Staatsoper: Als Krimis noch sowjetisch waren

Dmitri Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“, in Russland einst von Stalin persönlich verboten, fungiert heute als spannende Abendunterhaltung in Opernform.

Lady Macbeth von Mzensk
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Lady Macbeth von Mzensk
Lady Macbeth von Mzensk – (c) Staatsoper/ Michael Poehn

Schostakowtischs „Lady Macbeth von Mzensk“ war in der frühen Sowjetunion der Aufreger schlechthin. Die Widersprüche entzündeten sich so sehr, dass Väterchen Stalin höchstpersönlich einschritt: Hinfort sollte in seinem Reich nur noch die Volkskultur gepflegt werden. Avantgardistisches solch aggressiven Zuschnitts durfte keinen Platz mehr haben.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.03.2015)

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