Oper in Sofia musste wegen Reizgas-Attacke evakuiert werden

Die Aufführung der Oper "Fürst Igor" musste unterbrochen werden. Jemand dürfte im Foyer und hinter den Kulissen Reizgas versprüht werden.

Hunderte Menschen sind nach einer Reizgas-Attacke aus dem Opernhaus der bulgarischen Hauptstadt Sofia in Sicherheit gebracht worden. Wenige Minuten nach dem Auftakt der Oper "Fürst Igor" am Samstagabend hätten einige Zuschauer zu husten begonnen. Die Aufführung sei sofort unterbrochen worden.

Wie Medien in Sofia am Sonntag berichteten, brachte die Feuerwehr 600 Menschen binnen neun Minuten in Sicherheit. Keiner habe gesundheitliche Schäden erlitten. Die Polizei gehe davon aus, dass jemand das Gas im Foyer und hinter den Kulissen gesprüht habe, berichtete der Fernsehsender bTV.

Die Exekutive habe das Opernhaus am Samstagabend durchsucht, doch zu diesem Zeitpunkt soll sich der Gestank bereits zerstreut haben. "Das Opernhaus ist sicher", bekräftigte Vize-Direktorin Wera Petrowa am Sonntag. 

Auf dem Programm der im Jahr 1908 gegründeten Sofioter Oper standen am Sonntag unter anderem "Das Rheingold" von Richard Wagner, die Ballettaufführungen "Karmen" und "Rhapsodie in Blau" sowie die Oper "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck. 

(APA/dpa)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Kommentar zu Artikel:

    Oper in Sofia musste wegen Reizgas-Attacke evakuiert werden

    Schließen

    Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
    Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.