Filmstarts der Woche: Fluch der Karibik 5, "Song To Song" und "Hanni & Nanni"

Pirates of the Caribbean: Salazars Rache (Ab 25. Mai)

Disney und Produzent Jerry Bruckheimer lassen Johnny Depp als Captain Jack Sparrow zum fünften Mal in See stechen. In der neuesten Auflage von "Pirates of the Caribbean" stellt er sich "Salazars Rache". Dieser (Javier Bardem) hat nämlich noch ein Hühnchen zu rupfen mit dem liebenswürdigen Draufgänger. Dabei spielt nicht nur der Dreizack des Poseidons eine wesentliche Rolle, sondern begegnet man auch alten Bekannten (Orlando Bloom, Geoffrey Rush) und trifft naturgemäß auf neue Gesichter.

Länge: 129 min

Link: Pirates of the Caribbean: Salazars Rache

(c) Walt Disney Studios

Hanni & Nanni - Mehr als beste Freunde (Ab 25. Mai)

Hanni & Nanni sind zurück: Die Zwillinge müssen ins Internat und setzen zunächst alles daran, wieder hinaus zu fliegen, bis eine der beiden es dann doch ganz nett findet... Nach drei Kinofilmen mit den Zwillingen Jana und Sophia Münster in den Hauptrollen gibt es mit "Hanni & Nanni - Mehr als beste Freunde" einen aufgepeppten Neustart der Reihe nach den Klassikern von Enid Blyton - diesmal mit Laila und Rosa Meinecke in den Hauptrollen. Die Rollen der Eltern spielen Jessica Schwarz und Sascha Vollmer, Sänger der Band The BossHoss.

Länge: 98 min

Link: Hanni und Nanni - Mehr als beste Freunde

(c) UPI / Stephan Rabold

Victoria - Männer und andere Missgeschicke (Ab 25. Mai)

Eine erfolgreiche Pariser Strafverteidigerin und alleinerziehende Mutter Ende 30 muss erst den Tiefpunkt erreichen, um zu erkennen, wer und was gut für sie ist: Was unter dem Titel "Victoria - Männer und andere Missgeschicke" oberflächlich wie eine weitere romantische Komödie aus Frankreich anmutet, ist das aberwitzige und zugleich melancholische Porträt einer komplexen Frau - gespielt von Virginie Efira, Star der Stunde im französischen Kino.

Länge: 97 min

Link: Victoria - Männer und andere Missgeschicke

(c) Filmladen / Audoin Desforges

Beuys (Ab 25. Mai)

Joseph Beuys, der Mann mit dem Hut. 30 Jahre nach dem Tod der deutschen Kunstikone hat Dokumentarfilmer Andres Veiel ("Black Box BRD") Beuys mit einem außergewöhnlichen Filmporträt quasi in die Gegenwart zurückgeholt. Mehr als 300 Stunden Bewegtbilder und 150 Stunden Audiomaterial sichtete Veiel für das virtuos geschnittene 100-Minuten-Porträt. Veiel zeigt Beuys als provokanten Medienstar der 70er-Jahre, als erschöpften Mitbegründer der Grünen, aber auch als Selbstdarsteller, der aus seiner wenig rühmlichen Weltkriegs-Vita mit Lügen eine Heldenlegende strickte.

Länge: 107 min

Link: Beuys

(c) Constantin Film

Song To Song (Ab 25. Mai)

Terrence Malick gehört zu den renommiertesten US-Regisseuren, obwohl sein Werk nur acht Spielfilme umfasst, wie etwa "The New World", "The Tree of Life" oder zuletzt "Knight of Cups". In "Song to Song" nimmt uns Malick mit nach Austin, Texas. Hier scharen sich junge Frauen um einen so aparten wie eingebildeten Musikproduzenten (Michael Fassbender). Rooney Mara, die eine aufstrebende Künstlerin gibt, ist eine von ihnen. Und auch Natalie Portman. Mit von der Partie sind ebenfalls Ryan Gosling und auch Cate Blanchett. Der 73-jährige Malick hat also wieder eine Riege hochkarätiger Schauspieler um sich versammelt.

Länge: 129 min

Link: Song To Song

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(c) Constantin Film

Alien: Covenant (Ab 18. Mai)

Zehn Jahre nach dem letzten Teil "Prometheus" (2012), inhaltlich aber noch vor der Handlung von "Alien" (1979): Eine Gruppe hoffnungsvoller Forscher und Pioniere (u.a. Katherine Waterston, James Franco, Noomi Rapace, Guy Pearce) und ein Android (Michael Fassbender) landen auf einem fernen Planeten, um ihn zu besiedeln. Die neue Welt erscheint ihnen als Paradies - bis sie in Höhlen auf Alien-Eier stoßen. Regisseur Ridley Scott schließt mit "Alien: Covenant" direkt an das fünfte Alien-Gemetzel "Prometheus" an.

Länge: 122 min

Link: Alien: Covenant

(c) Centfox

Die Jahrhundertfrauen (Ab 18. Mai)

"Jahrhundertfrauen" erzählt die Geschichte von Dorothea Fields (Annette Bening), einer selbstbestimmten Mutter im Kalifornien der späten 1970er-Jahre. Sie zieht ihren Sohn Jamie (Lucas Jade Zumann) ohne Vater groß und bittet stattdessen die Fotografin Abbie (Greta Gerwig), den sanftmütigen Handwerker William (Billy Crudup) und Julie (Elle Fanning), eine altkluge Teenagerin und Freundin von Jamie, um Hilfe. Das großartig besetze Drama von Regisseur und Drehbuchautor Mike Mills besticht durch seine authentischen Figuren und präzisen Momente.

Länge: 119 min

Link: Die Jahrhundertfrauen

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(c) Einhorn Film

#Single (Ab 19. Mai)

Die Partnersuche spielt sich in digitalen Zeiten primär online ab. In ihrem kritischen und zugleich humorvollen Dokumentarfilm "#Single" begleitet Andrea Eder fünf Menschen in die Welt des Onlinedatings und befragt Philosophen, Soziologen und Betreiber von Datingportalen.

Länge: 90 min

Link: #Single

(c) Filmladen

Hell Or High Water (Ab 19. Mai)

Chris Pine ("Star Trek") wird in diesem Western des britische Regisseurs David Mackenzie zum Bankräuber. An der Seite seines von Ben Foster gespielten Bruders überfällt er immer wieder die Filialen einer texanischen Bank. Der Plan: Mit dem erbeuteten Geld wollen sie die familieneigene Farm retten. Doch ein erfahrener, von Jeff Bridges ("The Big Lebowski") verkörperter Polizist heftet sich an ihre Fersen.

Länge: 102 min

Link: Hell Or High Water

(c) Park Circus/Lorey Sebastian

Überflieger - Kleine Vögel, großes Geklapper (Ab 12. Mai)

Die Störchin Aurora kann einfach nicht anders. Als sie einen frisch geschlüpften Spatz allein in seinem Nest findet, nimmt sie sich des kleinen Vogels liebevoll an. Richard, so heißt er, glaubt fortan, Aurora sei seine Mutter - und hält sich selbst natürlich auch für einen Storch. Doch dann kommt der Herbst. Und seine Storchenfamilie zieht gen Süden - ohne ihn. Schließlich kann ein kleiner Spatz unmöglich die weite Strecke nach Afrika überwinden! Richard aber will das Gegenteil beweisen. Zusammen mit seinen neuen Freunden, der Zwergeule Olga und dem Wellensittich Kiki, begibt er sich auf eine Abenteuerreise, die so manche Überraschung für die drei Tiere parat hält.

Länge: 84 min

Link: Überflieger - Kleine Vögel, großes Geklapper

(c) Constantin Film

King Arthur: Legend of the Sword (Ab 12. Mai)

König Arthur ist immer für ein Abenteuer gut. Viele Filme wurden schon über den sagenhaften Herrscher gedreht. Nun hat sich auch "Snatch"-Regisseur Guy Ritchie an den legendären Stoff gewagt. Der Film interpretiere den klassischen Excalibur-Mythos radikal neu, heißt es in der Ankündigung. Arthur wächst darin in großer Armut auf, unwissend, dass er eigentlich ein Königssohn ist. Doch eines Tages bekommt sein Leben eine völlig neue Wendung. Arthur wird gespielt von "Sons of Anarchy"-Darsteller Charlie Hunnam. In weiteren Rollen zu sehen sind Jude Law als Arthurs Onkel, Astrid Berges-Frisbey und Katie McGrath.

Länge: 127 min

Link: King Arthur: Legend Of The Sword

(c) Courtesy of Warner Bros. Picture

Rückkehr nach Montauk (Ab 12. Mai)

Heilt die Zeit wirklich alle Wunden? Im neuen Film von Oscarpreisträger Volker Schlöndorff müssen sich diese Frage zwei Menschen stellen, die vor vielen Jahren ein Liebespaar waren. "Rückkehr nach Montauk" heißt die bittersüße Beziehungsgeschichte. Der "Blechtrommel"-Regisseur arbeitete zuletzt in Filmen wie "Diplomatie" und "Der neunte Tag" vor allem die Zeit des Nationalsozialismus auf. Mit Nina Hoss ("Phoenix") und Stellan Skarsgard ("Nymphomaniac") in den Hauptrollen erzählt er nun eine ganz private Geschichte. Schlöndorffs Film ist eine Hommage an Max Frischs Erzählung "Montauk".

Länge: 106 min

Link: Rückkehr nach Montauk

(c) Wild Bunch Germany, Foto: Ann

Die Zukunft ist besser als ihr Ruf (Ab 12. Mai)

Von Finanzkrise über Klimawandel bis Fluchtbewegung und Brexit: Die kollektive Verunsicherung ob allgegenwärtiger Krisen ist der Ausgangspunkt von "Die Zukunft ist besser als ihr Ruf". Die Filmemacher Teresa Distelberger, Niko Mayr, Gabi Schweiger und Nicole Scherg stellen dieser Porträts von sechs Menschen entgegen, die der Krisenstimmung nicht mit Ohnmacht, sondern mit Tatendrang entgegentreten - und sich für eine lebendige politische Kultur, soziale Gerechtigkeit oder ein Neudenken der Ressourcenverteilung einsetzen.

Länge: 85 min

Link: Die Zukunft ist besser als ihr Ruf

(c) Polyfilm

Get Out (Ab 4. Mai)

Wenn mit Barack Obama ein Afroamerikaner Präsident wird - so der lange vorherrschende Irrglaube -, ist Rassismus in den USA überwunden. Mit dieser trügerischen Sicherheit spielt der Komiker Jordan Peele in seinem Regiedebüt "Get Out", einer so klugen wie unterhaltsamen Horror-Satire. Erzählt wird die Geschichte von Chris (Daniel Kaluuya), der gemeinsam mit seiner Freundin Rose (Allison Williams) deren Eltern besucht. Der Empfang fällt zwar herzlich aus - doch eine Fülle an bizarren Vorfällen lassen Chris paranoid werden. Oder ist es gar keine Paranoia?

Länge: 104 min

Link: Get Out

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(c) UPI

Expedition Happiness (Ab 4. Mai)

Nach dem Erfolg mit seiner Fahrrad-Doku "Pedal the World" begibt sich der Deutsche Felix Starck erneut auf Reisen und hält seine Abenteuer per Videotagebuch fest. Als Transportmittel dient diesmal ein 13 Meter langer und 18 Tonnen schwerer Schulbus, den Starck mit seiner Freundin Selima Taibi zu einer Art Wohnmobil umgebaut hat. Ziel ist es, den amerikanischen Kontinenten vom nördlichsten bis zum südlichsten Zipfel zu befahren - von Alaska bis Argentinien.

Länge: 95 min

Link: Expedition Happiness

(c) Constantin Film

Sieben Minuten nach Mitternacht (Ab 5. Mai)

Basierend auf dem Jugendbuch von Patrick Ness, inszeniert der Spanier Juan Antonio Bayona "Sieben Minuten nach Mitternacht" als zutiefst berührendes, visuell eindrückliches Fantasy-Drama mit kraftvoller Botschaft. Conor (Lewis MacDougall) hat Albträume von einem riesigen Baum-Monster, das nachts vor seinem Fenster auftaucht und ihm seltsame Geschichten erzählt. Dem Monster haucht Liam Neeson mittels Motion-Capture-Technik Leben ein.

Länge: 108 min

Link: Sieben Minuten nach Mitternacht

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(c) Constantin Film

Free Lunch Society (ab 5. Mai)

Der Linzer Christian Tod propagiert in seiner Doku "Free Lunch Society" die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens. Er zeigt den Erfolg historischer oder aktueller Testläufe von Alaska bis Namibia und Initiativen wie eine Berliner Grundeinkommen-"Lotterie" auf, lässt langjährige Verfechter wie dm-Gründer Götz Werner zu Wort kommen und dringt zum Kern der reflexartigen Ablehnung vor: dem Misstrauen gegenüber anderen, die das ja nur ausnutzen und sich auf die faule Haut legen würden.

Länge: 95 min

Link: Free Lunch Society

(c) Filmladen

Alles unter Kontrolle (Ab 5. Mai)

Eigentlich klingt der Stoff alles andere als lustig: Im neuen Film des französischen Regisseurs Philippe de Chauveron geht es um Grenzpolizisten, die Flüchtlinge in deren Heimatland abschieben. Chauveron, der ein Faible für kuriose Geschichten hat, macht daraus eine Komödie. In "Alles unter Kontrolle" haben die Beamten am Ende natürlich rein gar nichts unter Kontrolle. Mit Ary Abittan und Medi Sadoun sind gleich zwei Hauptdarsteller aus Chauverons Erfolgsfilm "Monsieur Claude und seine Töchter" wieder mit dabei.

Länge:90 min

Link: Alles unter Kontrolle

(c) Filmladen

Die Gabe zu heilen (Ab 5. Mai)

"Die Gabe zu heilen" begleitet fünf Menschen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, die sich als "Heiler" verstehen. Eng mit ihren Traditionen und/oder ihrer Religion verbunden, helfen sie bei Krankheiten und anderen Problemen, bei denen die klassische Medizin ansteht.

Länge: 100 min

Link: Die Gabe zu heilen

(c) Polyfilm

Einsamkeit und Sex und Mitleid (Ab 5. Mai)

Supermarktleiter, Ex-Lehrer, Callboy, Polizist, Künstlerin, Ärztin, Imker und dazu Teenager im Würgegriff der Pubertät: Die Hauptfiguren der Romanverfilmung "Einsamkeit und Sex und Mitleid" könnten unterschiedlicher kaum sein. Gemeinsam ergeben sie jedoch ein facettenreiches, spannendes und oft bitter-komisches Bild deutscher Großstadt-Gegenwart. Regisseur Lars Montag gelang mit einem spielfreudigen Darstellerensemble - darunter die Österreicherinnen Maria Hofstätter und Eva Löbau - eine handfeste Satire, die einiges zum Nachdenken anbietet.

Länge: 119 min

Link: Einsamkeit und Sex und Mitleid

(c) Polyfilm

Guardians of the Galaxy Vol. 2 (Ab 27. April)

Peter "Star-Lord" Quill und seine "Guardians of the Galaxy" sind wieder da: Mit einem simplen "Vol. 2" versehen, darf die ungewöhnliche Superheldentruppe in ihrem neuen Kinoabenteuer wieder gemeinsam das Universum retten. Neben Chris Pratt als Quill sind in der Fortsetzung des Überraschungserfolgs von 2014 auch Zoe Saldana, Dave Bautista sowie Vin Diesel und Bradley Cooper wieder mit von der Partie. Und die Darstellerregie bekommt im von James Gunn gleichermaßen rasant wie amüsant in Szene gesetzten Actionfilm mit Kurt Russell und Sylvester Stallone namhafte Unterstützung. Beste Voraussetzungen, um sich zu einem bunten 70er-Jahre-Soundtrack wieder nach Herzenslust durch die Weiten des Alls zu ballern und witzeln...

Länge: 136 min

Link: Guardians of the Galaxy Vol. 2

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(c) Walt Disney Studios

Gimme Daner (Ab 28. April)

Mit Songs wie "Lust for Life" und "Wild One" schrieb Iggy Pop Musikgeschichte. Und noch immer scheint die Energie des "Godfather of Punk" ungebrochen, wie er bei seinen elektrisierenden Konzertauftritten weiterhin beweist. Doch wie wurde aus Jim Osterberg aus Michigan der wilde Ausnahmekünstler Iggy Pop, der mit der Band The Stooges den Punkrock maßgeblich beeinflusste und weltweit Erfolge feierte? Antworten darauf gibt die neue Musikdokumentation "Gimme Danger" von Jim Jarmusch.

Länge: 108 min

Link: Gimme Danger

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(c) Studiocanal

Die Zeit der Frauen (Ab 28. April)

Im Dorf Kutch im indischen Bundesstaat Gujarat treffen die Schicksale dreier Frauen aufeinander, die aus einer frauenfeindlichen Umgebung ausbrechen und selbstbestimmt leben wollen: Da ist die 32-jährige Rani, seit ihrem 16. Lebensjahr verwitwet und dazu verdammt, nichts weiter als Mutter für ihren Sohn Gulab zu sein. Lajjo wiederum ist in der Dorfgemeinschaft nichts wert, weil sie kinderlos ist und von ihrem alkoholkranken Mann verprügelt wird. Und Bijli lebt gefährlich, weil sie als Erotiktänzerin und Prostituierte arbeitet... Die indische Regisseurin Leena Yadav drehte mit "Die Zeit der Frauen" ihren ersten internationalen Film und landete damit einen Erfolg auf Festivals und in französischen Kinos.

Länge: 116 min

Link: Die Zeit der Frauen

(c) Thimfilm

Siebzehn (Ab 28. April)

Spätfrühling im niederösterreichischen Lanzenkirchen. Die 17-jährige Klassenbeste Paula ist unglücklich in Charlotte verliebt. Die scheint zwar nicht abgeneigt, ist aber seit einem Jahr mit Michi zusammen. Also gibt Paula zwecks Ablenkung den Avancen ihres Mitschülers Tim nach. Unterdessen kämpft die forsche Lilli um die Aufmerksamkeit ihres Immer-mal-wieder-Gspusis Ronald. Als der sie links liegen lässt, wirft sie ihre Augen auf Paula - fest entschlossen, deren Grenzen auszureizen... Von unerfüllten Sehnsüchten, ersten sexuellen Erfahrungen, Machtspielchen in der Liebe, sich verschiebender Dynamik in (Mädchen-)Freundschaften und dem Herantasten an die eigene Identität erzählt Monja Art in ihrem autobiografisch geprägten, wunderbaren Kinodebüt "Siebzehn".

Läne: 104 min

Link: Siebzehn

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(c) Filmladen

Ein ehrenwerter Bürger (Ab 28. April)

Vor vier Jahrzehnten hat Daniel Montovani seinem Heimatstädtchen Salas in der argentinischen Provinz den Rücken gekehrt. Mittlerweile in Barcelona beheimatet und ein Literaturnobelpreisträger, wird der erfolgreiche Schriftsteller eingeladen, an den Schauplatz seiner Bücher zurückzukehren. Wegen nostalgischer Gefühle nimmt er die Einladung an, freut sich auf ein Wiedersehen mit der ersten Liebe, alten Weggefährten. Doch nicht alle realen Vorbilder für seine Figuren empfangen ihn mit offenen Armen... In der Hauptrolle dieser bitterbösen Komödie glänzt Oscar Martinez, der bei den Filmfestspielen Venedig den Preis als bester Schauspieler erhielt.

Länge: 118 min

Link: Ein ehrenwerter Bürger

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(c) Polyfilm

Dancing Beethoven (Ab 28. April)

Im Jahr 2015 brachte das Béjart-Ballett Lausanne Beethovens Neunte Symphonie in der Ballettfassung von Maurice Béjart auf die Bühne - gemeinsam mit dem Tokyo Ballett und dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta. "Dancing Beethoven" begleitet in aufwendig gestalteten Bildern Tänzer, Choreografen und Musiker bei der Entstehung der Produktion.

Länge: 80 min

Link: Dancing Beethoven

(c) Polyfilm

Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes (Ab 28. April)

Mit "Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes" legt Julian Radlmaier seinen Abschlussfilm an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin vor - und spielt auch gleich selbst die Hauptrolle in dieser abstrusen Komödie. Weil er keine Förderung bekommt, sieht sich sein Alter Ego Julian gezwungen, einen Job als Erntehelfer auf einer Apfelplantage anzunehmen. Dort lernt er die junge Kanadierin Camille kennen und macht ihr weis, er recherchiere hier für einen kommunistischen Märchenfilm - und sie soll die Hauptrolle übernehmen! Während Camille sich enthusiastisch vorbereitet, wird es für Julian immer schwieriger, die Lüge aufrechtzuerhalten...

Länge: 99 min

Link: Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes

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(c) Filmgarten

Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft (Ab 28. April)

Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl wird fast auf den Tag genau 31 Jahre her sein, wenn mit Pol Cruchtens "Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft" ein schwergewichtiger Essay dazu in den Kinos startet. Die Verfilmung von Swetlana Alexijewitschs literarischen Collagen aus Interviews mit Opfern und Hinterbliebenen aus 1997 ist vor allem eine Hommage an das Buch. Der Regisseur reiste nach Tschernobyl und nahm dort klare, fast geometrische Bilder auf, vom Kraftwerk, von den Wohnblöcken, von verlassenen Häusern und bröckelndem Putz; kombinierte sie mit stummen symbolischen Schlüsselszenen, von Schauspielern dargestellt. Sie illustrieren einen Text, der ausschließlich als Voice-over zum Klingen kommt, getreu dem Original.

Länge: 86 min

Link: Tschernobyl - Ein Chronik der Zukunft

(c) filmdelights / Jerzy Palacz

Cinema Futures (Ab 28. April)

Eine Elegie auf das verschwindende haptische Medium Film in wundervollen Digitalbildern: Dieses Paradoxon gelingt Regisseur Michael Palm mit seinem beinahe hypertrophen Dokumentarprojekt "Cinema Futures". In einer weltumspannenden Reise macht sich der gebürtige Linzer auf die Spuren jener digitalen Revolution, die in den vergangenen Jahren die Filmbranche umgewälzt hat.

Länge: 126 min

Link: Cinema Futures

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(c) Stadtkino