Auch auf die Partner kommt es an

Janine Jansen mit Sibelius, Hilary Hahn mit Meisterwerken aus Barock und Klassik – sowie einem schwachen neuen, ihr gewidmeten Stück.

Symbolbild Violine
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Symbolbild Violine
Symbolbild Violine – (c) Clemens Fabry

Muss man alles aufführen, was einem gewidmet ist? Das fragt man sich nach diesem Duo-Abend im Rahmen des Hilary-Hahn-Schwerpunkts im Konzerthaus. Und: Ist es sinnvoll, Meisterwerke des Barock und der Wiener Klassik mit zeitgenössischen Stücken zu kombinieren, wenn diese mit dem übrigen Programm so gar nicht konkurrieren können? Auch wenn der spanische Komponist Antón García Abril seine sechs Partiten für Violine solo angeblich für Hahn maßgeschneidert hat – sie spielte daraus die fünfte, „Reflexive“ –, erwies sich das langsam anhebende, sich virtuos steigernde, zögerlich ausklingende Stück als weder besonders ideenreich noch wirklich geeignet, die Eigenheiten der Geigerin ins entsprechende Licht zu rücken.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.03.2017)

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