Filmstarts der Woche: Wilde Maus, Fences und ein Junge namens Zucchini

Fences (Ab 16. Februar)

Es hätte etwas werden können aus Troy Maxson (Denzel Washington, der hier auch Regie führt). Er war einmal Baseballstar in der US-Schwarzen-Liga, doch die weiße Profi-Liga wurde erst dann auch für Farbige geöffnet, als es für ihn bereits zu spät war. Im Pittsburgh der 1950er-Jahre arbeitet er stattdessen als Müllmann und schwingt gerne große Reden. Der Patriarch hält seiner Frau (Viola Davis) und den Söhnen oft brutal-ehrliche Vorträge über seine Sicht auf das Leben und die Werte, für die es sich zu kämpfen lohnt. Der Film basiert auf einem Theaterstück von August Wilson. Die Schauspielerleistungen sind beeindruckend - vier Oscarnominierungen für den Film sind der Lohn.

Länge: 138 min

Link: Fences

(c) Constantin Film

Mein Leben als Zucchini (Ab 16. Februar)

Der kleine Zucchini - auf diesen Spitznamen besteht der Neujährige - muss nach dem Tod seiner Mutter ins Kinderheim. Nach anfänglicher Einsamkeit freundet sich der Bub aber bald mit seinen Schicksalsgenossen an und bildet eine Freundestruppe, die in harten wie in schönen Zeiten zusammensteht. Man gibt einander Halt - was auch für Neuankömmling Camille gilt, die von ihrer grausamen Tante wegen des Pflegegelds aus dem Heim wieder abgeholt werden soll. Nun müssen die Kinder zusammenstehen, um Camille zu retten. Der Stop-Motion-Animationsfilm des Schweizer Regisseurs Claude Barass geht am 26. Februar ins Rennen um einen Oscar.

Länge: 66 min

Link: Mein Leben als Zucchini

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(c) Thimfilm

Schatz, nimm du sie! (Ab 16. Februar)

Der deutsche Comedy-Star Carolin Kebekus wagt nun den Sprung auf die Kinoleinwand. In "Schatz, nimm du sie!" spielt sie eine Mutter, die ihren Kindern das Leben zur Hölle macht - damit sich diese freiwillig für ein Leben beim Vater entscheiden. Das Paar will sich nämlich scheiden lassen und beide Ex-Partner haben ganz eigene Karrierepläne. Das Drehbuch der Komödie basiert auf dem französischen Film "Mama gegen Papa - Wer hier verliert, gewinnt", dreht sich aber voll und ganz um seine Hauptdarstellerin, die sich so direkt und schnoddrig geben kann wie auf der Bühne.

Länge: 90 min

Link: Schatz, nimm du sie!

(c) Thimfilm/Bernd Spauke

John Wick: Kapitel 2 (Ab 17. Februar)

Der Hollywoodstar Keanu Reeves kehrt als Actionheld John Wick auf die Leinwand zurück. In dem neuen Film von Regisseur Chad Stahelski, "John Wick: Kapitel 2", spielt Reeves einen Killer, der eigentlich mal wieder in den Ruhestand wollte. Doch dazu kommt es nicht: Ein ehemaliger Kollege muss die Kontrolle über eine mysteriöse, international agierende Organisation von Auftragskillern erlangen. Um einen Schwur zu erfüllen, muss Wick ihm dabei helfen - und statt seinen Ruhestand zu genießen reist er nach Rom, wo er mit einigen der gefährlichsten Killer der Welt konfrontiert wird.

Länge: 123 min

Link: John Wick: Kapitel 2

(c) Constantin Film

Wilde Maus (Ab 17. Februar)

Mit kultigen Auftritten u.a. in den Brenner-Filmen hat der Schauspieler und Kabarettist Josef Hader bereits österreichische Film- und Fernsehgeschichte geschrieben. Nun feiert er seinen internationalen Einstand als Regisseur: Sein Debütfilm "Wilde Maus" konkurriert im Wettbewerb der 67. Berlinale um den Goldenen Bären. In der Tragikomödie verkörpert der gebürtige Mühlviertler den narzisstischen Musikkritiker Georg, der nach seiner Kündigung bei einer Wiener Zeitung nach Rache sinnt. Seiner sich nach Nachwuchs sehnenden, jüngeren Frau Johanna (Pia Hierzegger) die Kündigung verschweigend, geht der 50-Jährige auf nächtliche Rachefeldzüge gegen seinen ehemaligen Chef. Tagsüber bringt er mit seinem ebenfalls arbeitslosen, ehemaligen Mitschüler Erich (Georg Friedrich) eine alte Achterbahn im Prater - die "Wilde Maus" - wieder in Schuss.

Länge: 102 min

Link: Wilde Maus

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©2016 Filmladen/Ioan Gavriel

Empörung (Ab 17. Februar)

Ausgerechnet in einem streng protestantischen College im Mittleren Westen will der begabte Marcus Messner (Logan Lerman) vor seinen überbesorgten Eltern und der drohenden Einberufung in den Koreakrieg entfliehen. Dort trifft er nicht nur auf einen inquisitorischen Direktor, sondern auf eine Atomsphäre aus subtiler Unterdrückung, Bigotterie und bedrohlichem Konservatismus. Produzent und Drehbuchautor James Schamus ("Tiger and Dragon") verfilmt in seinem Regiedebüt "Empörung" den gleichnamigen Roman von Philip Roth, in dem ein grundehrlicher und freidenkender junger Mann an der repressiven McCarthy-Ära scheitert.

Länge: 110 min

Link: Empörung

(c) Polyfilm

Fifty Shades Of Grey: Gefährliche Liebe (Ab 9. Februar)

Die Romane der Trilogie "Fifty Shades of Grey" sind weltweite Bestseller - die Verfilmung des ersten Teils im vergangenen Jahr wurde von Fans entsprechend sehnsüchtig erwartet. Nun kommt der zweite Film der Reihe in die Kinos und erzählt weiter von der Liebe zwischen der jungen Anastasia Steele und dem erfolgreichen Geschäftsmann und Multimillionär Christian Grey. Nachdem er ihr gestanden hatte, dass er auf Sado-Maso-Spiele steht, zweifelt Ana an der Beziehung. In Teil zwei stürzt sie sich nun in ihren neuen Job, während Christian sie zurückgewinnen will - und schließlich von seiner Vergangenheit eingeholt wird. In den Hauptrollen sind erneut Dakota Johnson und Jamie Dornan zu sehen, Kim Basinger spielt eine in die Jahre gekommene Domina. Regie führte James Foley.

Länge: 118 min

Link: Fifty Shades Of Grey: Gefährliche Liebe

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© Universal Pictures

The Lego Batman Movie (Ab 10. Februar)

2014 sorgte "The Lego Movie" mit reichlich Tempo, Witz und Charme für einen ausgewachsenen Erfolg an den Kinokassen. Drei Jahre später liegt nun mit dem "Lego Batman Movie" das erste Spin-off vor. Regisseur Chris McKay, der schon beim Original involviert war, transferiert den anarchischen Humor gekonnt nach Gotham City, wo sich Batman als einsamer Kämpfer zusehends im Abseits befindet. Aber der dunkle Ritter wäre kein von sich überzeugter Superheld, würde er nicht einen Ausweg aus dieser Situation finden. Erneut bestimmen absurd-liebevolle Bauten aus kleinen Bausteinen in riesigen Welten, ein gelungener Soundtrack und unzählige Seitenhiebe auf Filmklassiker das Geschehen.

Länge: 105 min

Link: The Lego Batman Movie

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(c) Courtesy of Warner Bros. Picture

The Girl With All The Gifts (Ab 10. Februar)

In einer dystopischen Zukunft ist fast die gesamte Menschheit vom einem bösartigen Pilz befallen und ein Großteil der Erde von hirntoten, zombieartigen Wesen bevölkert. Eine letzte, wenn auch kleine Hoffnung aber bleibt: Es gibt eine Gruppe von Kindern, die zwar ebenfalls infiziert, deren Gehirne jedoch noch nicht in Mitleidenschaft gezogen sind. Das führt dazu, dass die Kinder ihren Ess-Impuls unter Kontrolle halten können. Auf einer Militärbasis werden sie von einer Wissenschaftlerin (Glenn Close) untersucht sowie von einer Lehrerin (Gemma Arterton) unterrichtet. Der vom Schotten Colm McCarthy in Szene gesetzte Film basiert auf dem gleichnamigen Roman "The Girl with All the Gifts" von Mike Carey.

Länge: 111 min

Link: The Girl With All The Gifts

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(c) Constantin Film

Den Sternen so nah (Ab 10. Februar)

Regisseur Peter Chelsom ("Hannah Montana") erzählt in "Den Sternen so nah" von der Liebe zum Mann vom Mars. Das ist der Teenager Gardner (Asa Butterfield), der die hübsche Tulsa (Britt Robertson) beim Chatten kennenlernt. Doch Gardner ist der Sohn einer Astronautin, wurde bei einer Mars-Expedition geboren und lebt darum auf einem anderen Planeten. Seit Jahren sehnt der Teenager sich danach, der Einsamkeit zu entfliehen, ein normales Leben zu führen und Tulsa endlich nicht nur auf dem Bildschirm zu sehen. Die Ärzte befürchten, dass sein Körper der Erdatmosphäre nicht gewachsen sein könnte. Trotzdem macht er sich auf die gefährliche Reise zur Erde.

Länge: 121 min

Link: Den Sternen so nah

(c) Tobis/Jack English

Kundschafter des Friedens (Ab 10. Februar)

Sie nennen ihn Zonen-James-Bond. Die aktiven Tage seiner Spionage-Karriere sind allerdings längst vorbei. Für einen Auftrag des einstigen Erzfeinds BND trommelt Jochen Falk (Henry Hübchen) seine alte Truppe noch einmal zusammen: Die "Kundschafter des Friedens". So lautete die reichlich verniedlichende Bezeichnung der DDR für ihre Spione. Und so heißt auch die Komödie über ein Stück eher unbekannte deutsch-deutsche Geschichte, für die Regisseur Robert Thalheim ("Am Ende kommen Touristen") ein Starensemble vor der Kamera versammelte. An der Seite von Hübchen als bissigem Star-Spion Jochen Falk spielen Michael Gwisdek, Winfried Glatzeder und Thomas Thieme.

Länge: 93 min

Link: Kundschafter des Friedens

(c) Filmladen/Stephanie Kulbach

Das unbekannte Mädchen (Ab 10. Februar)

Mit Sozialdramen wie "Rosetta" oder "Das Kind", die mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurden, vertreten die belgischen Regie-Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne seit jeher eine politische Haltung. In ihrem neuen Film "Das unbekannte Mädchen" halten sie nicht zuletzt Europa, das sich in der Flüchtlingsfrage aus der Verantwortung stiehlt, einen Spiegel vor. Ihre Protagonistin ist die junge Ärztin Jenny Davin (Adèle Haenel), die eines Abends nach Ende der Ordinationszeit nicht auf das Klingeln der Tür ihrer Praxis reagiert. Als sie am nächsten Tag erfährt, dass die nicht identifizierte Hilfesuchende tot aufgefunden wurde, stellt sie eigenständig Ermittlungen an, um deren Identität zu klären.

Länge: 106 min

Link: Das unbekannte Mädchen

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(c) Polyfilm

Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki (Ab 10. Februar)

"Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki", das könnte ausgerechnet der Tag seiner größten Niederlage sein. Warum? Weil der Boxprofi die Liebe entdeckt, obwohl er nach jahrelanger Schinderei kurz davor steht, Weltmeister im Federgewicht zu werden. Das Spielfilmdebüt von Juho Kuosmanen beruht auf einer wahren Geschichte: Olli Mäki war ein berühmter finnischer Boxer, der 1962 in seinem bisher größten Kampf versagte. Kuosmanen traf den ehemaligen Sportler und seine Frau und ließ sich von ihnen erzählen, was es damals auf sich hatte mit dem Wettkampf, dem Weltmeistertitel und dem Verlobungsring. Der Filmemacher drehte in Schwarz-Weiß. Das Werk wurde mit zahlreichen Preisen bedacht. Außerdem schickte ihn Finnland ins Rennen um die Oscars.

Länge: 92 min

Link: Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki

(c) Polyfilm/Sami Kuokkanen

Offshore - Elmer und das Bankgeheimnis (Ab 10. Februar)

Der Schweizer Filmemacher Werner Schweizer erzählt in seinem Dokumentarfilm von Rudolf Elmer, der auf dem Höhepunkt seiner Karriere in einer Zürcher Privatbank in einen Gewissenskonflikt gerät, der ihn zum Whistleblower und Kritiker der Offshore-Bankgeschäfte macht. Wegen Verletzung des Bankgeheimnisses wird ihm der Prozess gemacht - und auch Medien machen Druck auf den "Nestbeschmutzer". "Offshore - Elmer und das Bankgeheimnis" ist die dramatische Geschichte eines Einzelkämpfers, gibt aber auch Einblick in Offshore-Finanzplätze und das schweizerische Bankensystem.

Länge: 102 min

Link: Offshore - Elmer und das Bankgeheimnis

(c) filmdelights

Rings (Ab 2. Februar)

Samara ist zurück. Die bereits zur Horrorfilm-Ikone avancierte Figur aus den beiden "Ring"-Filmen zu Beginn der 2000er-Jahre darf noch ein drittes Mal aus der Leinwand steigen und Menschen, die ihr surrealistisches Video gesehen haben, sieben Tage später töten. "Rings" heißt das Sequel, das 13 Jahre nach den Ursprungsereignissen angesiedelt ist. Regisseur F. Javier Gutierrez transferiert die Romane des Japaners Koji Suzuki in die Istzeit: Stellte einstmals noch ein VHS-Band die Bedrohung dar, kommen in Zeiten von Streaming und Youtube die Sozialen Netzwerke zum Einsatz.

Länge: 102 min

Link: Rings

(c) Constantin Film

Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen (Ab 3. Februar)

"Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen" ist ein Klassiker der Kinderliteratur. Nun kommt die Geschichte von James Krüss ins Kino: Aus Geldnot lässt sich Timm auf einen Handel mit dem zwielichtigen Baron Lefuet ein. Er verkauft ihm sein herzliches und ansteckendes Lachen und gewinnt dafür im Gegenzug jede Wette. Ein guter Deal, so scheint es, denn seine neue Fähigkeit verleiht dem Buben Geld und Macht. Doch er merkt auch, dass sein Leben nun sehr einsam und freudlos ist. Er will sein Lachen zurück, doch darauf will sich der teuflische Baron nicht einlassen. Andreas Dresen ("Halt auf freier Strecke") hat die Geschichte mit einem prominenten Ensemble rund um den jungen Hauptdarsteller Arved Friese inszeniert.

Länge: 102 min

Link: Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen

(c) Constantin Film

Live By Night (Ab 3. Februar)

Joe Coughlin ist ein Kleinkrimineller in den USA der 1920er-Jahre. Er hält sich mit kleinen Räubereien über Wasser, bekommt dann die Chance auf einen Banküberfall - und vermasselt es. Coughlin muss nach Florida und baut dort für seinen Mafiaboss einen florierenden Alkoholschmuggel auf, bis ihn die Geister der Vergangenheit einholen. Oscar-Preisträger Ben Affleck ("Argo") spielt diesen Gangster, schrieb das Drehbuch und führte Regie. An seiner Seite sind Sienna Miller, Zoe Saldana und Chris Messina zu sehen.

Länge: 129 min

Link: Live By Night

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(c) Warner/Claire Folger

Hidden Figures - Unbekannte Heldinnen (Ab 3. Februar)

"Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen" erzählt die bisher weitgehend unbekannte Geschichte dreier Afroamerikanerinnen, die zu Beginn der 60er-Jahre bei der NASA Geschlechter- und Rassengrenzen überwunden haben, um ein Stück Zeitgeschichte mitzuschreiben: Katherine Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughn (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monae) haben allesamt wichtige Beiträge geleistet, um dem ersten US-Astronauten die Erdumrundung zu ermöglichen. Bei der kommenden Oscar-Verleihung hat der so bewegende wie inspirierende Film u.a. Chancen auf den Preis als "Bester Film".

Länge: 127 min

Link: Hidden Figures - Unbekannte Heldinnen

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(c) Centfox

Die feine Gesellschaft (Ab 3. Februar)

Mit "Die feine Gesellschaft" kommt der wohl schrägste Wettbewerbsfilm der Filmfestspiele Cannes 2016 in die österreichischen Kinos. In der kompromisslosen Groteske des französischen Regisseurs Bruno Dumont ("P'tit Quinquin") kommt es zu romantischen, mysteriösen und auch bestialischen Ereignissen an der nordfranzösischen Küste, an der Anfang des 20. Jahrhunderts affektierte Spießbürger auf kannibalische Muschelsammler treffen. Die Hauptrollen spielen Juliette Binoche, Fabrice Luchini und Valeria Bruni Tedeschi.

Länge: 122 min

Link: Die feine Gesellschaft

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(c) Thimfilm

Suburra (Ab 3. Februar)

Um Korruption, Verrat, Erpressung und Mord in der ewigen Stadt geht es in Stefano Sollimas Adaption des Romans von Giancarlo und Carlo Bonini, "Suburra". Als nach einer langen Partynacht mit dem Parlamentsabgeordneten Filippo Malgradi (Pierfrancesco Favino) eine minderjährige Prostituierte stirbt, versucht dieser, den Tod zu vertuschen. Immerhin will er gerade für den mächtigen Paten "Samurai" (Claudio Amendola) ein millionenschweres Bauvorhaben verwirklichen, das die Macht der Mafia in Rom endgültig sichern könnte. Doch als der Vertuschungsversuch misslingt, ruft dies einen anderen gefürchteten Clan auf den Plan, der ebenfalls beteiligt werden möchte.

Länge: 130 min

Link: Suburra

(c) Thimfilm

Was Männer sonst nicht zeigen (Ab 3. Februar)

Über Liebe und Vaterschaft, Einsamkeit und das Altern sprechen die finnischen Männer in "Was Männer sonst nicht zeigen", dem Publikumshit aus Skandinavien. Die Kamera folgt ihnen für ihre überraschend offenherzigen Erzählungen in die Sauna, die in Finnland aus allen möglichen Räumen mit vier Wänden entstehen kann - auch aus Wohnwägen oder Erntemaschinen, etwa. "Der beste Saunafilm, den es je geben wird", urteilte das Branchenmagazin "Variety".

Länge: 81 min

Link: Was Männer sonst nicht zeigen

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(c) Polyfilm

Resident Evil - The Final Chapter (Ab 26. Jänner)

"Mein Name ist Alice", heißt es im Trailer. "Mein ganzes Leben bestand immer nur aus Rennen und Töten." Gesprochen werden die Worte von Milla Jovovich, die auch im sechsten und letzten Teil der Computerspiel-Adaption "Resident Evil" in die Rolle der Alice schlüpft. Es geht diesmal um nicht weniger als das letzte Aufbäumen der wenigen noch lebenden Menschen. Ihr Gegner: eine Horde von Untoten. Alice hat nur 40 Stunden, in dieser Zeit muss sie an das Antivirus gelangen, das den überlebenden Rest retten könnte.

Erneut kommt die Regie vom Briten Paul W.S. Anderson.

Länge: 107 min

Link: Resident Evil - The Final Chapter

(c) Constantin Film

Monster Trucks (Ab 26. Jänner)

Rund 125 Millionen Dollar (117 Mio. Euro) soll dieser Film gekostet haben, der in den Vereinigten Staaten ursprünglich schon im Jahr 2015 starten sollte. Nun läuft "Monster Trucks" erst in diesem Jänner an - und das nicht nur in den USA, sondern fast zugleich auch in Österreich. Entstanden unter der Ägide von "Ice Age"-Regisseur Chris Wedge, erzählt der Actionfilm von dem Highschool-Schüler Tripp. Dieser ersehnt nichts mehr, als endlich das langweilige Örtchen verlassen zu können, in dem er lebt. In seiner Freizeit bastelt Tripp aus Schrottresten einen monströsen Truck zusammen, der auf unheimliche Weise zum Leben erweckt wird.

Länge: 104 min

Link: Monster Trucks

(c) Constantin Film

Split (Ab 26. Jänner)

Autor und Regisseur M. Night Shyamalan, der unter anderem "The Sixth Sense" gedreht hat, knüpft mit seinem Psychothriller an frühere Erfolge an: In "Split" spielt der Brite James McAvoy eine gespaltene Persönlichkeit mit 23 Identitäten und einer unbekannten, die drei Jugendliche entführt und unter Kontrolle bringen will. Ein weiterer Gegenpart ist Therapeutin Dr. Fletcher (Betty Buckley), die zwar an das Gute glaubt - aber nach und nach dahinter kommt, dass sie die Kontrolle über ihren Klienten zu verlieren droht. 

Länge: 117 min

Link: Split

(c) Universal Pictures/ John Baer

Hacksaw Ridge - Die Entscheidung (Ab 27. Jänner)

Das Leben schreibt manchmal die besten Geschichten: Desmond T. Doss war ein junger Mann, als der Zweite Weltkrieg ausbrach. Er war überzeugter Pazifist und trat dennoch der US-Armee bei - und rettete schließlich bei der Schlacht um Okinawa mehr als 70 Soldaten das Leben. Ohne je eine Waffe benutzt zu haben. Diese unglaubliche Episode seines Lebens hat nun Mel Gibson fürs Kino verfilmt: "Hacksaw Ridge - Die Entscheidung" mit Andrew Garfield ("The Amazing Spider-Man") in der Hauptrolle.

Länge: 131 min

Link: Hacksaw Ridge

(c) Constantin Film

Personal Shopper (Ab 27. Jänner)

Maureen (Kristen Stewart) ist Personal Shopper in Paris. Sie kauft für eine berühmte Frau (Nora von Waldstätten) Kleider ein. Doch mag sie weder ihre arrogante Kundin, noch ihren Job. In Paris ist sie nur, weil sie versucht, mit ihrem gestorbenen Zwillingsbruder in Kontakt zu treten. Plötzlich tauchen anonyme SMS auf ihrem Handy auf, die sie verunsichern und verfolgen.

Der französische Regisseur Olivier Assayas hat für seinen Thriller erneut Kristen Stewart und Lars Eidinger vor die Kamera holte. Mit den beiden Darstellern drehte Assayas im Jahr 2014 bereits "Die Wolken von Sils Maria".

Länge: 105 min

Link: Personal Shopper

(c) Filmstarts

Wendy - Der Film (Ab 27. Jänner)

Vor 31 Jahren erschien die berühmte Pferdezeitschrift für Kinder "Wendy" das erste Mal. Nun kommt eine filmische Adaption in die Kinos, die von der zwölfjährigen Wendy erzählt, die wenig begeistert ist von der Idee ihrer Eltern, die gesamten Sommerferien auf dem heruntergewirtschafteten Reiterhof ihrer Großmutter zu verbringen. Wendy ist eigentlich eine sehr leidenschaftliche Reiterin, seit einem Unfall jedoch ist der blonde Teenager auf kein Pferd mehr gestiegen. Auf dem Reithof aber läuft Wendy das Pferd Dixie über den Weg - zwischen dem Mädchen und der Stute entwickelt sich eine besondere Beziehung.

Länge: 92 min

Link: Wendy - Der Film

(c) Sony Pictures

Mein Blind Date mit dem Leben (Ab 27. Jänner)

Im Nobelhotel Bayerischer Hof ist man begeistert: Saliya Kahawatte ist zielstrebig, höflich und Feuer und Flamme für die Hotelbranche. Ohne Zögern bekommt er eine Ausbildungsstelle. Was die Chefs nicht wissen: Saliya ist fast blind. Doch der ehrgeizige Abiturient macht dieses Handicap wett. Außerdem ist da noch sein Kollege Max (Jacob Matschenz), der eingeweiht ist und seinem Freund hilft. Als sich Saliya in Laura (Anna Maria Mühe) verliebt, scheint sein Glück perfekt. Doch dann wechselt Saliya in die Bar. Dort wird es für ihn immer schwieriger, seine Sehschwäche zu verbergen.

Die Gute-Laune-Komödie beruht auf einer wahren Geschichte; Kostja Ullmann hat mit dem echten Saliya für seine Rolle geübt.

Länge: 111 min

Link: Mein Blind Date mit dem Leben

(c) Constantin Film

xXx: The Return Of The Xander Cage (Ab 19. Jänner)

Der erste Film "xXx - Triple X" im Jahr 2002 war so erfolgreich, dass 2005 eine Fortsetzung folgte - jedoch mit Ice Cube in der Hauptrolle. Nach 15 Jahren ist Vin Diesel als Xander Cage wieder zurück.  In "xXx: Die Rückkehr des Xander Cage" kämpft der Extrem-Sportler, der als Agent angeheuert wird mit vollem Einsatz gegen das Böse - immerhin bedroht eine neuartige Waffe die Menschheit.

Länge: 107 min

Link: xXx: The Return Of The Xander Cage

(c) Constantin Film