Jahr für Jahr berichtet die Academy of Motion Picture Arts and Sciences im Herbst, dass die Stimmzettel für die Oscar-Nominierungen an ihre mehr als 6000 Mitglieder ausgeschickt worden sind. 2013 ist damit Schluss: Die Abstimmung für die begehrten Trophäen soll künftig elektronisch abgewickelt werden, wie die Academy am Mittwoch mitteilte. Bisher mussten die Mitglieder ihre Stimme auf Papier bannen und zeitgerecht per Post versenden.
Das Unternehmen Everyone Counts wurde beauftragt, gemeinsam mit dem seit Jahren für die Überwachung der Auszählung zuständigen Wirtschaftsprüfungsunternehmen PricewaterhouseCooper ein neues elektronisches Abstimmsystem zu entwicklen. Im Laufe des Jahres will die Academy nun einen "rigorosen Sicherheits- und Nutzeraufnahme-Testprozess" durchführen.
Die Nominierten für die diesjährige Oscar-Verleihung, die am Sonntag, den 26. Februar, in Hollywood über die Bühne geht, wurden am Dienstag bekanntgegeben.
Nur zwei Mitarbeiter wissen Bescheid
Die finalen Stimmzettel werden Ende Jänner an die Academy-Mitglieder geschickt und müssen bis Dienstag vor dem großen Tag für die Zählung zurückgesendet werden. Nur zwei Mitarbeiter von PricewaterhouseCooper kennen die Ergebnisse in den berühmt versiegelten Briefen, bevor sie auf der Bühne geöffnet werden.
(Ag.)
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