Moore in "James Bond 007 – Octopussy", aus dem Jahr 1983. / Bild: imago/AD
Film16:12

Roger Moore ist tot

Der britische Schauspieler und James-Bond-Darsteller Roger Moore ist "nach kurzem aber tapferem Kampf" gestorben.

Armin Wolf wurde von Publikumsrat Peter Vitouch stark kritisiert. / Bild: APA/GEORG HOCHMUTH
Medien

ORF-Publikumsrat erörtert die "brutale Mimose" Armin Wolf

Nachdem Publikumsrat Peter Vitouch dem "ZiB2"-Moderator "destruktiven Journalismus" und Dünnhäutigkeit vorgeworfen hatte, stellt sich der ORF-Generaldirektor hinter ihn.

Das Konzert zieht jedes Jahr hunderttausende Menschen an. / Bild: (c) imago/SKATA (imago stock&people)
Kultur

Umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen beim Sommernachtskonzert in Schönbrunn

Vor der Musik-Großveranstaltung am Donnerstagabend plant die Wiener Polizei Zutrittskontrollen. Taschen oder Rucksäcke sollten besser zuhause gelassen werden.

Medien

ORF-Chef Wrabetz übernimmt die TV-Information

Wenige Monate vor der Nationalratswahl wandert die Zuständigkeit für die TV-Information zu ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Der Umbau des Standortes könnte sich um Jahre verzögern.

Medien

Jan Böhmermann singt "Die Gedanken sind frei" für türkischen Journalisten

Ein Lied, das man vielfach grundlos hörte, wird wieder in den richtigen Kontext gesetzt. Jan Böhmermann stimmte es bei einer Solidaritätsveranstaltung für Deniz Yücel an.

Die Redaktion empfiehlt
Kunst

Wiener Festwochen: Basteln am neuen Orientalismus

 Man gibt sich „postidentitär“ und zelebriert in Wahrheit nur die eigene Identität; man gibt sich post-orientalistisch und bringt den Orientalismus durch die Hintertür: Über „Hamam-Kultur“ und Party im neuen Performeum.  

Irgendwas mit Kunst - der Blog

Der Diamant im Leopold Museum wurde gefunden

Almuth Spiegler Almuth Spiegler
Sinkothek Blog

Joachim Kaiser, der Doyen, ist tot

Wilhelm Sinkovicz Wilhelm Sinkovicz
Film

Amazon baut Videoangebot mit Bezahlkanälen aus

Syfy Horror oder GEO Television können einzeln abonniert werden. Die Preise bewegen sich zwischen 1,99 und 7,99 Euro pro Monat.

Die Bauunternehmerfamilie tafelt: Jean-Lous Trintignant als alternder Patriarch, Isabelle Huppert als seine Workaholic-Tochter. / Bild: (C) Filmfestspiele Cannes
Film

Cannes: Hanekes "Happy End" ist ein Medley seiner größten Hits

Am Sonntag feierte Michael Hanekes jüngster Film, „Happy End“, Premiere. Als eine Art Karriere-Querschnitt bietet er fünf Haneke-Filme zum Preis von einem – versteht sich aber auch als Zeitkommentar.

Film

Netflix-Debatte: Filmemacher rufen zum Schutz des Kinos auf

Regisseure wie Michael Haneke oder Wim Wenders haben einen gemeinsamen Aufruf unterzeichnet. Die Einbindung der Internetgiganten sei "von entscheidender Bedeutung".

Film

Willem Dafoe spielt Vincent Van Gogh

Der Film mit dem Titel "At Eternity's Gate" soll in Frankreich gedreht werden, Regie führt Julian Schnabel.

Film

Schwarzenegger hält Trump für einen Mann aus der Steinzeit

Hollywoodstar Arnold Schwarzenegger hält nicht viel vom US-Präsidenten. "Als nächstes wird er noch Pferde und Kutschen zurückbringen", sagte er über Donald Trump in Cannes.

Sinkothek Blog

They’ll Make It!

blogHeine, Schumann, Sander, Obonya - eine spannende CD, die jeder Interessent mitfinanzieren kann.

Armin Wolf wurde von Publikumsrat Peter Vitouch stark kritisiert. / Bild: APA/GEORG HOCHMUTH
Medien

ORF-Publikumsrat erörtert die "brutale Mimose" Armin Wolf

Nachdem Publikumsrat Peter Vitouch dem "ZiB2"-Moderator "destruktiven Journalismus" und Dünnhäutigkeit vorgeworfen hatte, stellt sich der ORF-Generaldirektor hinter ihn.

Matinee der Solidarität. / Bild: APA/dpa/Arne Dedert
Medien

Jan Böhmermann singt "Die Gedanken sind frei" für türkischen Journalisten

Ein Lied, das man vielfach grundlos hörte, wird wieder in den richtigen Kontext gesetzt. Jan Böhmermann stimmte es bei einer Solidaritätsveranstaltung für Deniz Yücel an.

Bild: ORF
Medien

ORF-Chef Wrabetz übernimmt die TV-Information

Wenige Monate vor der Nationalratswahl wandert die Zuständigkeit für die TV-Information zu ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Der Umbau des Standortes könnte sich um Jahre verzögern.

Bundeskanzler Christian Kern auf dem Newspaper Congress. / Bild: (c) APA/BKA/ANDY WENZEL
Medien

Journalisten zwischen Wertschätzung und pauschaler Kanzler-Schelte

Die Zeitungsbranche tagt im Wiener Rathaus – und ist sich ihrer Qualitäten wieder mehr bewusst.

Agent Dale Cooper (gespielt von Kyle MacLachlan) gibt es diesmal gleich zwei Mal. Einen Guten und einen Bösen. / Bild: (C) Suzanne Tenner/ Showtime
Serienkritik

„Twin Peaks“: Mehr Blut, weniger Kirschkuchen

Die Serie „Twin Peaks“ ist nach 25 Jahren zurück. Mit einer ungebrochen beeindruckenden Ästhetik. Und mit einer Handlung, für die man sich nicht genieren muss.

Die Grenze ist nicht zu übersehen. / Bild: APA/AFP/GETTY IMAGES/JOHN MOORE
Medien

Dresdner Sinfoniker geben in Tijuana Konzert gegen Trumps Mauer

Eigentlich war er in den USA geplant, aber der künstlerische Aufstand gegen Donald Trumps Mauer muss einige Widerstände bewältigen. Offizielles Argument ist etwa der Vogelschutz.

Bild: (c) LCD Soundsystem
Song der Woche

Die Sonne gleißt und blendet

Seit 2001 ist James Murphy, geb. 1970 in New Jersey, als LCD Soundsystem aktiv. Nach sechs Jahren Pause ist „American Dream“ erschienen – im Doppelpack mit einem zweiten Track: „Losing My Edge“.

Bild: (c) Beigestellt
Pop

Pataphysik für Piano

Kritik Zu Thelonious Monks 100. Geburtstag: eine Entdeckung.

Bild: (c) Beigestellt
Platten der Woche

Blondie: Pollinator

Kritik "Is it doom or destiny?" „Is it love, or is it gravity?“„Do you love me now?“

Pop

Yaron Herman spielt "Y"

Weil er von der Kraft der Buchstaben fasziniert ist, hat der in Frankreich lebende, israelische Pianist Yaron Herman sein zwölftes Album schlicht „Y“ benannt.

Song der Woche

Popkritik: Die englische Band Slowdive ist wieder da

Die Gruppe rund um Neil Halstead und Rachel Goswell schließt nahtlos an ihren Trademark-Sound von damals an, präsentiert sich dabei so frisch und voller Saft, als wäre nicht schon ein Vierteljahrhundert verflogen.

Pop

Jazzmusiker Koglmann: "Ich hasse das Gekreische auf der Trompete"

Franz Koglmann feiert seinen 70. Geburtstag - und gibt ein Konzert im Radiokulturhaus. Mit der "Presse" sprach er über die Wurzeln seiner Coolness, Melancholie und den Denker Emil Cioran.

Irgendwas mit Kunst - der Blog

Der Diamant im Leopold Museum wurde gefunden

blogDie Schatzsuche des Künstlers Ahmet Ögut in der Festwochenausstellung ist beendet, sie erinnert an eine Aktion von Michael Sailstorfer, der Goldbarren suchen ließ.

Kunst

Informel, 60er und Pop-Art

Die zweite Auktionswoche im Dorotheum widmet der Kunst des Informel einen Schwerpunkt. Toplos ist ein Frühwerk von Nicolas de Staël.

Kunst

Wiener Festwochen: Basteln am neuen Orientalismus

Man gibt sich „postidentitär“ und zelebriert in Wahrheit nur die eigene Identität; man gibt sich post-orientalistisch und bringt den Orientalismus durch die Hintertür: Über „Hamam-Kultur“ und Party im neuen Performeum.

Kunst

110,5 Millionen Dollar für bunten Totenkopf

Der New Yorker Künstler Jean-Michel Basquiat kommt rund 29 Jahre nach seinem Tod zu späten Ehren. Es ist der höchste Preis für das Werk eines US-Künstlers.

Kunst

Vor dieser Kunst kann man ruhig knien

Eine poetische, groß angelegte Ausstellung mit vielen Auftragsarbeiten, verteilt auf zwei Orte, bringt Biennale-Zauber in die Wiener Kunstszene: „Das Rätsel der Imagination“, eine Hinterfragung des europäischen Kolonialismus.

Vom Ursprung der antiken Tragödie – „Die Perser“ des Atheners Aischylos: Christiane von Poelnitz als Atossa, Markus Hering als Bote und Falk Rockstroh als Vertreter des Ältestenrats. / Bild: (c) APA/HANS KLAUS TECHT
Bühne

Im Akademietheater fegt ein gewaltiger Sturm über "Die Perser"

Kritik Michael Thalheimer inszeniert die fast 2500 Jahre alte Tragödie des Aischylos äußerst konzentriert, das Ensemble lässt sich souverän auf das griechische Pathos ein.

Neffe Mortimer (Martin Niedermair) entdeckt ein furchtbares Geheimnis: Die so nett wirkenden Tanten Abby (l.: Marianne Nentwich) und Martha (Elfriede Schüsseleder) sind passionierte Giftmörderinnen. / Bild: (c) Herwig Prammer
Bühne

Kammerspiele: Das Gift toller Tanten

Paraderollen für Marianne Nentwich und Elfriede Schüsseleder in „Arsen und Spitzenhäubchen“.

 KARITA MATTILA / Bild: (c) EPA (Seppo Sirkka)
Bühne

Karita Mattila und Wagners tiefe Träume

Die finnische Sopranistin sang in der Staatsoper.

Bühne

Wiener Festwochen: Sirup, weiße Federn und ein Schuss „King Lear“

„Promised Ends: The Slow Arrow of Sorrow and Madness“ von Saint Genet wirkt im Grunde harmlos: nette Minimalmusik, intensive Tänze, verschrobene Diskursfragmente übers Schicksal.

Bühne

Wiener Festwochen: Wiedergeburt der Kunst als Topfen

Kritik "Ishvara", die Eröffnungspremiere des jungen Künstlers Tianzhuo Chen, wirkt wie eine müde Rave-Party, bei der zu früh die Tabletten ausgegangen sind.

Bühne

3sat-Preis für Theaterstück über Kindesmissbrauch

Stück über das Leben und die Verbrechen des belgischen Kindermörders Marc Dutroux wurde bei Theatertreffen in Berlin preisgekrönt.

Der Buchpreis bringt ein Buch auch in die Regale. / Bild: Die Presse
Literatur

141 Titel für zweiten österreichischen Buchpreis eingereicht

Einreichen konnten die Verlage alle Titel aus Belletristik, Lyrik, Drama und Essay, die zwischen dem 12. Oktober 2016 und dem 10. Oktober 2017 erschienen sind oder erscheinen.

„Ein Roman lebt von den Protagonisten“, sagt Clementine Skorpil. Tatsächlich sind ihre Figuren lebensecht. / Bild: (c) privat
Literatur

Kriminalromane als Tor zur Zeit

„Die Presse am Sonntag“ hat vier zeithistorische Kriminalromane gelesen. In „Langer Marsch“ entführt Clementine Skorpil die Leser erneut nach China. So macht Geschichte Spaß.

Feuilleton
Film

"Jahrhundertfrauen": Mutter sucht Ersatzväterinnen

 Kritik Mike Mills "Jahrhundertfrauen" erzählt wunderbar feinfühlig und detailreich - und mit großartigen Schauspielerinnen - von Familie und Wertewandel in den späten 1970ern.  

Geheimnisvolle Autoren

Geheimnisvolle Autoren: Wenn Schriftsteller sich verstecken

galerie Thomas Pynchon, der große Unbekannte, wurde 80 Jahre alt. Er ist bei weitem nicht der einzige Schriftsteller, der im Verborgenen bleibt. Zwischen Homer und Elena Ferrante sind viele Identitäten ungeklärt.