Goethe-Lieder, Trauer und Trost

Beziehungsreiche Rückblicke auf die Moderne der Vätergeneration – und bald bizarre, bald elegische Orgelnovitäten von Friedrich Cerha.

Friedrich Cerha
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Friedrich Cerha
Friedrich Cerha – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Natürlich Anton Webern: die kristalline Klarheit der Symphonie op. 21. Und Edgard Varèse, „Octandre“, süffig, kantig, rituell. Aber auch Luigi Dallapiccola, etwa seine von drei Klarinetten begleiteten Goethe-Lieder (1953), deren Linien sich gleichsam geschmeidig an von Webern vorgedachte Strukturen anschmiegen. Oder Gerd Kühr, der in „Streifton“ 1993 farbig und mit Elan die 1926 konzipierte „Abstrakte Revue“ Andor Weiningers musikalisch reflektierte: vielfältige, eindrucksvoll gelöste Aufgaben für die Sängerin Alda Caiello und das Ensemble Kontrapunkte unter Peter Keuschnig im Brahmssaal des Musikvereins.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.11.2012)

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