„Carmen“ in Paris? Hier hat die Liebe bunte Kotflügel

Die Opéra Bastille spielt Bizets Meisterwerk in der Regie von Calixto Bieito, das ist, als ob Wien bei der „Fledermaus“ versagte.

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Roberto Alagna und Clémentine Margaine in Paris – (c) Opera Bastille (Vincent PONTET)

Natürlich haben wir das auch schon erlebt, des Öfteren sogar: Wien bietet die Neuinszenierung eines Säulenheiligen des Repertoires, sagen wir, der „Fledermaus“ – und scheitert jämmerlich. Regisseure und Intendanten gieren ja nach Schlagzeilen. Die Stücke bleiben auf der Strecke. Und, was das Schlimmste ist, das Publikum amüsiert sich mittlerweile offenbar auch über die schlimmsten Spassetln, mit denen man Restbestände von Handlung und dramaturgischer Sinnhaftigkeit desavouiert.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.03.2017)

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