Schubert ohne naive Schwärmerei

Im Konzerthaus: der Zyklus „Schwanengesang“ mit Ian Bostridge und Lars Vogt.

Schubert hat zwei Liederzyklen vorgelegt: „Die schöne Müllerin“ und „Die Winterreise“. Der dritte, „Schwanengesang“, stammt von seinem Verleger Tobias Haslinger: Er hat Schuberts letzte Vertonungen – von Texten von Heine und Rellstab – zu einer Reihe zusammengeführt, die in Schuberts vermutlich letztem Lied endet, der „Taubenpost“, von Johann Gabriel Seidl. Ein sehnsuchtsvoller Ausklang nach der schwerblütigen Melancholie und meist düsteren Atmosphäre der Heine-Lieder. Als solchen präsentierte ihn auch Ian Bostridge.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.05.2017)

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