VIS Vienna Independent Shorts

Von 6. bis 10. Juni findet Wiens Internationales Kurzfilmfestival statt. Von drei Wettbewerben widmet sich einer dem heimischen Kino.

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Mit der neunten Ausgabe übersiedelt Wiens Internationales Kurzfilmfestival heuer auf die Riesenleinwand des Gartenbaukinos. Von drei Wettwerben widmet sich einer dem österreichischen Kino, die beiden internationalen Konkurrenzen sind in Spiel- und Dokumentar bzw. Avantgarde- und Animationsfilm geteilt und bieten wieder einen vielfältigen Querschnitt mit einigen unkonventionellen Beiträgen (im Bild etwa der deutsche Kurzfilm „The Humping Pact“, der Harmony Korines „Trash Humpers“ noch eins draufsetzt).

Die Sonderschiene „Pushing the Boundaries“ zeigt außerdem vier Programme mit Filmen, die an Grenzen gehen: Der Block „Provokation/Zensur“ etwa reicht von George Franjus surrealem Schlachthofklassiker „Le sang des bêtes“ (1949) über Romuald Karmakars großes Kopfstoß-Frühwerk „Coup de boule“ (1987) zu jüngeren, kontroversen Musikvideos wie Chris Cunnighams verstörender Verformungsode„Rubber Johnny“ (2006) und Romain Gavras’ gewalttätiger Rassismusparabel „Born Free“ (2010). Als weiterer historischer Bonus wird mit dem Österreichischen Filmmuseum ein Symposium zum 50. Jubiläum des Oberhausener Manifests veranstaltet.

VIS Vienna Independent Shorts . Kurzfilmfestival von 6. bis 10. Juni.

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