Oscar-Kandidatin Maren Ade über Panne: "Das war so irre"

Für die "Toni Erdmann"-Regisseurin ist die Verwechslung am Ende der Gala "das Verrückteste, Krasseste, was ich je auf einer Preisverleihung erlebt habe".

89th Academy Awards - Oscars Red Carpet Arrivals
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MAren Ade (rechts) mit ihrer ''Toni Erdmann''-Hauptdarstellerin Sandra Hüller – (c) REUTERS (MIKE BLAKE)

Für die Regisseurin und deutsche Oscar-Kandidatin Maren Ade war die Panne bei der Oscar-Verleihung "das Verrückteste, Krasseste, was ich je auf einer Preisverleihung erlebt habe". "Das war so irre", sagte die Regisseurin von "Toni Erdmann" der Wochenzeitung "Die Zeit".

"Die Fassungslosigkeit der Leute. Die Panne im dramaturgisch richtigen Augenblick bei der letzten Oscar-Kategorie. Zu erleben, wie die amerikanische Perfektion zusammenstürzt", schilderte die 40-Jährige ihre Eindrücke. "Es wäre vielleicht übertrieben, von einer Lektion zu sprechen, aber dieser Oscar-Moment hat viel bedeutet."

Aufgrund einer Verwechslung war bei der Verleihung am Sonntagabend in der Königskategorie bester Film zunächst das Musical "La La Land" als Gewinner verkündet worden. Wenig später wurde das Drama "Moonlight" als Sieger ausgerufen.

Oscars 2017: Viel La La, ein bisschen Trump und eine große Panne

Maren Ade war mit der deutsch-österreichischem Koproduktion "Toni Erdmann" für den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film nominiert, ging aber leer aus.

(APA)

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