Salzburger Festspiele

Vom musikalischen Umgang mit dem Krieg und dessen Folgen

Kritik„Zeit mit Schostakowitsch“ nimmt man sich heuer und gibt bei dieser Gelegenheit auch Serge Prokofieff eine Chance. Höchst ungleiche große Pianisten wie Daniil Trifonov und Kristian Bezuidenhout treffen auf die talentiertesten Jüngsten: Andrei Ioniță und Aziz Shokhakimov.

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(c) APA/BARBARA GINDL

Zur Diskussion über Klassiker-Interpretationen steuerte das Mozarteumorchester mit der jüngsten Matinee noch Bemerkenswertes bei, musizierte unter Giovanni Antonini wie ausgewechselt – wach, prägnant, mit Witz und Charme. Und oft mit einer einschmeichelnden Weichheit in der Phrasierung, die an frühere Zeiten klangschöner Mozart-Wiedergaben erinnerte, obwohl mit Antonini ein ausgewiesener Originalklang-Experte am Pult stand. Noblesse und messerscharfe Artikulation müssen einander nicht ausschließen, lernte man in der animiert und mit allen Wiederholungen ausgespielten A-Dur-Symphonie (KV 201): die erfreulichste Mozart-Gestaltung, die ich heuer in Salzburg hören durfte.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.08.2017)

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