Friedrich Cerha dirigiert wieder einmal in Wien

08.02.2013 | 11:19 |   (DiePresse.com)

Der Doyen der österreichischen Komponisten greift zum Taktstock: Am 14. Februar dirigiert der das auf Neue Musik spezialisierte Ensemble die reihe.

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Am kommenden Donnerstag, dem 14. Februar, eröffnet sich in Wien eine der seltenen Gelegenheit, Friedrich Cerha live am Pult zu erleben. Im Mozart-Saal des Konzerthauses ist das Ensemble die reihe zu erleben, dem Cerha sein Anbeginn eng verbunden ist. So hatte er die Formation 1958 gemeinsam mit Kurt Schwertsik als spezieller Klangkörper für Neue Musik gegründet. Cerha, der Doyen der österreichischen Komponisten, feiert am 17. Februar seinen 87. Geburtstag.

Das Programm des Abends sieht unter anderem das Cerha-Werk "Fantasien nach Cardew's Herbst 60" vor, das 1963 in Wien uraufgeführt wurde. Es ist die Ausarbeitung jener ersten Partitur unvollendeter Musik, die Cornelius Cardew unter dem Titel "Autumn 60" vorgelegt hatte. Cerha hat hierfür als Besetzung Klarinette, Bassklarinette, Tenorsaxofon, Klavier und ein Streichertrio gewählt. Überdies sind einige von Cerha eingerichtete Werke von Anton Webern zu hören, sowie Stücke von Igor Strawinski und György Ligeti.

Am Beginn des Abends steht allerdings um 19.30 Uhr Marino Formenti mit einer seiner traditionellen Einführungen, bevor er als Pianist beim Konzert selbst mitwirkt. Als Sopran wurde die Russin Natalia Zagorinskaya verpflichtet.

Konzert von die reihe unter Dirigent Friedrich Cerha am 14. Februar, 19.30 Uhr, im Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal, Lothringerstraße 20, 1030 Wien.

>>> Link: http://konzerthaus.at

(APA)

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