Oscar-Hoffnungen für Bond-Film "Skyfall"

03.01.2013 | 11:31 |   (DiePresse.com)

"Skyfall" wurde überraschend für den US-Filmproduzentenpreis, einem Oscar-Indikator, nominiert. Eine Oscar-Nominierung als bester Film wäre eine Premiere.

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Die US-Produzentenvereinigung wartet bei ihrem disjährigen Filmpreis mit einer Überraschung auf: Unter den zehn Nominierten für die Auszeichnung, die am Mittwoch (Ortszeit) in Los Angeles bekannt gegeben wurden, steht auch der James-Bond-Film "Skyfall". Bis dato konnte 007 bei US-Filmpreisen nicht reüssieren. Das könnte sich mit dem neuesten Bond-Abenteuer, bei dem Sam Mendes Regie führte und Daniel Craig erneut den Geheimagenten mimte, ändern. Denn der Produzentenpreis gilt als ein Indikator für die Oscar-Verleihung: In den vergangenen 23 Jahren wurden 16 Gewinner des Produzentenpreises auch mit dem Academy Award als bester Film ausgezeichnet. Viele der 3000 Mitglieder der Vereinigung sitzen auch in der Jury für den wichtigsten Filmpreis der Welt.

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Bis dato hat es noch kein Bond-Film unter die Nominierten des Oscars für den besten Film geschafft. Erst zwei Mal wurde ein Bond-Film überhaupt mit einem Academy Award prämiert: "Goldfinger" (1964) holte sich die Trophäe für die besten Sound Effects "Feuerball" (1965) für die besten Special Visual Effects.

Starke Namen unter den Konkurrenten

Ebenfalls für den Preis der Produzenten nominiert ist Quentin Tarantinos Western "Django Unchained" und "Schiffbruch mit Tiger" von Ang Lee sowie das Spionagedrama "Argo" von Ben Affleck. Komplettiert wird die Liste der zehn Nominierten von Steven Spielbergs Biopic "Lincoln" mit Daniel Day-Lewis, dem Südstaaten-Märchen "Beasts of the Southern Wild", der Musical-Verfilmung "Les Misérables", Wes Andersons "Moonrise Kingdom", der Tragikomödie "Silver Linings" und dem Jagd-auf-bin-Laden-Film "Zero Dark Thirty"
von Kathryn Bigelow.

Der Filmpreis der US-Produzentenvereinigung wird am 26. Jänner vergeben. Bereits nächste Woche, am 10. Jänner, wird das Geheimnis um die Oscar-Nominierten gelüftet. Auch die Österreicher Christoph Waltz und Michael Haneke (für "Amour") dürfen sich Hoffnungen auf einen Preis machen. Vergeben werden die Academy Awards dann am 24. Februar.

(APA/AFP/Red.)

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