Life Size Memories

24.05.2012 | 16:45 |  von Christoph Huber (Die Presse - Schaufenster)

Identifikation mit den Elefanten.

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Ob zuletzt im Zirkusfilm Wasser für die Elefanten mit Christoph Waltz oder in Kinoklassikern wie Howard Hawks’ Abenteuerfilm Hatari! mit John Wayne als Großwildjäger und Henry Mancinis unvergessenem Ohrwurm „Baby Elephant Walk“ auf dem Soundtrack: Im Film muss der Elefant im Allgemeinen im Hintergrund des Menschen bleiben.

Die Dokumentation Life Size Memories vom Österreicher Klaus Reisinger und seiner französischen Partnerin Frédérique Lengaigne stellt nun den Elefanten klar in das Zentrum: Nachdem sich die beiden vormaligen Kriegsfotojournalisten in Burma für Elefanten begeisterten, drehten sie bereits 1999 den Dokumentarfilm Elephant Power für National Geographic. Für ihren neuen Kinofilm haben sie nun vier Jahre gefilmt und in Gefangenschaft lebende Elefanten in Burma, Thailand, Indien und Sri Lanka begleitet. Zum einen fotografierten sie die Tiere mit einer Großformatkamera, um ehrfurchtgebietende Fotoabzüge der Porträts in Lebensgröße herzustellen, zum anderen wollten sie mit dem Film deren Geschichte erzählen: Die meiste Zeit lassen sie dabei Bilder sprechen statt Worte – um die Identifikation mit den Elefanten anzuregen.

Life Size Memories. Dokumentarfilm über asiatische Elefanten. Ab 25. Mai.

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