Tablet statt Notenblätter für Brüsseler Philharmoniker

25.000 Euro gab das Orchester bis dato für gedruckte Notenblätter aus. Damit ist nun Schluss: Die Musiker stellen von Papier auf Digital um.

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Der Test war erfolgreich: Die Brüsseler Philharmoniker spielten unter Leitung des Franzosen Michel Tabachnik den "Bolero" von Maurice Ravel und Stücke von Richard Wagner - und lasen dabei die Noten vom Tablet ab. Mit dem Probelauf seien alle zufrieden gewesen - sowohl Musiker als auch Zuhörer, betonte Gunther Broucke von der Verwaltung des Orchesters gegenüber der AFP. Ziel ist nun die vollständige Umstellung von Papier auf digitale Noten. Dies solle in den kommenden Jahren geschehen, sagte Broucke. Die klassische Musik müsse sich an die Zeit anpassen.

Seit Jahrhunderten habe sich der Betrieb eines Orchesters so gut wie gar nicht verändert: Die Musiker benutzten gedruckte Partituren, was die Vorbereitung der Konzerte sehr langwierig und komplex mache, führte Broucke aus. Vom Übergang ins digitale Zeitalter versprechen sich die Brüsseler Philharmoniker deutliche Einsparungen. Derzeit geben sie für mehr als 100 Konzerte jährlich rund 25.000 Euro für Noten aus.

(APA/AFP)

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