Misha Didyk: Dostojewskis singendes Ebenbild

Misha Didyk, der ukrainische Tenor, galt nach belcantesken Anfängen bald als idealer Held fürs schwere slawische Fach. An der Staatsoper singt er Prokofieffs „Spieler“.

„Prokofieff hat seine unglückliche Jugendliebe eingearbeitet,“ so Misha Didyk über den „Spieler“.
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„Prokofieff hat seine unglückliche Jugendliebe eingearbeitet,“ so Misha Didyk über den „Spieler“.
„Prokofieff hat seine unglückliche Jugendliebe eingearbeitet,“ so Misha Didyk über den „Spieler“. – (c) Michael Poehn

Zufälle – ein Prüfungsabend am Konservatorium von Kiew: Eine Professorin hört den jungen Tenor und holt ihn vom Fleck weg in ihre Gesangsklasse: „Das war Jewhenija Miroschnytschenko“, erinnert sich Misha Didyk, „ich durfte dann in einem Benefizkonzert an ihrer Seite den Alfredo in Verdis ,Traviata‘ singen.“ Daraufhin bat das Opernhaus von Kiew zum Vorsingen. Inzwischen arbeitete Didyk mit der Leiterin der Liedklasse am Konservatorium an einer Szene aus „Pique Dame“.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.09.2017)

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