Innsbruck: Germanen und Römer, barock vereint

Innsbrucker Festwochen der Alten Musik: Standing Ovations nach knapp fünf Stunden für Nicola Porporas „Il Germanico“ unter Alessandro De Marchi: Virtuose Gesangskunst in distanziert-barockem Bühnenambiente.

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Den Feldherrn Germanico singt in Innsbruck eine Frau, Patricia Bardon, mit fülliger Tiefe. Vor ihm/ihr kniend: Klara Ek als betörend sinnlich zürnende und leidende Rosmonda. – (c) IInnsbrucker Festwochen der Alten Musik/Rupert Larl

Mit einer einzigen Notenseite mit Gesangsetüden soll Nicola Porpora seinen Schüler gequält haben. Tagaus, tagein, jahrelang. Dann, heißt es, habe er ihn mit den Worten entlassen: „Du bist jetzt der größte Sänger Italiens und der ganzen Welt.“ Unter dem Künstlernamen Caffarelli wurde dieser tatsächlich zu einem Star.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.08.2015)

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