Was heißt schon Wiener Klassik? Eine Spurensuche

Musikverein: Das Steude-Quartett auf dem Weg an die Spitze. Mit Ildikó Raimondi eroberten die Musiker Repertoire-Räume.

Ildikó Raimondi, Christmas in Vienna 2005
Schließen
Ildikó Raimondi, Christmas in Vienna 2005
Ildikó Raimondi – ORF

Wiener Klassik – vor 200 Jahren galt Joseph Haydn als deren Vater, vor 100 Jahren erschloss Arnold Schönberg sich und seinen Schülern neue Klangräume. Das philharmonische Steude-Quartett statuierte in seinem jüngsten Abonnementkonzert im Souterrain des Musikvereins ein Exempel: Haydns „Reiterquartett“, vor allem in den Ecksätzen mit dem rechten, vorwärtsdrängenden Elan in seiner Energetik erfasst, stand einem handwerklich exzellent gemachten Quartett Ignaz Pleyels gegenüber, das in unverbindlichem Serenadenton allen vier Musikanten solistische Entfaltungsmöglichkeiten bot.

Das ist drin:

  • 0 Minuten
  • 0 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.01.2013)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen