Jüdisches Museum: Alle Augen auf Wagner, den Antisemiten

Im Palais Eskeles kann man ab sofort studieren, wie sich Kunst und Lebensansicht des Bayreuther Meisters auf das wienerische Geistesleben der Zeit um und nach 1900 ausgewirkt haben. Eine ungewöhnliche Hommage.

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Wagner Antisemiten – (C) Jüdisches Museum

Richard Wagner, der Antisemit, wird im jüdischen Museum gewürdigt. Das hat Methode. Denn unter den glühenden Wagnerianern finden sich seit Beginn der künstlerischen Laufbahn des Komponisten unzählige Juden – frenetisch applaudierend im Publikum, als Sänger auf den internationalen Bühnen, als Dirigenten in den Orchestergräben, auch im Bayreuther Festspielhaus. Der einzige Kapellmeister, den Wagner selbst wirklich favorisierte, war beispielsweise der „Parsifal“-Uraufführungsdirigent Hermann Levi.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.09.2013)

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