Belcanto-Feuerwerk mit Joyce DiDonato und Daniela Barcellona

Münchner Staatsoper. In einer teilweise eher skurrilen Neuinszenierung feierte die Mezzo-Diva ein triumphales Rollendebüt in der Sopran-Partie von Rossinis „Semiramide“. Das Publikum jubelte vor allem über die brillanten musikalischen Leistungen und staunte über die Regie.

Semiramide
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Semiramide
(c) Bayrische Staatsoper

Joyce DiDonato, diesmal im Sopran-Fach. Die Bandbreite der Verwandlungen, die Rossinis Semiramide durchmacht – von der Gattenmörderin zur Herrscherin, von der Liebenden zur Mutter und schließlich zum Opfer –, bot der Diva Gelegenheit, ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Sie glänzte in allen Facetten, darstellend wie musikalisch. Mühelos sicher klingen bei ihr Rossinis endlose Koloraturen und weit gespannte Melodiebögen. In keinem Moment gewinnt der Hörer den Eindruck, irgendetwas daran sei schwer zu singen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.02.2017)

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