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Cashcow David Garrett erhält Echo-Musikpreis

30.07.2012 | 11:49 |   (DiePresse.com)

Garrett verkaufte deutschlandweit die meisten Klassikalben, dafür wird ihm am 14. Oktober im Konzerthaus Berlin der Klassik-Echo verliehen.

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Star-Geiger David Garrett (31) wird bei einer Gala in Berlin mit dem Musikpreis Echo ausgezeichnet. Bereits zum zweiten Mal nach 2010 erhalte der Violinist die Auszeichnung als "Bestseller des Jahres", teilten die Veranstalter des Echo Klassik am Montag mit. Mit seinem Album "Legacy" sei es Garrett gelungen, im Zeitraum vom 1. Dezember 2010 bis 31. März 2012 deutschlandweit die meisten Klassikalben zu verkaufen.

Der Klassik-Echo wird am 14. Oktober 2012 im Konzerthaus Berlin verliehen. Weitere, bereits bekanntgegebene Preisträger sind die Sopranistin Renée Fleming ("Sängerin des Jahres"), der Tenor Klaus Florian Vogt ("Sänger des Jahres"), die Geigerin Isabelle Faust ("Instrumentalistin des Jahres") sowie der Klarinettist Eduard Brunner ("Instrumentalist des Jahres").

Mit dem Echo ehrt die Deutsche Phono-Akademie jährlich herausragende Leistungen nationaler und internationaler Klassikstars und aufstrebender Talente. Das ZDF überträgt die Gala aus Berlin am selben Abend ab 22.00 Uhr.

>> www.echoklassik.de

(APA/dpa)

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9 Kommentare
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der trend geht schon seit jahren in richtung populismus und was die qualität betrifft... na ja, man kann nicht alles haben! hauptsache die marie stimmt und der saal voll ist. was dargeboten wird lässt sehr viel zu wünschen, aber wer hört schon richtig zu?


Gast: Klassik-Figaro
30.07.2012 19:24
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Masse statt Klasse

Die Klassik-Einspielungen des Herrn Garrett sind auf das etwas anspruchslosere Publikum zugeschnitten, wie auch seine Konzerte. Für den Anspruch, junges Publikum anzusprechen, verzichtet man schonmal auf Qualität. Das ältere, fachkundige Klassikpublikum meidet seine Konzerte ohnehin und bevorzugt Meister wie Joshua Bell, Daniel Hope oder Julia Fischer. Von allem gibt es hervorragende Einspielungen, die nie einen Echo bekommen haben. Diese Künstler würden ihn wohl auch eher der "Goldenen Himbeere" gleichsetzen. In den Konzerten trifft man gackernde junge Mädchen, die keine Ruhe halten können und die die Musik gar nicht interessiert und nur ihren Geigengott anhimmeln. Nein, David Garrett ist es für mich nicht.

Antworten Gast: DG Fan
05.08.2012 09:41
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Re: Masse statt Klasse

Warum diese Überheblichkeit und Missgunst. Ich habe mehrere Klassikkonzerte von DG in der Philharmonie Berlin und Köln erleben können, aber gackernde junge Mädchen habe ich nicht bemerkt. Ob das begeisterte Publikum aller Altersstufen fachkundig war oder nicht kann ich nicht beurteilen. Natürlich hat es etwas mit seiner sympathischen Ausstrahlung zu tun, dass auch diese Konzerte Monate im voraus ausverkauft sind. Ein Künstler, der sein schwieriges Wunderkinddasein erfolgreich verarbeitet hat indem er offen ist für jegliche Art von guter Musik und sich nicht mehr in eine enge Schublade pressen läßt, das macht seinen Erfolg aus. Er nimmt vielen Leuten die Scheu vor der Klassik, damit auch in Zukunft das s.g. fachkundige Klassikpublikum nicht ausstirbt. Geschmäcker sind verschieden, Gott sei Dank, aber diese Abwertung, auch des Publikums, ist nicht o.k. Musik ist sein Leben und das kommt bei mir auch so an. Solange seine Lehrer I.Perlmann und Ida Haendel eindeutig hinter im stehen, ist sein Weg doch richtig.

Gast: Classic First
30.07.2012 19:07
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Recherche wäre gut ...

"Mit seinem Album "Legacy" sei es Garrett gelungen, im Zeitraum vom 1. Dezember 2010 bis 31. März 2012 deutschlandweit die meisten Klassikalben zu verkaufen."

FALSCH! Das Album "Legacy" wurde erst im Herbst 2011 veröffentlicht und in der kurzen Zeit über 100 000 mal verkauft. Gut recherchieren gehört anscheinend nicht zu den Stärken des Autors, oder wer auch immer bei (DiePresse.com) so eine niveaulose und primitive Überschrift verwendete. Der Artikel selbst ist ja in mehreren Online Nachrichten veröffentlicht.

Gast: Klassik1
30.07.2012 18:00
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Cashcow

Cashcow ist der richtige Ausdruck. Ein gutes Marketing ist das allerwichtigste - und warum nicht, wenn die Frauen darauf reinfallen soll man die Chance nützen. Er hilft viele einsame Frauen -ist doch auch was.

Gast: Bettina.w.
30.07.2012 17:14
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Cashcow

Naja, diese Bezeichnung ist zwar etwas hart, aber trifft es wohl schon. Die Verkaufszahlen sind ja nicht unbedingt ein Garant für Qualität. David Garrett gehört ja nun gerade zu denjenigen, die sich am erfolgreichsten vermarkten (lassen). Das reicht von ständiger Medienpräsenz über Anbiedern bei der Jugend um jeden Preis bis zu kompromisslosem Löschen jeglicher Kritik oder freier Meinung in öffentlichen Foren. David Garrett ist ein Marketingprodukt - ein recht hochwertiges, aber das ändert nichts an der Tatsache. Masse ist nicht unbedingt Klasse.

Gast: Music Lover
30.07.2012 16:39
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"Cashcow"

für die "Kategorie" Instrumentalist des Jahres" oder "Klassik-Einspielung des Jahres" reicht es eben doch nicht. Mit der Veröffentlichung von "Legacy" hat die Welt zwar eine weitere Einspielung des Violinkonzertes von L. v. Beethoven, mehr aber nicht.

Gast: Violetta
30.07.2012 16:11
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"Cashcow"

Die Menschen, die diese CD gekauft haben, geben nicht ihr Geld für eine "Cashcow" her, sondern für einen fantastischen Künstler und seine Musik.
Neben David Garrett wird also gleich auch noch das Publikum mit abgewertet. Mich würde der Hintergrund für diese Diffarmierung interessieren!

Gast: pierette
30.07.2012 15:01
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Recherche???

Das Album Legacy wurde erst im Herbst 2011 veröffentlicht.
Also lieber gut recherchieren als solch eine anmaßende Überschrift zu erfinden....

Sinkothek