Teatro Barocco: Medea und der Horror des leeren Kissens

Im Stift Altenburg werden ein selten gespieltes Melodram des Mozart-Zeitgenossen Benda und Haydns „Apotheker“ kombiniert.

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(c) Teatro Barocco/Barbara Pálffy

Plötzlich ist da nur mehr dieses weiße Kissen. Das Kissen, auf dem gerade noch Jasons und Medeas jüngerer Sohn gelegen ist. Jetzt ist es leer. Und damit gelingt Bernd R. Bienert das stärkste Bild in seiner in jeder Hinsicht originalgetreuen Aufführung von Georg Anton Bendas Melodram „Medea“ beim Festival Teatro Barocco im Stift Altenburg. Was ist schon ein blutiger blanker Dolch gegen den blanken Horror dieses leeren Kissens?

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.07.2015)

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