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Erfolgreichster Kino-Start der Geschichte für "Avengers"

07.05.2012 | 09:40 |   (DiePresse.com)

Der Superhelden-Film legte einen sensationellen Start in den USA hin: Er spielte 200,3 Millionen Dollar ein - und übertrumpfte "Harry Potter" deutlich.

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Mit geballter Kraft haben die sechs Superhelden aus dem Mavel-Universum einen Kinorekord gesprengt: Die Comic-Verfilmung "The Avengers" spielte an seinem ersten Wochenende in den USA und Kanada 200,3 Millionen Dollar (153,6 Millionen Euro), berichtet das Branchenblatt "Hollywood Reporter" am Sonntag (Ortszeit). Damit schrieb sich der 3D-Film von Regisseur Joss Whedon als erfolgreichstes Debüt in die nordamerikanische Kinogeschichte ein. Der bisherige Rekord von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2" mit 169,2 Millionen Dollar (130 Millionen Euro) wurde damit deutlich übertroffen.

Ungewöhnlich: "The Avengers" war zuerst in Teilen Europas, Mittel- und Südamerikas und Australien angelaufen, erst eine Woche später in den USA. Auch hier lag der Film mit einem ersten Einspielergebnis von 178,4 Millionen Dollar (137 Millionen Euro) auf Rekordkurs. Inzwischen hat der Comic-Streifen weltweit 641,8 Millionen Dollar (493 Millionen Euro) eingespielt. In den österreichischen Kinos ist "Avengers" seit 26. April zu sehen.

Die Produktionskosten sollen sich auf 220 Millionen Dollar (169 Millionen Euro) belaufen. Der Einsatz von aufwendigen Spezialeffekten und namhaften Akteuren hat sich damit wohl mehr als gelohnt. In den Hauptrollen sind unter anderem Robert Downey Jr. (Iron Man), Chris Hemsworth (Thor), Mark Ruffalo (Hulk), Chris Evans (Captain America), Jeremy Renner (Hawkeye) und Scarlett Johansson (Black Widow) sowie Tom Hiddleston (Loki) zu sehen.

The Avengers: Vorhang auf für das Superhelden-Ensemble

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Mit deutlichen Abstand auf Platz eins platzierte sich die Beziehungskomödie "Denke wie ein Mann" in den US-Kinocharts an zweiter Stelle, die in der dritten Woche acht Millionen Dollar einnahm. Der Film mit Gabrielle Union und Michael Ealy verwies "Die Tribute von Panem - The Hunger Games" mit 5,7 Millionen Dollar auf Rang drei. Der Science-Fiction-Film mit Jennifer Lawrence ist allerdings schon seit sieben Wochen in den Charts. Die Romanze "The Lucky One - Für immer der Deine" blieb mit 5,5 Millionen auf dem vierten Platz.

Gerade noch in die Top-Five schaffte es der Trickfilm "Die Piraten! - Ein Haufen merkwürdiger Typen" mit 5,4 Millionen Dollar. Der Film mit Hugh Grant in der Sprechrolle des Piratenkapitäns und Salma Hayek als Entermesser-Liz hatte bereits in der vergangenen Woche mit einem schwachen Einstieg enttäuscht.

 



Einspielergebnis am Eröffnungswochenende
1 Marvel's The Avengers 200,3 Millionen Dollar
2 Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2 169,2 Millionen Dollar
3 The Dark Knight 158,4 Millionen Dollar
4 The Hunger Games - Die Tribute von Panem 152,5 Millionen Dollar
5 Spider-Man 3 151,1 Millionen Dollar

(Ag./Red.)

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10 Kommentare
Gast: Frustriert?
08.05.2012 10:27
0 0

Amerikanische Superhelden retten die Erde.


Plump und Vorhersehbar wie immer.

So etwas sehen sich die Amis gerne an.

Selbstbestätigung im Kino.

und das

bei soeinem schwa chsinnsfilm !

Gast: Filmfreak
07.05.2012 12:19
4 3

ACTA - NEIN DANKE

Jetzt versteh ich, wieso Produzenten ihre Felle davonschwimmen sehen und nach ACTA und sonstigen Einschnitten in die Grundrechte der User schreien.

Allein nach einer woche 641,8 Mio Dollar einzunehmen, bei Produktionskosten von 220 Mio Dollar ist beachtlich. Für jeden Dollar, den der Produzent reingesteckt hat, schwimmen 3 in seine Tasche.

Und das erst jetzt, warten wir mal bis der Kinorun vorbei ist, ob es dann nicht bis zu 10 Dollar werden.

Kein wunder das die Industrie am Ende ist....

Antworten Gast: Ayden
17.05.2012 16:03
0 0

Re: ACTA - NEIN DANKE

Ich bin aus verständlichen Gründen ebenfalls ein Gegner von ACTA. Was du da aber schreibst ist nicht nur lächerlich, sondern zeugt auch von einem sehr niedrigen Bildungsstand. Man kann doch niemandem zum Vorwurf machen, mit einem guten Produkt erfolgreich zu sein. Wie andere schon treffend bemerkten, steckt immer ein enormes Risiko in solchen Produktionen und in der Vergangenheit wurde oftmals bewiesen, dass bereit namhafte Studios aufgrund dessen Insolvenz anmelden mussten. Ich vermute in diesem Kommentar einfach mal die Intention, das Raubkopieren zu verhamlosen bzw. zu rechtfertigen. Der Zusammenhang ist aber sehr an den Haaren herbei gezogen und etwas debileren Ursprungs.

Antworten Gast: Grummelbart2
07.05.2012 15:19
3 2

Re: ACTA - NEIN DANKE

Also ist die Begründung fürs Raubkopieren ein "die verdienen eh schon genug"?

Dass an Kinokarten nicht nur die Studios, sondern auch die Kinos verdienen ist anscheinend egal; darüber hinaus werden ja nicht nur "große" produktionen raubkopiert, sondern auch "kleine" Produktionen, bei denen es auf jedes verkaufte Ticket ankommt.

Im Übrigen: Die Riesenproduktion "John Carter" würde für Disney zum Riesenflop. Großes Risiko, große Entlohnung.

Re: ACTA - NEIN DANKE

na und jeder mensch oder firma hat das recht auf legaler basis zu wirtschaften und zum wirtschaften ghört nun einmal dazu, dass man (hoffentlich) gewinne macht

Offensichtlich haben die macher von avengers gute arbeit geleistet, weshalb ihnen auch eine gute entlohnung gebürht, denn schließlich gingen sie auch ein hohes risiko ein

wenn man 169mio€ investiert, ist man wenn man falsch liegt nämlich ziemlich in not

also hohes risiko=hohe rendite
passt also

und das auch filmunternehmen für ihre produkte die selben schutzmechanismen wie sie z.b industrieunternhemen für ihre produkte durch patente zur verfügung haben sollten ist ja kalr

sonst wäre geld verdienen unmöglich, und ohne geld könnten die unternehmen schließlich keine filme produzieren, was sehr schade wäre

Re: Re: ACTA - NEIN DANKE

Welches Risiko? Bewährte Superhelden, bombastische Effekte, bekannte Schauspieler. Das wird sicher kein Flop. Hätten sie mit unbekannten Schauspielern "Das Liebesleben einer Ameise aus der Sicht eines Landstreichers" verfilmt, und 168 Millionen reingepackt, wären sie wirklich in Not, aber so können sie mit Merchandising, VHS (bzw. DVD/Bluray) und TV-Rechten noch paar Millionen zusätzlich machen.

Re: Re: Re: ACTA - NEIN DANKE

Das risiko besteht darin, dass man 168 millionen ausgibt und im endeffekt nur einen haufen bits und bytes erhält, die für sich genommen absolut wertlos sind

der wirtschaftliche erfolg hängt also einzig und allein davon ab, ob sich genug leute finden die bereit sind ein par € dafür hinzulegen sich diese bytes an eine leinwand/bildschirm projektiren zu lassen

Damit sie dazu bereit sind, müssen also vorkehrungen getroffen werden dass man selbst der einzige ist der anderen das zeigen dieser bytes ermöglicht!

Dass die produzenten ihr risiko durch das anwerben von guten schauspielern verringert haben (aber anderseits auch erhöht, da sie nun mehr geld investieren müssen) ist sehr intelligent

ich bin nun der ansicht, dass man leute für ihre klugen entscheidungen nicht bestrafen , sondern ganz im gegenteil belohnen sollte!

Re: ACTA - NEIN DANKE

Naja, ein bisschen Geld wird wohl hoffentlich auch den Kinobetreibern bleiben ;) - und bei den 220mil sind noch nicht die Marketingkosten dabei, die waren sicher nicht ohne (bei einem Film dieser Größenordnung mehr als 100mil).

Andererseits sind die Kinoeinnahmen heute nur mehr ca. ein Viertel bis ein Drittel der Gesamteinnahmen, die aus einem Film gezogen werden - der Löwenanteil sind TV-Rechte und Homevideo.

Gast: biberkopf
07.05.2012 10:36
2 2

raub

und das trotz (oder wegen) der ganzen raubmordkopierer?

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