Kein erster Preis beim Opernregie-Wettbewerb

Rafael R. Villalobos erhielt nur den zweiten Preis, damit er ein anderes Projekt der mit dem ersten Preis verbundenen Inszenierung in Klagenfurt vorziehen kann.

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v.l.n.r. Serge Dorny, Armin Kretschmar, David Pountny, Rafael R. Villalobos, Marta Delatte – (c) Camerata Nuova

Der Europäische Opernregie-Preis 2013 soll das spanische Nachwuchs-Regietalent Rafael R. Villalobos nachhaltig fördern. Die in Wien tagende Jury von Leitern europäischer Opernhäuser sprach dem 1987 geborenen Spanier einen Preis zu. Allerdings nicht den ersten, sondern einen mit 10.000 Euro dotierten zweiten Preis. Das teilte der Verein Camerata Nuova als Organisator in Wiesbaden am Montag mit.

Nicht im Umfeld des Stadttheaters Klagenfurt arbeiten

Ursprünglich war vorgesehen, dass der erste Preisträger am Stadttheater Klagenfurt Opern-Einakter von Leoncavallo und Mascagni inszenieren darf. Für Entwicklung und Karriere des jungen Regisseurs scheine es richtiger, zunächst mit einem anderen Projekt zu reüssieren und nicht im Umfeld des Stadttheaters Klagenfurt, entschied die Jury.

Villalobos soll deshalb im Oktober 2013 in der Wiesbadener Lutherkirche die Kirchenoper "Noahs Flut" von Benjamin Britten aufführen. Zur Jury gehörten David Pountney (Bregenzer Festspiele/Walisisches Nationaltheater in Cardiff), Florian Scholz (Stadttheater Klagenfurt), Barbara Minghetti (Teatro Sociale di Como), Serge Dorny (Opéra de Lyon), Tatjana Gürbaca (Staatstheater Mainz) und Grace Lang (Hong Kong Art Festival).

Um den 7. Europäischen Opernregie-Preis 2013 hatten sich mehr als 246 Kandidaten aus 30 Nationen beworben.

(APA/dpa)

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