Staatsoper: Italianità für Wildwest

Puccinis „Fanciulla del West“ kehrte mit Eva-Maria Westbroek und José Cura zurück in den Spielplan.

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Eva-Maria Westbroek und Tomasz Konieczny können einander nicht näherkommen: Puccinis genial zwischen Brutalität und Lyrismus changierende „Fanciulla del West“ bringt Krimispannung in die Staatsoper. – (C) Staatoper/ Pöhn

Recht rüde geht es ja zu im Wilden Westen, das weiß man. Dass aber Giacomo Puccini einst so viele scharfe Kanten und schrille Farben nutzen würde, um eine Liebes- und Eifersuchtsgeschichte zu erzählen, die dort angesiedelt ist, das hätten sich die Liebhaber seiner „Bohème“ und der „Madame Butterfly“ nicht träumen lassen. Obwohl den Freunden endloser Lyrismen die zwischen den beiden genannten Stücken entstandene „Tosca“ hätte zu denken geben können. Was dort an Brutalität zu finden ist, schärft Puccini in der „Fanciulla del West“ noch einmal gründlich zu.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.11.2016)

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