Elliott Carter, einer der renommiertesten klassischen Komponisten der Moderne, ist tot: Der Amerikaner starb am Montag im Alter von 103 Jahren in seiner Geburtsstadt New York, wie sein Musikverlag Boosey and Hawkes mitteilte. Carters anspruchsvolle, rhythmisch komplexe Arbeiten brachten ihm internationale Anerkennung und zwei Pulitzerpreise ein - 1960 für sein Zweites und 1973 für sein Drittes Streichquartett.
1997 schrieb er seine erste Oper. "What Next" wurde im September 1999 in Berlin an der Staatsoper Unter den Linden unter der Regie von Nicolas Brieger und dem Dirigenten Daniel Barenboim mit großem Erfolg uraufgeführt.
Carter ließ Instrumente auf komplexe Art interagieren, was den Zuhörern ein dramatisches Hörerlebnis verschaffte, für Orchester aber schwer einzustudieren war.
(APA)

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