„Don Giovanni“, die komische Tragödie

Simon Keenlyside und Erwin Schrott nutzen Mozarts Hintergründigkeit an der Staatsoper zu prallem Theater.

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(c) Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Es ist ausdrücklich ein „dramma giocoso“, was Lorenzo da Ponte und Mozart aus dem alten „Don Juan“-Mythos gemacht haben. An der Staatsoper wird das derzeit aufs Vergnüglichste deutlich: Der wiedergenesene Simon Keenlyside und der allzeit alerte Erwin Schrott nutzen Jean-Louis Martinotys zu Unrecht viel verlästerte, sehr hintergründige Inszenierung in den ästhetischen Bühnenbildern Hans Schavernochs zu echter Komödiantik.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.01.2017)

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