U-Bahn-Essayfilm: "Trains of Thoughts"

Mit Train of Thoughts widmet sich Timo Novotny der Lebenserfahrung in Metropolen. Ab 7. Dezember im Kino.

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(c) ThimFilm

Zuletzt hat der Filmemacher und Fotograf Timo Novotny mit Life in Loops ein ungewöhnliches Projekt vorgelegt: ein Remix von Michael Glawoggers Dokumentation „Megacities“ zu treibenden Sounds der Wiener Band Sofa Surfers, bei denen Novotny als visueller Gestalter Mitglied ist. Auch mit Train of Thoughts widmet sich Novotny der Lebenserfahrung in Metropolen – anhand der U-Bahn-Systeme: Von Wien geht es via New York, Los Angeles, Tokio und Hongkong nach Moskau, wo die alten Bauten noch – im Gegensatz zu den anonymen urbanen Untergrundwelten anderswo – Erinnerungen heraufbeschwören. Atemberaubend ist Novotnys ästhetischer Blick auf die Architektur, meist in Zeitrafferaufnahmen zu fetter Musikuntermalung ausgekostet, die ebenfalls rasant montierten Interviewschnipsel mit U-Bahn-Nutzern dazwischen sind allerdings nicht immer so ergiebig, auch wenn verschiedene Zugänge angerissen werden: „Everybody’s connected.“ Ja, eh . . .

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