Neujahrskonzert: Auftakt mit Wagner und Verdi

Nicht weniger als elf Kompositionen sind 2013 zum ersten Mal im traditionellen Konzert der Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Wiens Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst zu hören.

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(c) APA

Ja, die Frage wurde gestellt – und von Orchestervorstand Clemens Hellsberg (mit Schützenhilfe von ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner) erschöpfend beantwortet: Wie es um die zuletzt wieder thematisierte Geschichtsaufarbeitung bei den Wiener Philharmonikern stehe, wollten manche Journalisten anlässlich der Pressekonferenz zum bevorstehenden Neujahrskonzert wissen. Hellsberg ist dadurch nicht aus der Ruhe zu bringen, kann er doch angelegentlich darauf verweisen, bereits 1988 mit dieser Aufarbeitung begonnen zu haben.

In seinem 1992 veröffentlichten Standardwerk „Demokratie der Könige“ findet sich auch die Chronik des Orchesters aus der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft akribisch dokumentiert. Damals war, so Hellsberg, „das Staatsarchiv noch gar nicht der Öffentlichkeit zugänglich“. Er hat also Pionierarbeit geleistet, wofür ihm zuletzt auch mit der Verleihung der Torberg-Medaille durch die Israelitische Kultusgemeinde gedankt wurde.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.12.2012)

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