Ausländische Filmemacher beklagen "Fanatismus" in den USA

Die Regisseure aller fünf für einen Oscar nominierten ausländischen Filme kritisieren das "Klima des Fanatismus und Nationalismus".

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Maren Ade – APA/AFP/CHRIS DELMAS

Vor der Oscar-Verleihung haben die Regisseure aller fünf nominierten ausländischen Filme ein "Klima des Fanatismus und Nationalismus" in den USA und andernorts beklagt. Besonders bedauernswert sei, dass dieses Klima auch von den führenden Politikern erzeugt werde, hieß es in der gemeinsamen Erklärung vom Freitag.

Die Filmemacher, darunter der iranische Regisseur Asghar Farhadi ("The Salesman") und die deutsche Regisseurin Maren Ade ("Toni Erdmann"), kritisierten, dass in der Politik zwischen Geschlecht, Religion, Hautfarbe und Sexualität unterschieden werde. Sie erklärten, ihren Oscar "allen Menschen, Künstlern, Journalisten und Aktivisten" zu widmen, die sich für Meinungsfreiheit und Menschenrechte einsetzten. Der renommierte Preis wird am Sonntag in Los Angeles verliehen.

(APA)

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