudem müssen die Drei entscheiden, ob die Familientradition weitergeführt oder jeder seinen eigenen Weg gehen soll... "Der Wein und der Wind" fällt ernster und bedächtiger aus als die Komödienreihe um "L'auberge espagnole", mit der Regisseur Cédric Klapisch bekannt wurde.

113 min.

Link: Der Wein und der Wind

Studiocanal

Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch (ab 11. August)

Das Kino liebt kaum etwas so sehr wie Verwandlungen. Der Kinderfilm "Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch" erzählt uns von einem scheinbar stinknormalen Lehrer, der sich allerdings zuweilen in einen kleinen grünen Frosch verwandelt. Lehrer Franz aber ist derart beliebt, dass seine Schüler alles daran setzen, ihm dabei zu helfen, irgendwie mit diesem besonderen Geheimnis zu Recht zu kommen.

Auch versuchen die Kinder, ihren Lieblingspauker vor Tieren zu bewahren, die ihm gefährlich werden können, so etwa Störchen. Ungemach jedoch droht, als ein neuer Direktor die Schule übernimmt. Der bunte Familienfilm basiert auf einem Kinderroman des Niederländers Paul van Loon ("Das Geheimnis von Lehrer Frosch").

84 min.

Link: Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch

Little Dream

Planet der Affen: Survival (Ab 3. August)

Vor sechs Jahren erlebte die legendäre Zukunftsgeschichte um den "Planet der Affen" im Kino einen Neuanfang. Eine erste Fortsetzung folgte dann 2014. Nun geht die Auseinandersetzung darum, wer auf der Erde das Sagen hat - Mensch oder Affe - in eine weitere Runde. Erneut führte Matt Reeves Regie, erneut verkörpert Andy Serkis ("Der Herr der Ringe") Caesar, den Anführer der Affen.

Die Menschheit ist stark dezimiert, versprengte Häuflein aber leisten noch Widerstand. Darunter auch eine, von einem so verzweifelten wie wild entschlossenen Oberst angeführte Gruppe. Verkörpert wird dieser Soldat von Woody Harrelson ("True Detective"). Und so entspinnt sich ein differenziertes und doch spannendes Duell zweier starker Persönlichkeiten.

Länge: 140 min

Link: Planet der Affen: Survival

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(c) Centfox

Grießnockerlaffäre (Ab 3. August)

Mit "Dampfnudelblues", "Winterkartoffelknödel" und "Schweinskopf al dente" fanden bereits drei Filme nach Rita Falks Bestsellerreihe auf die große Leinwand. Mit "Grießnockerlaffäre" folgt nun das vierte Werk mit Dorfpolizist Franz Eberhofer und Privatdetektiv Rudi Birkenberger:

Verbrecherjäger Eberhofer wird selbst zum Gejagten. Denn sein Vorgesetzter und erklärter Erzfeind Barschel wird nach einer Hochzeitsfeier tot aufgefunden. Die Tatwaffe: Eberhofers Messer. Mit Kumpel und Detektiv Birkenberger macht sich Eberhofer daran, den wahren Mörder seines ungeliebten Vorgesetzten zu suchen.

Länge: 99 min

Link: Grießnockerlaffäre

(c) Constantin Film

Die göttliche Ordnung (Ab 3. August)

In Österreich dürfen Frauen seit 1918 wählen. In der benachbarten Schweiz indes erhielten sie erst 1971 das Wahlrecht. Regisseurin Petra Volpe nimmt uns mit in die 1970er-Jahre und erzählt uns in ihrem Spielfilm "Die göttliche Ordnung" von Nora, einer Hausfrau und Mutter, die in einem Dorf im Schweizer Appenzell lebt. Von den gesellschaftspolitischen Umwälzungen der Zeit bleibt der idyllische Ort zunächst verschont. Nora aber interessiert sich immer mehr für das Thema Frauenstimmrecht und setzt sich auch öffentlich dafür ein.

Länge: 96 min

Link: Die göttliche Ordnung

(c) Thimfilm / Daniel Ammann

Emoji - Der Film (Ab 4. August)

Wer braucht schon Worte, wenn man Emojis verwenden kann? Die kleinen, bunten Bilder, die seit Jahren unsere Smartphones bevölkern, haben nun ihr eigenes Hollywoodabenteuer bekommen. Regisseur Tony Leondis setzt Smiley, Kackhaufen und Co in ein knalliges Animationsabenteuer, das leider an allen Ecken zu wünschen übrig lässt.

Das "Meh"-Emoji Gene kann seine Gefühle nicht wirklich kontrollieren und begibt sich auf die Suche nach seinem Platz in dieser ziemlich engstirnigen Gesellschaft. Die Folge sind gleichermaßen vorhersehbare wie abgeschmackte Witze sowie reichlich Schmalz. Man versteht die traurigen Emojis mit Fortdauer immer besser...

Länge: 90 min

Link: Emoji - Der Film

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(c) Sony Entertainment

Final Portrait (Ab 4. August)

Der junge Schriftsteller James Lord ist 1964 für einen Besuch aus den USA in Paris. Als ihn der Künstler Alberto Giacometti bittet, für ihn Modell zu sitzen, sagt er geschmeichelt zu. Doch aus Stunden werden Tage und aus Tagen Wochen. "Final Portrait" zeigt Giacometti als unbändiges Genie, das sich alle Freiheiten nimmt: Mal geht er mit James lieber Mittagessen im Bistro in der Nähe, mal vergnügt er sich lieber mit seiner Geliebten. Oscarpreisträger Geoffrey Rush ("Shine - Der Weg ins Licht") verkörpert diesen getriebenen und rastlosen Künstler in einer der intensivsten Rollen seiner Karriere. Regie führte Stanley Tucci ("Die Tribute von Panem").

Länge: 90 min

Link: Final Portrait

(c) Filmladen

Sie nannten ihn Spencer (Ab 27. Juli)

Er hatte immer einen flotten Spruch auf den Lippen, schlug sich mit Bohnen genüsslich den Magen voll, streckte Bösewichte per "Fausthammer" oder "doppelter Backpfeife" nieder - und steckte auch selbst gehörig ein. Bud Spencer, dem bärige Compagnon von Feschak Terence Hill, in den kultigen Haudrauf-Filmen der 70er- und 80er-Jahre, ist dieser Dokumentarfilm gewidmet.  Karl-Martin Pold gibt mit dem dokumentarischen Roadmovie "Sie nannten ihn Spencer" nach acht Jahren mühsamer Arbeit samt Crowdfunding-Kampagnen und intensiver Fan-Einbindung sein Kinodebüt. Der Film zeigt das Leben und Wirken des Mannes hinter "Bud Spencer", Carlo Pedersoli, und macht vor allem die bis heute anhaltende Liebe seiner Fans greifbar.

Länge: 122 min

Link: Sie nannten ihn Spencer

(c) Thimfilm

Paradies (Ab 27. Juli)

Drei Menschen inmitten des Terrors der Nazizeit: Aus dieser Ausgangssituation entwickelt der russische Regisseur Andrej Kontschalowski in seinem Spielfilm "Paradies" ein wuchtiges Drama. Dabei bleibt er nicht im Historischen. Der Film blickt über die Erzählungen aus dem Zweiten Weltkrieg auf die Gegenwart. Kontschalowski bekam für seinen anspruchsvollen Spielfilm 2016 beim Internationalen Filmfestival Venedig einen Silbernen Löwen für die Beste Regie.

Länge: 130 min

Link: Paradies

(c) Thimfilm / SvetaMalikova

Wish Upon (Ab 27. Juli)

Mit dem Horrorfilm "Annabelle" über eine Puppe mit übernatürlichen Fähigkeiten schuf Regisseur John R. Leonetti vor einigen Jahren einen Grusel-Hit an den Kinokassen. Nun legt er erneut etwas zum Fürchten vor: "Wish Upon" erzählt von der 17-jährigen Clare und ihren Freundinnen Meredith und June. Eines Tages schenkt Clares Vater (Ryan Phillippe) ihr eine alte Spieluhr. Die hat eine Inschrift, wonach dem Besitzer der Uhr alle Wünsche in Erfüllung gehen. Doch schon bald gerät einiges gehörig aus dem Ruder...

Länge: 90 min

Link: Wish Upon

(c) Splendid Film / Steve Wilkie

Ostwind - Aufbruch nach Ora (Ab 27. Juli)

Katja von Garnier ("Bandits") führt die Geschichte rund um Mika und ihren schwarzen Hengst Ostwind weiter. 2013 hatte die deutsche Regisseurin den ersten Teil des Jugendabenteuers in die Kinos gebracht; eine Fortsetzung ("Ostwind 2") folgte vor zwei Jahren. Wie in den beiden Vorgängern wird auch im dritten Teil die Hauptfigur der Mika von Hanna Binke verkörpert. Diesmal verschlägt es Mika und Ostwind ins ferne Andalusien. Im südlichen Spanien begibt sich Mika auf die Suche nach einem besonderen Ort: Ora. Mit dabei ist diesmal auch Nicolette Krebitz.

Länge: 110 min

Link: Ostwind - Aufbruch nach Ora

(c) Constantin Film

The Party (Ab 28. Juli)

Eigentlich soll es ein Abend der Freude werden. Schließlich ist Janet gerade zur Gesundheitsministerin im Schattenkabinett ernannt worden und lädt deswegen ihre engsten Freunde zu einer Dinnerparty ein. Schnell wird aber auch klar, dass da irgendetwas nicht stimmt. Janets Ehemann Bill lässt dann auch bald die Bombe platzen: Er hat Krebs und will jetzt endlich mit seiner Geliebten zusammenziehen. Für die britische Regisseurin Sally Potter, die auch das Drehbuch hierzu schrieb, ist dies allerdings nur der Auftakt für ihr bissiges und pointiertes Drama, in dem die Situation immer mehr eskaliert. In den Hauptrollen brillieren Stars wie Kristin Scott Thomas, Patricia Clarkson, Timothy Spall und Bruno Ganz.

Länge: 71 min

Link: The Party

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(c) Filmladen / Picasa

Baby Driver (Ab 28. Juli)

Seit einem Autounfall, bei dem seine Eltern starben, plagt Baby (Ansel Elgort) ein Tinnitus, den er durch die Dauerbeschallung mit Musik ausblendet. In allem, was er tut, liegt Musik - ob er nun ein Erdnussbrot schmiert, Kaffee holt oder als Fluchtfahrer hinter dem Steuer sitzt. Um für seinen gehörlosen Pflegevater sorgen zu können, arbeitet Baby für den skrupellosen Gangsterboss Doc (Kevin Spacey). Doch als Debora (Lily James) in sein Leben tritt, soll mit dem schmutzigen Geschäft Schluss sein... "Shaun of the Dead"-Regisseur Edgar Wright ist mit "Baby Driver" ein fulminantes Action-Liebes-Musical mit Tempo, Lovestory, fantastischem Soundtrack und herausragendem Ensemble gelungen.

Länge: 113 min

Link: Baby Driver

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(c) Sony Pictures