Jede Bewegung fragt: Warum?

Kritik John Crankos subtiles Puschkin-Ballett zu Musik von Tschaikowsky, die nicht aus der gleichnamigen Oper stammt, ist in exquisiter Besetzung wieder zu erleben.

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Ein Traumpaar für John Crankos „Onegin“: Roman Lazik und Nina Pol´akov´a (Tatjana). – (c) Staatsoper/Taylor

Onegin“ – von Tschaikowsky, seit Mitte der Sechzigerjahre gibt es dafür zwei Möglichkeiten. John Cranko hat den Puschkin-Stoff, den der Komponist zur Oper gemacht hat, in ein Ballett verwandelt. Kurt-Heinz Stolze arrangierte wenig bekannte Musik des russischen Meisters, vor allem Klavierstücke, zu einer symphonischen Partitur. Die ist nicht von jener Qualität, enthält nicht so viele „Ohrwürmer“, wie sie Tschaikowsky für seine Oper eingefallen sind, gibt aber dem Choreographen die Chance, der Handlung auf theatralisch direkt zupackende Art nachzuspüren.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.04.2017)

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