Anna Netrebko kommt als "Iolanta" nach Wien

Die Starsopranistin macht den Auftakt zum "Great Voices"-Zyklus im Wiener Konzerthaus. Ihr folgen Joseph Calleja, Thomas Hampson und Rolando Villazon.

Anna Netrebko kommt Iolanta
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Anna Netrebko kommt Iolanta
Anna Netrebko – (c) EPA (ARNE DEDERT)

Die erste der diesjährigen "Great Voices" erklingt am kommenden Freitag: Starsopranistin Anna Netrebko eröffnet den prominent besetzten Zyklus im Wiener Konzerthaus als Tschaikowskys "Iolanta". Mit einer konzertanten Fassung der Oper tourt die Sängerin bereits seit Wochen durch Mitteleuropa. Begleitet wird sie vom Orchester der Slowenischen Nationalphilharmonie unter Emmanuel Villaume sowie von einer Sängerriege rund um Sergey Skorokhodov als Count Vaudemont.

Begeisterte in Salzburg

Bereits im Sommer 2011 begeisterte Netrebko mit einer konzertanten "Iolanta" das Salzburger Festspielpublikum. "'Iolanta' ist die meistgeliebte Oper in Russland", erklärte die russischstämmige Sängerin damals. "Sie hat ein Happy End, das Hoffnung bringt und zu Tränen rührt. Vor allem aber ist sie kurz".

Das Märchen rund um eine blinde, von der Außenwelt abgeschirmte Prinzessin, die nichts von ihrem Zustand weiß und durch ihre Liebe zu einem fremden Eindringling geheilt wird, dauert nur etwa 90 Minuten - und wird wohl deshalb nur selten auf der Opernbühne inszeniert.

Auf Netrebkos "große Stimme" folgt im Zyklus Joseph Calleja mit Liedern von Mario Lanza am 28. Jänner, bevor am es am 13. April erneut eine konzertante Oper gibt: Bariton Thomas Hampson tritt in Verdis "Simon Bocccanegra" auf, mit Calleja an seiner Seite. Den Abschluss bildet einen Monat später, am 12. Mai, dann Rolando Villazon, der sich ebenfalls vor dem Jubilar Verdi verneigt.

>>> Link: www.greatvoices.at

(APA)

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