Filmstarts der Woche: "Der dunkle Turm" - Stephen Kings Mega-Saga auf der Leinwand

Der dunkle Turm (ab 11. August)

Mit "Der dunkle Turm" bringt Hollywood eines der umfassendsten Werke des weltberühmten Schriftstellers Stephen King auf die große Leinwand. In der düsteren Fantasy Saga wird ein Junge (Tom Taylor) in New York von Visionen aus einer anderen Welt heimgesucht, in der ein dunkler Turm das ganze Universum zusammenhält. Als er durch eine Art Wurmloch in diese endzeitliche Welt gelangt, trifft er "Revolvermann" Roland (Idris Elba).

Roland ist der letzte seiner Art und damit der einzige, der verhindern kann, dass der "Mann in Schwarz" den dunklen Turm und mit ihm alle Welten in den Untergang stürzt. Gespielt wird das personifizierte Böse von Oscarpreisträger Matthew McConaughey ("Interstellar").

94 min

Link: Der dunkle Turm

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Sony Pictures

Dalida (ab 10. August)

Um die 150 Millionen Tonträger soll die Sängerin Dalida weltweit verkauft haben. Die 1933 im ägyptischen Kairo geborene, französische Künstlerin italienischer Abstammung machte mit Musikstücken wie "Ciao, ciao bambina", "Am Tag, als der Regen kam", "Besame Mucho" oder "Gigi L'Amoroso" auf sich aufmerksam. In dieser Filmbiografie rekapituliert die französische Regisseurin Lisa Azuelos ("Ein Augenblick Liebe") das ereignisreiche Leben dieser besonderen, als erste Sängerin überhaupt mit einer Diamantenen Schallplatte ausgezeichneten Frau. Dalida starb am 3. Mai 1987 mit gerade einmal 54 Jahren. Der Film beruht auf der Biografie "Dalida: Mon frère, tu écriras mes mémoires".

124 min.

Link: Dalida

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Luc Roux

Monsieur Pierre geht online (ab 11. August)

In seiner Komödie "Monsieur Pierre geht online" arbeitet der französische Regisseur Stephane Robelin ("Und wenn wir alle zusammenziehen?") wieder mit dem 82-jährigen Schauspieler Pierre Richard zusammen. Richard spielt den alten Witwer Pierre, der zurückgezogen in seiner Pariser Wohnung lebt. Seine Tochter überredet ihn, einen PC-Kurs zu machen, um ihn auf andere Gedanken zu bringen. Langsam entdeckt Pierre die Vorzüge des Internets und meldet sich bei einem Datingportal an.

Im Gespräch mit der jungen Flora offenbart er sein Innerstes - doch schummelt nicht unwesentlich bei seinem Alter und Aussehen. Als das erste Treffen ansteht, muss deswegen sein junger Computer-Lehrer Alex herhalten. Der gibt sich als Pierre aus - und kann dem Charme Floras nicht lange widerstehen. Die beiden ungleichen Herren werden zu Rivalen im Kampf um die Gunst der jungen Französin.

99 min.

Link: Monsieur Pierre geht online

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Filmladen Filmverleih

Kedi - Von Katzen und Menschen (ab 11. August)

Istanbul, eurasische Metropole am Bosporus. Gute Nachrichten sind derzeit Mangelware aus der Stadt. Das Leben geht dort aber an vielen Stellen so weiter, wie es schon seit Jahrhunderten läuft. Und es gibt dort auch Einwohner, die sich um die große Politik von Natur aus nicht scheren. Es sind Istanbuls Katzen. In der Dokumentation "Kedi" (Katzen) beobachtet Regisseurin Ceyda Torun die Tiere. Die Freude an den Katzen und die Sorge um sie vereint die Einwohner Istanbuls, so gegensätzlich sie auch leben und denken mögen.

79 min.

Link: Kedi - Von Katzen und Menschen

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Filmladen Filmverleih

Heartbeats (ab 11. August)

Die junge Amerikanerin und Hip-Hop-Tänzerin Kelli ist wenig begeistert, als sie ihre Familie zur Hochzeit einer Freundin in Indien begleiten soll. In Mumbai angekommen, macht Kelli jedoch gleich zwei erfreuliche Bekanntschaften: Mit dem feschen Inder Aseem, und dessen ganz eigenem Tanzstil, der indische Tanztraditionen mit Hip-Hop vermischt. Bald kommen sich Kelli und Aseem über das Tanzen näher... Duane Adler inszeniert nach "Born to Dance" (2013) abermals einen Film für Tanzbegeisterte.

107 min.

Link: Heartbeats

Polyfilm

Der Stern von Indien (ab 11. August)

Mit ihrem neuen Film "Der Stern von Indien" blickt die vor 15 Jahren durch die Komödie "Kick it, like Beckham!" bekannt gewordene indisch-britische Regisseurin Gurinder Chadha auf die jüngere Geschichte Indiens zurück. Handlungsrahmen ist die 1947 erfolgte Entlassung der damaligen britischen Kronkolonie in die Unabhängigkeit. Das wird vor allem durch das Leben und Wirken des englischen Vizekönigs in Indien, Lord Mountbatten (Hugh Bonneville), und seiner Frau (Gillian Anderson) gespiegelt.

Dazu zeigt die Liebesgeschichte des jungen Hindu Jeet und der Muslima Aalia, welche dramatischen Folgen die mit der Unabhängigkeit verbundene Teilung des Subkontinents in die neuen Staaten Indien und Pakistan für Millionen Menschen hatte. Mit seiner erzählerischen Wucht und der stilistischen Opulenz erinnert das Drama an legendäre Filmklassiker wie "Vom Winde verweht" und "Doktor Schiwago"

106 min.

Link: Der Stern von Indien

Tobis Film

Der Wein und der Wind (ab 11. August)

Spätsommer im Burgund, die Weinlese steht bevor. Der 30-jährige Jean kehrt nach zehn Jahren auf das idyllische Familiengut zurück. Sein Vater liegt im Sterben und seine Geschwister Juiette und Jérémie, die das Anwesen in der Zwischenzeit bewirtschaftet haben, können Unterstützung gut gebrauchen. Zudem müssen die Drei entscheiden, ob die Familientradition weitergeführt oder jeder seinen eigenen Weg gehen soll... "Der Wein und der Wind" fällt ernster und bedächtiger aus als die Komödienreihe um "L'auberge espagnole", mit der Regisseur Cédric Klapisch bekannt wurde.

113 min.

Link: Der Wein und der Wind

Studiocanal

Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch (ab 11. August)

Das Kino liebt kaum etwas so sehr wie Verwandlungen. Der Kinderfilm "Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch" erzählt uns von einem scheinbar stinknormalen Lehrer, der sich allerdings zuweilen in einen kleinen grünen Frosch verwandelt. Lehrer Franz aber ist derart beliebt, dass seine Schüler alles daran setzen, ihm dabei zu helfen, irgendwie mit diesem besonderen Geheimnis zu Recht zu kommen.

Auch versuchen die Kinder, ihren Lieblingspauker vor Tieren zu bewahren, die ihm gefährlich werden können, so etwa Störchen. Ungemach jedoch droht, als ein neuer Direktor die Schule übernimmt. Der bunte Familienfilm basiert auf einem Kinderroman des Niederländers Paul van Loon ("Das Geheimnis von Lehrer Frosch").

84 min.

Link: Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch

Little Dream

Planet der Affen: Survival (Ab 3. August)

Vor sechs Jahren erlebte die legendäre Zukunftsgeschichte um den "Planet der Affen" im Kino einen Neuanfang. Eine erste Fortsetzung folgte dann 2014. Nun geht die Auseinandersetzung darum, wer auf der Erde das Sagen hat - Mensch oder Affe - in eine weitere Runde. Erneut führte Matt Reeves Regie, erneut verkörpert Andy Serkis ("Der Herr der Ringe") Caesar, den Anführer der Affen.

Die Menschheit ist stark dezimiert, versprengte Häuflein aber leisten noch Widerstand. Darunter auch eine, von einem so verzweifelten wie wild entschlossenen Oberst angeführte Gruppe. Verkörpert wird dieser Soldat von Woody Harrelson ("True Detective"). Und so entspinnt sich ein differenziertes und doch spannendes Duell zweier starker Persönlichkeiten.

Länge: 140 min

Link: Planet der Affen: Survival

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(c) Centfox

Grießnockerlaffäre (Ab 3. August)

Mit "Dampfnudelblues", "Winterkartoffelknödel" und "Schweinskopf al dente" fanden bereits drei Filme nach Rita Falks Bestsellerreihe auf die große Leinwand. Mit "Grießnockerlaffäre" folgt nun das vierte Werk mit Dorfpolizist Franz Eberhofer und Privatdetektiv Rudi Birkenberger:

Verbrecherjäger Eberhofer wird selbst zum Gejagten. Denn sein Vorgesetzter und erklärter Erzfeind Barschel wird nach einer Hochzeitsfeier tot aufgefunden. Die Tatwaffe: Eberhofers Messer. Mit Kumpel und Detektiv Birkenberger macht sich Eberhofer daran, den wahren Mörder seines ungeliebten Vorgesetzten zu suchen.

Länge: 99 min

Link: Grießnockerlaffäre

(c) Constantin Film

Die göttliche Ordnung (Ab 3. August)

In Österreich dürfen Frauen seit 1918 wählen. In der benachbarten Schweiz indes erhielten sie erst 1971 das Wahlrecht. Regisseurin Petra Volpe nimmt uns mit in die 1970er-Jahre und erzählt uns in ihrem Spielfilm "Die göttliche Ordnung" von Nora, einer Hausfrau und Mutter, die in einem Dorf im Schweizer Appenzell lebt. Von den gesellschaftspolitischen Umwälzungen der Zeit bleibt der idyllische Ort zunächst verschont. Nora aber interessiert sich immer mehr für das Thema Frauenstimmrecht und setzt sich auch öffentlich dafür ein.

Länge: 96 min

Link: Die göttliche Ordnung

(c) Thimfilm / Daniel Ammann

Emoji - Der Film (Ab 4. August)

Wer braucht schon Worte, wenn man Emojis verwenden kann? Die kleinen, bunten Bilder, die seit Jahren unsere Smartphones bevölkern, haben nun ihr eigenes Hollywoodabenteuer bekommen. Regisseur Tony Leondis setzt Smiley, Kackhaufen und Co in ein knalliges Animationsabenteuer, das leider an allen Ecken zu wünschen übrig lässt.

Das "Meh"-Emoji Gene kann seine Gefühle nicht wirklich kontrollieren und begibt sich auf die Suche nach seinem Platz in dieser ziemlich engstirnigen Gesellschaft. Die Folge sind gleichermaßen vorhersehbare wie abgeschmackte Witze sowie reichlich Schmalz. Man versteht die traurigen Emojis mit Fortdauer immer besser...

Länge: 90 min

Link: Emoji - Der Film

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(c) Sony Entertainment

Final Portrait (Ab 4. August)

Der junge Schriftsteller James Lord ist 1964 für einen Besuch aus den USA in Paris. Als ihn der Künstler Alberto Giacometti bittet, für ihn Modell zu sitzen, sagt er geschmeichelt zu. Doch aus Stunden werden Tage und aus Tagen Wochen. "Final Portrait" zeigt Giacometti als unbändiges Genie, das sich alle Freiheiten nimmt: Mal geht er mit James lieber Mittagessen im Bistro in der Nähe, mal vergnügt er sich lieber mit seiner Geliebten. Oscarpreisträger Geoffrey Rush ("Shine - Der Weg ins Licht") verkörpert diesen getriebenen und rastlosen Künstler in einer der intensivsten Rollen seiner Karriere. Regie führte Stanley Tucci ("Die Tribute von Panem").

Länge: 90 min

Link: Final Portrait

(c) Filmladen

Sie nannten ihn Spencer (Ab 27. Juli)

Er hatte immer einen flotten Spruch auf den Lippen, schlug sich mit Bohnen genüsslich den Magen voll, streckte Bösewichte per "Fausthammer" oder "doppelter Backpfeife" nieder - und steckte auch selbst gehörig ein. Bud Spencer, dem bärige Compagnon von Feschak Terence Hill, in den kultigen Haudrauf-Filmen der 70er- und 80er-Jahre, ist dieser Dokumentarfilm gewidmet.  Karl-Martin Pold gibt mit dem dokumentarischen Roadmovie "Sie nannten ihn Spencer" nach acht Jahren mühsamer Arbeit samt Crowdfunding-Kampagnen und intensiver Fan-Einbindung sein Kinodebüt. Der Film zeigt das Leben und Wirken des Mannes hinter "Bud Spencer", Carlo Pedersoli, und macht vor allem die bis heute anhaltende Liebe seiner Fans greifbar.

Länge: 122 min

Link: Sie nannten ihn Spencer

(c) Thimfilm

Paradies (Ab 27. Juli)

Drei Menschen inmitten des Terrors der Nazizeit: Aus dieser Ausgangssituation entwickelt der russische Regisseur Andrej Kontschalowski in seinem Spielfilm "Paradies" ein wuchtiges Drama. Dabei bleibt er nicht im Historischen. Der Film blickt über die Erzählungen aus dem Zweiten Weltkrieg auf die Gegenwart. Kontschalowski bekam für seinen anspruchsvollen Spielfilm 2016 beim Internationalen Filmfestival Venedig einen Silbernen Löwen für die Beste Regie.

Länge: 130 min

Link: Paradies

(c) Thimfilm / SvetaMalikova

Wish Upon (Ab 27. Juli)

Mit dem Horrorfilm "Annabelle" über eine Puppe mit übernatürlichen Fähigkeiten schuf Regisseur John R. Leonetti vor einigen Jahren einen Grusel-Hit an den Kinokassen. Nun legt er erneut etwas zum Fürchten vor: "Wish Upon" erzählt von der 17-jährigen Clare und ihren Freundinnen Meredith und June. Eines Tages schenkt Clares Vater (Ryan Phillippe) ihr eine alte Spieluhr. Die hat eine Inschrift, wonach dem Besitzer der Uhr alle Wünsche in Erfüllung gehen. Doch schon bald gerät einiges gehörig aus dem Ruder...

Länge: 90 min

Link: Wish Upon

(c) Splendid Film / Steve Wilkie

Ostwind - Aufbruch nach Ora (Ab 27. Juli)

Katja von Garnier ("Bandits") führt die Geschichte rund um Mika und ihren schwarzen Hengst Ostwind weiter. 2013 hatte die deutsche Regisseurin den ersten Teil des Jugendabenteuers in die Kinos gebracht; eine Fortsetzung ("Ostwind 2") folgte vor zwei Jahren. Wie in den beiden Vorgängern wird auch im dritten Teil die Hauptfigur der Mika von Hanna Binke verkörpert. Diesmal verschlägt es Mika und Ostwind ins ferne Andalusien. Im südlichen Spanien begibt sich Mika auf die Suche nach einem besonderen Ort: Ora. Mit dabei ist diesmal auch Nicolette Krebitz.

Länge: 110 min

Link: Ostwind - Aufbruch nach Ora

(c) Constantin Film

The Party (Ab 28. Juli)

Eigentlich soll es ein Abend der Freude werden. Schließlich ist Janet gerade zur Gesundheitsministerin im Schattenkabinett ernannt worden und lädt deswegen ihre engsten Freunde zu einer Dinnerparty ein. Schnell wird aber auch klar, dass da irgendetwas nicht stimmt. Janets Ehemann Bill lässt dann auch bald die Bombe platzen: Er hat Krebs und will jetzt endlich mit seiner Geliebten zusammenziehen. Für die britische Regisseurin Sally Potter, die auch das Drehbuch hierzu schrieb, ist dies allerdings nur der Auftakt für ihr bissiges und pointiertes Drama, in dem die Situation immer mehr eskaliert. In den Hauptrollen brillieren Stars wie Kristin Scott Thomas, Patricia Clarkson, Timothy Spall und Bruno Ganz.

Länge: 71 min

Link: The Party

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(c) Filmladen / Picasa

Baby Driver (Ab 28. Juli)

Seit einem Autounfall, bei dem seine Eltern starben, plagt Baby (Ansel Elgort) ein Tinnitus, den er durch die Dauerbeschallung mit Musik ausblendet. In allem, was er tut, liegt Musik - ob er nun ein Erdnussbrot schmiert, Kaffee holt oder als Fluchtfahrer hinter dem Steuer sitzt. Um für seinen gehörlosen Pflegevater sorgen zu können, arbeitet Baby für den skrupellosen Gangsterboss Doc (Kevin Spacey). Doch als Debora (Lily James) in sein Leben tritt, soll mit dem schmutzigen Geschäft Schluss sein... "Shaun of the Dead"-Regisseur Edgar Wright ist mit "Baby Driver" ein fulminantes Action-Liebes-Musical mit Tempo, Lovestory, fantastischem Soundtrack und herausragendem Ensemble gelungen.

Länge: 113 min

Link: Baby Driver

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(c) Sony Pictures

Dunkirk (Ab 28. Juli)

Mit seinem Kriegsthriller "Dunkirk" erinnert der britische Meisterregisseur Christopher Nolan ("Interstellar") an die Evakuierung von 330.000 Soldaten vom Strand der französischen Stadt Dünkirchen, unmittelbar bevor die deutsche Wehrmacht vorrückte. Dank tatkräftiger Hilfe von britischen Zivilisten konnten damals unzählige Männer gerettet werden. Mit Mark Rylance, Kenneth Branagh, Tom Hardy, Cillian Murphy, Fionn Whitehead und One-Direction-Star Harry Styles großartig besetzt, ist "Dunkirk" eine eindringliche Erfahrung - in seinen Bildern monumental, in seiner Unmittelbarkeit durch Mark und Bein gehend.

Länge: 107 min

Link: Dunkirk

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(c) Warner Bros.

Die Zeiten des abnehmenden Lichts (Ab 28. Juli)

Wilhelm Powileit lebt gedanklich in einem Land, das es so nicht mehr gibt. Es ist Frühherbst 1989 in Ostberlin. Powileit wird 90, die DDR wird 40 Jahre alt. Während das Staatsgebäude bröckelt, ist der Genosse Powileit als treues SED-Mitglied nach wie vor vom Sozialismus überzeugt. An seinem Ehrentag will seine Familie dem Patriarchen mit Freunden, Nachbarn, Bekannten und Funktionären ein parteikonformes Fest bereiten und den eintretenden Niedergang des Einheitsstaates konsequent totschweigen - genauso wie die Flucht des Enkelsohnes Sascha in den Westen. Doch dann kommt das Geheimnis ans Licht. Und für Powileit zerbricht eine Welt.

Länge: 101 min

Link: In Zeiten des abnehmenden Lichts

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(c) Filmladen / Hannes Hubach

Max - Agent auf vier Pfoten (Ab 28. Juli)

US-Regisseur Brian Levant ("Ein Hund namens Beethoven") erzählt die Geschichte von Max, einem Belgischen Schäferhund, der in diesem Film mit einer ganz besonderen Aufgabe betraut wird: Max soll nicht nur das Weiße Haus in Washington bewachen, sondern freilich auch die dort lebende Familie des amerikanischen Präsidenten. Schon bald hat der Schäferhund in TJ, dem Sohn des Präsidenten, einen guten Freund gefunden. Und dann gesellt sich auch noch Alex dazu, die Tochter eines ausländischen Staatsgastes. Zusammen mit Max kommen die Kinder einem Geheimnis auf die Spur.

Länge: 85 min

Link: Max - Agent auf vier Pfoten

(c) Kinostar / Diyah Pera

Valerian - Die Stadt der tausend Planeten (Ab 20. Juli)

Der französische Starregisseur Luc Besson hat bereits vor 20 Jahren mit "Das fünfte Element" ein kunterbuntes und unterhaltsames Sci-Fi-Spektakel gezimmert. Ähnliches gilt für "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten". Basierend auf einer 60er-Jahre-Comicserie aus seiner Heimat, stürzt Besson den titelgebenden Helden (Dane DeHaan) mit seiner Mitstreiterin Laureline (Cara Delevingne) in ein Abenteuer voller kauziger Aliens, beeindruckender Landschaften und allzu menschlichen Verschwörungen. Mit dabei sind auch Clive Owen, Rihanna, Rutger Hauer, Ethan Hawke und John Goodman.

Länge: 137 min

Link: Valerian - Die Stadt der tausend Planeten

(c) Constantin Film

Die Geschichte der Liebe (Ab 21. Juli)

Der Roman "Die Geschichte der Liebe" von Nicole Krauss ist ein Bestseller geworden. Nun kommt die Verfilmung des Buchs aus dem Jahr 2005 ins Kino: Es geht um die Liebenden Leo (Derek Jacobi) und Alma (Gemma Arterton), die im Zweiten Weltkrieg getrennt werden. Bis sie sich wiedersehen, will Leo ihr schreiben - jedes Mal ein neues Kapitel der "Geschichte der Liebe". Die Geschichte der beiden Hauptfiguren wird in Zeitsprüngen erzählt und immer wieder auch mit denen anderer Protagonisten verwoben.

Länge: 135 min

Link: Die Geschichte der Liebe

(c) Filmladen

Das unerwartete Glück der Familie Payan (Ab 21. Juli)

Baby statt Wechseljahre: Nicole (Karin Viard) wird mit 49 Jahren unverhofft schwanger. Dabei ist sie längst Großmutter. Die Schwangerschaft stellt das Leben der Familie auf den Kopf - und führt zu einigen Problemen. Immerhin ist Nicoles Mann Jean-Pierre seit Jahren arbeitslos und ihre Mutter immer mehr pflegebedürftig. Und jetzt auch noch ein Baby? Dies ist für Nicole die zentrale Frage. Die französische Familienkomödie "Das unerwartete Glück der Familie Payan" nähert sich so mit Humor dem Thema später Mutterschaft.

Länge: 100 min

Link: Das unerwartete Glück der Familie Payan

(c) Polyfilm

Fallen - Engelsnacht (Ab 13. Juli)

Lucinda, Protagonistin dieses Fantasy-Abenteuers, ist 17 Jahre alt. Wie manch Mädchen ihres Alters muss sich Lucinda zwischen zwei Burschen entscheiden: Da ist zum einen der so gut aussehende wie eher reservierte Daniel Grigori. Und dann gibt es noch Cam, ebenfalls attraktiv und von geheimnisvollem Wesen. Erst nach und nach findet Lucinda heraus, was es mit den beiden Kerlen wirklich auf sich hat. "Fallen" basiert auf dem gleichnamigen Jugendroman der US-Amerikanerin Lauren Kate.

Länge: 95 min

Link: Fallen - Engelsnacht

(c) Constantin Film

Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner (Ab 13. Juli)

Seit fünf Jahren sind Kathi (Jessica Schwarz) und Felix (Felix Klare) ein Paar, Kathi fühlt sich jedoch vernachlässigt, weil Felix wenig Zeit hat. Dann taucht der Künstler Mathias (Christoph Letkowski) auf - und Kathi stellt ihre Beziehung infrage. "Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner" von Pepe Danquart ist eine Sommerkomödie, in der irgendwann an der Uhr gedreht wird. Kathi bekommt eine zweite Chance, zu entscheiden, ob sie Felix noch einmal kennenlernen möchte. Nach dem gleichnamigen Roman von Kerstin Gier.

Länge: 110 min

Link: Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner

(c) Constantin Film

Zum Verwechseln ähnlich (Ab 13. Juli)

Eigentlich ist alles gut bei Sali und Paul. Zusammen haben die beiden, deren Familien aus dem Senegal stammen, in Paris eine Blumenhandlung eröffnet. Beide wünschen sie sich zudem ein Kind; der Adoptionsantrag läuft schon eine Weile, als sie den lange ersehnten Anruf bekommen: Der kleine Benjamin sucht neue Eltern. Dass Benjamin von weißer Hautfarbe ist, stört Paul und Sali nicht weiter. Ihr Umfeld aber, darunter die senegalesischen Großeltern, reagiert skeptisch. Lucien Jean-Baptiste schlüpft hier nicht nur in die Hauptrolle des stolzen Vaters, er führte auch Regie.

Länge: 95 min

Link: Zum Verwechseln ähnlich

(c) Thimfilm

Spider-Man: Homecoming (Ab 14. Juli)

Marvel bringt die dritte Inkarnation von Spider-Man in gerade mal 15 Jahren ins Kino. Der Film schnellte gleich am ersten Wochenende an die Spitze der US-Kinocharts. Neben atemberaubenden Actionsequenzen bringen vor allem Witz und Charme den Film in Schwung. In dieser etwas anderen Umsetzung wartet das tägliche Leben des Teenagers Peter Parker (Tom Holland) mit etlichen Lachern auf. Da es ohne Bösewicht nicht geht, darf Michael Keaton als Vulture ran. Mit dabei auch Robert Downey Jr. und Marisa Tomei.

Länge: 133 min

Link: Spider-Man: Homecoming

(c) Sony Entertainment

Begabt - Die Gleichung eines Lebens (Ab 14. Juli)

Frank (Chris Evans) möchte seiner Nichte Mary (Mckenna Grace) nach dem Tod der Mutter ein normales Leben ermöglichen. Doch schon am ersten Schultag stellt sich heraus, dass Mary hochbegabt ist und die Schule wechseln muss. Frank will das nicht, denn ein Leben unter Erwartungsdruck hat bereits seine begabte Schwester in den Selbstmord getrieben. Dann taucht die ehrgeizige Großmutter auf, und die Geschichte scheint sich zu wiederholen.

Länge: 101 min

Link: Begabt - Die Gleichung eines Lebens

(c) Centfox

Paris kann warten (Ab 14. Juli)

Mit 81 Jahren gibt Dokumentarfilmerin Eleanor Coppola (Ehefrau von Francis Ford Coppola und Mutter der Regisseurin Sofia Coppola) nun ihr Spielfilmdebüt. In das romantische Roadmovie "Paris kann warten" fließen eigene Erlebnisse ein. Diane Lane spielt die Ehefrau eines Hollywood-Produzenten (Alec Baldwin), die sich mit einem französischen Geschäftspartner (Arnaud Viard) ihres Mannes auf eine Cabrio-Spritztour von Cannes nach Paris einlässt. Es geht um Landschaften, Lebenslust und Liebe.

Länge: 92 min

Link: Paris kann warten

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(c) Tobis / Roger Arpajou

Whitney - Can I Be Me (Ab 14. Juli)

Whitney Houstons Stimme und Karriere waren beispiellos, ihr Lächeln überstrahlte alles. Dennoch waren es Bilder einer Pop-Ikone unter Drogeneinfluss, die Houstons letzte Jahre bestimmten. Der britische Regisseur Nick Broomfield und der österreichische Videofilmer Rudi Dolezal zeigen jene Schlüsselereignisse, die die Abwärtsspirale befeuert haben sollen: Eine Familie, die wegsah, ein Mann, der sie runterzog, und eine Frau, die sie nicht lieben durfte... Herzstück der unautorisierten Doku sind bisher unveröffentlichte Aufnahmen von Houstons letzter erfolgreicher Welttournee 2009.

Länge: 105 min

Link: Whitney - Can I Be Me

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(c) Filmladen

Happy Burnout (Ab 7. Juli)

Der Hamburger Alt-Punk Fussel (Wotan Wilke Möhring) hält sich seit Jahren mit Hartz-IV über Wasser. Als diese Geldquelle zu versiegen droht, wird er von seiner sehr verständnisvollen Sachbearbeiterin beim Arbeitsamt kurzerhand in eine Luxus-Psychiatrie geschickt. Auf dem noblen Anwesen mischt der chaotisch-rebellische Fussel die brave Schar der Burnout-Patienten gehörig auf. Da kann die Psychologin Alexandra (Anke Engelke) nur staunen. Eine kurzweilige, gut besetzte Culture-Clash-Komödie, die ganz auf den Hauptdarsteller zugeschnitten ist.

Länge: 102 min

Link: Happy Burnout

(c) Thomas Kost/Riva Film

Ich - Einfach unverbesserlich 3 (Ab 6. Juli)

Gru und die Minions sind zurück: In "Ich - Einfach Unverbesserlich 3" macht der einstige Superschurke Gru eine aufregende Entdeckung: Er hat einen Zwillingsbruder, Dru. Und der möchte endlich mal was erleben und mit Gru ein Verbrechen begehen. Dumm nur, dass Gru zum braven Familienvater mutiert ist und von Schurkereien nichts mehr wissen will. Kommt gar nicht infrage, finden die Minions und kündigen, weil sie lieber einem fiesen Schurken dienen wollen.
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Länge: 96 min

Link: Ich - Einfach unverbesserlich 3

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(c) UPI