Staatsoper: Eine Medea wie von Mozart

01.03.2010 | 14:39 |  VON WILHELM SINKOVICZ (DiePresse.com)

Aribert Reimann komponierte Grillparzers „Medea“ als Auftragswerk für Wien. Die Uraufführung wurde zum Triumph für den Komponisten, das exzellente Sänger-Team, den Dirigenten und – den Dichter.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Die größte Entdeckung dieses umjubelten Premierenabends hieß vermutlich Franz Grillparzer. In deutschen Landen kaum zur Kenntnis genommen, hierzulande eher mit Herablassung als selbsternannter Nationaldichter behandelt, erweist sich seine Sprachkunst als zeitlos in ihrem Nuancenreichtum und ihrer psychologischen Verdichtung. Wenn man sich denn überhaupt mit ihr beschäftigt. Aribert Reimann, aus einer Gegend stammend, wo man Grillparzer nicht einmal im Schulunterricht zu begegnen pflegt, bringt dessen „Medea" nun nach Wien zurück. Mit genialer Theater-Pranke hat der Komponist den Text auf Libretto-Länge verdichtet - als Grundlage einer seiner irisierenden, von suggestiven Klangbildern geprägten Bühnenmusiken.

Die wächst respektgebietend wie einst jene zu Shakespeares „Lear" zum ausweglosen Tragödien-Strom an. Marco-Arturo Marelli hat adäquate Bilder dazu auf die Staatsopern-Bühne gebaut, eine Geröllhalde, von der sich im entscheidenden Moment, in dem die Titelheldin beschließt, ihre Kinder zu opfern, Gesteinsbrocken lösen und gen Zuschauerraum stürzen.

Grelle Klänge zur grässlichen Handlung

Ein optisches Crescendo als eindrucksvolle Parallelaktion zur akustischen Agglomeration der Klänge. Reimann malt mit immer dickeren Pinselstrichen die Klang-Illustrationen zum grässlichen Geschehen. Grillparzers Text fokussiert er konsequent auf die Geschichte der fremden, ausgestoßenen Titelheldin, deren längst besiegelter Ausschluss aus der Gesellschaft ein richterlicher Bannfluch nur noch beschleunigt. Als Fremde ist sie vom ersten Augenblick des Drama an verhasst, gebrandmarkt auch durch die wild-bunten Kostüme, die Dagmar Niefind ihr schneidert.

Ehemann Jason kleidet sich rasch wie am Hofe König Kreons üblich: blütenweiß ist sein Jackett, blütenweiß sind die Anzüglein, in die man die Kindern steckt. Ganz in Weiß, zieht auch Jasons neue Braut, Königstochter Kreusa die Kinder an sich.

Dem bösen Spiel entzieht sich Medea durch blinde Rache: Die Kinder, aber auch Kreusa müssen sterben. Reimanns Klangmalereien erreichen ihre dichtesten, schmerzhaft explodierenden Momente dort, wo im Kopf Medeas die Idee zu jener Wahnsinnstat entsteht - und dort, wo diese in grauenvolle Realität umgesetzt wird. Mit klassischen Opern-Gesten ist die „Medea"-Musik nirgendwo in Verbindung zu bringen. Eher mit dem Formenspiel abstrakter Malerei. Die Linienführung beginnt, vom Läuten der Gongs angefacht, aus Unisono-Gängen der Bläser, deren Farbgebung bemerkenswert an die Evokationen des antiken Aulos-Klangs erinnern, wie Carl Orff ihn einst in seinen Sophokles-Vertonungen beschwor. Da hört das Ohr sich vielleicht noch ein paar Takte im vertrauten a-Moll zurecht. Doch bald zersplittern die melodischen Fäden, wie im Prisma aufgefächert. Fast durchwegs zeichnen die Instrumente in dieser Partitur ihre Melismen in vielfach aufgefächerter Parallelführung. Die Melodik wird sozusagen dreidimensional. Die vertrackten Rhythmen machen es den Instrumentalisten schwer: Jede Ungleichzeitigkeit würde sogleich bemerkt.

Aber die Philharmoniker musizieren Reimanns Werk konzentriert und engagiert. Michael Boder führt sie unerschrocken und mit größter Umsicht. Er beherrscht das Werk ganz offenkundig als wäre es sein eigenes. Vermutlich könnte er sogar besser Auskunft geben als der Komponist selbst, wie exakt die Sänger auf der Bühne die unmenschlichen Anforderungen im Hinblick auf die zu treffenden Tonhöhen erfüllen. Immer dort, wo Instrumente die jeweiligen Töne übernehmen, lässt sich auch für den Normalverbraucher sagen: Was die Wiener Uraufführungs-Besetzung an Präzisionsarbeit leistet, ist gigantisch. Marlis Petersen voran absolviert die aberwitzig gezackten Koloratur-Orgien, die Reimann der Medea zudenkt, als wären sie von Mozart: Selbst in den extremsten Momenten, fernab jeglicher natürlichen Deklamation, liefert sie förmlich Belcanto-Gesang, fast zu schön, um dem Drama ganz gerecht zu werden.

Als wär's ein Belcanto-Stück

Doch geht es hier wohl darum, den orchestralen Malstrom vokal zu ergänzen und zu überhöhen. Die Singstimmen sind Teil des akustischen Gemäldes. Und Petersen bleibt selbst dort, wo dieses mit den Schmerzen der gequälten Frau zum überdimensionalen Alpdruck anwächst souverän der natürliche Brennpunkt des Geschehens.

In den ein wenig kürzeren, aber beinah ebenso anspruchsvollen Partien der Vertrauten Gora und der Gegenspielerin Kreusa sind Elisabeth Kulman und Michaela Selinger ebenbürtige Partnerinnen. Kulman gestaltet den dunkel-ahnungsvollen Beginn des zweiten Teils mit glühender Intensität. Und Selinger bringt die geradezu swingenden Glitzerklänge, die Kreusa als das zivilisatorische Gegenstück zur wild-unbegreiflichen Medea kenntlich machen, mit koketter Laszivität über die Rampe. Faszinierend, wenn Medea und Kreusa für einen Moment versuchen, gemeinsam zu agieren, gemeinsam zu singen: Bald zerschellt der Versuch, mit einer Stimme zu sprechen am Zusammenprall der Kulturen.

Die Herren haben kein leichtes Spiel. Doch weiß Adrian Eröd den Jason mit Zwischentönen zu gestalten, die auch Angst und Ratlosigkeit mitschwingen lassen. Michael Roider gibt den Kreon rechtschaffen herrisch und droht, dramaturgisch ganz richtig, erst die Fassung zu verlieren, als Max Emanuel Cencic mit virtuoser Countertenor-Attitüde von den Untaten beim Raub des Goldenen Vlieses berichtet.

Dieses „ungerechte Gut" bringt Medea am Ende zurück - um sich dem Gericht der Götter zu stellen. So ist es, als ob sich die Handlung nach der sehr an heutige Horror-Szenarien gemahnenden Feuerszene wieder in Richtung antiker Tragödien-Geistigkeit verlöre; Reimann, der uns Medea ganz nahe gebracht hat, lässt das letzte Bild entgleiten in unbegreifliche Fernen einer Weltanschauung, deren Konsistenz am Beginn des 21. Jahrhunderts kaum mehr fassbar sein dürfte. Medea bleibt die Inkarnation der Fremdheit.

 

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

17 Kommentare
Gast: Trelawney
03.03.2010 18:44
0

Reimanns Medea: Leider keine NEUE Musik

Der Vergleich mit Mozart ist mir unverständlich. Auch Eliiot Carter wurde schon als mozartisch bezeichnet. Und Belcanto? Diese Musik fließt nicht, sie zerfällt in Einzelereignisse (wahrscheinlicher Einwand: Form ist Inhalt...), ist auch rhythmisch und harmonisch einfallslos.
So vieles war vorhersagbar: klingt wie (lustige) böswillige Parodie moderner Musik. Stimmen meist in hohen Lagen, große Intervalle. Sicher solides musikalisches Handwerk (fürs Partiturauge). Als Aufführung mit Klangereignissen nicht unbeeindruckend, besonders nach der Pause.
Habe im Herbst auf Ö1 eine Chorsinfonie für Tenor und großes Orchester von Anders Eliasson, einem Schweden, gehört: Quo Vadis, 60-minütiger Bogen, dicht polyphon gearbeitet, kein Takt, kein Motiv ein Zitat, kein Pastiche. Harmonisch unverwechselbar. Keine Nostalgie, keine Phil Glass-Soße, keine Saariaho-Fadesse. Explosive Energie, delikate Lyrik. Der Eindruck hat sich auf wenig erhältlichen CDs mit seiner Musik bestätigt: Es gibt NEUE unverwechselbare Musik. Reimanns Medea ist nicht neu. Verblüffend das Premierenpublikum: an Musik interessierte Menschen, resigniert, viel begründete Ablehnung. Am Ende: langer Jubel.
WAM, 1782:
...das wahre in allen sachen kennt und schätzt man itzt nimmer – um beyfall zu erhalten muß man sachen schreiben die so selbstverständlich sind, daß es ein fiacre nachsingen könnte, oder so unverständlich – daß es ihnen, eben weil es kein vernünftiger Mensch verstehen kann, gerade eben deswegen gefällt.«

Gast: Fred Keller
03.03.2010 02:58
1

nur am radio gehört.....

wenn schon eine Medea Oper dann die von Cherubini.

Der neue Reimann ist mit dem Prawy abzuurteilen....kein Stück fürs Repertoire, da kann der SIN noch so blumig,wissend schreiben!

Grillparzers Medea ist mitnichten unbekannt in Wien

Grillparzer muss nicht „entdeckt“ werden, weil er ständig am Burgtheater gespielt wird. Ich darf an den König Ottokar mit Moretti und Maertens erinnern. Und natürlich an das „Goldene Vließ“ mit der Minichmayr als Medea (!)

Vergangenes Jahr konnte man sogar zwei Medeas sehen. Die schon genannte Grillparzer Version mit Birgit Minichmayr an der Burg und die ebenso beeindruckende Version von Grzegorz Jarzynas mit Sylvie Rohrer als Medea im Kasino.

http://hutterer.blog.de/2009/05/02/medea-mede-a-6046099/

Gast: Stehplatzler
02.03.2010 11:03
0

nur Tosca und Meistersinger kann man ja auch nicht spielen!

mE war es ein spannender Abend, die Regie, die Sänger und das Orchester bewundernswert. Ob sich das im Repertoir wird haten können, ist eine ganz andere Frage. Aber "aus einem Totenhaus" wird ja auch nicht jede Woche gespielt.

Gast: Gast
02.03.2010 10:25
1

Empfehlung

Na wenn es die einschlägigen Kommentatoren hier schlecht finden, muss es ja gelungen sein. Ich werde mir gleich Karten besorgen!

..und Nitsch malt wie Caravaggio

Einmal mehr eine eklatante Themenverfehlung von Sin. Wie sagte doch schon einst der Prawy?
Eine Oper, die keine Arie und kein Duett enthält, welches man melodisch nachempfinden kann, wird sich nicht durchsetzen. Sicherlich - auch hier bestätigen Ausnahmen z.B. bei Strauss - die Regel. Wer Reimann mit Mozart in einem Atemzug nennt, könnte auch Nitsch mit Caravaggio vergleichen. Vergleichen ist durchaus legitim - dabei aber nicht zu differenzieren ist Scharlatanerie. Wie kann der Kritiker dfie Behauptung aufstellen, der Dirigent beherrscht das Werk, als wäre es sein eigenes?
Hat Sin diese Oper vor ihrer Uraufführung mehrmals gehört, bzw. die Partitur gelesen, um dies exakt beurteilen zu können? Einmal mehr grossteils unfundierte heisse Luft im Jubelbericht des Presseredakteurs. Wie gehabt. Schade!

Re: ..und Nitsch malt wie Caravaggio

Jetzt muß ich doch einmal auf die 'Medea' von Cherubini verweisen. Wenn dann noch Callas die Titelrolle singt verblassen alle anderen 'Geräuschkulissen' zu undramatischem Getöse. Gesangstechnisch scheint dieses neue Werk ähnlich schwierig zu sein, aber wie man auch von anderen doppelt vorhandenen Opern weiß, durchgesetzt hat sich immer nur eines. Also dann: Ciao Herr Reimann ! Und im Burgtheater wird sich 'Das goldene Vlies' auch weiterhin ohne Musik halten, so wie ich schon vor 45 Jahren mit Hatheyer/Reyer davon begeistert war.

Gast: orpheus
02.03.2010 08:31
2

Als wärs ein Belcantostück

Sin zeigt einmal mehr, daß ihm Belcanto fremd ist. Diese Oper wird sich keine 5 jahre auf den internationalen Spielplänen halten. Wer spielt heute noch den seinerzeit von Kritikern hochgejubelten "Besuch der alten Dame"?
Es ist das Dilemma der Kunstform Oper, daß heutzutage keine brauchbaren Stücke mehr komponiert werden. Mit Regiekarten wird die Staatsoper auch in diesem Fall gefüllt werden und der Direktor darf die dann ach so tolle Auslastung stolz erwähnen. Aus diesem Grunde werden Raritäten aus den vergangenen Jahrhunderten aufgeführt. Einerseits ist das interessant, andrerseits stirbt damit diese Kunstform im Konnex mit den Werkverhunzungen des sogennanten Regietheaters aus.
Im Gegensatz dazu verdienen die zeitgeistigen Schreiberlinge, die sich Kritiker nennen, weiterhin mit ihrem unbedarften Geschreibsel ihr Geld. Aber welcher Opernfreund nimmt sie denn überhaupt noch ernst?

Gast: backoblate
01.03.2010 19:45
2

Danke!

Ein sensationeller Abend! Grandios! Übermenschliche Leistung, wunderbare Musik! Ich hoffe, es kommen doch noch weitere Aufführungen, das muß man erlebt haben! Ein musikalisches Feuerwerk, danke Herr Direktor Holender.

Der Unterschied zu Mozart ist gefühlt

Ich hatte nur die Gelegenheit der Hauptprobe beizuwohnen, hielt diese Musik aber nur ewig lange 25 Minuten aus. Dann flüchtete ich, ohne eine Melodie zu erkennen voll Mitleid mit den Sängerinnen und dem Orchester.
So erging es mir bei Mozart noch nie!
Bei MEDEA in der Staatsoper empfand ich wenig Unterschied zum Stimmen der Instrumente vor einer Aufführung.
Aber vielleicht bin ich der Einzige, dem es so erging.

Antworten Gast: ihvaschtehdesned
02.03.2010 10:53
1

Re: Der Unterschied zu Mozart ist gefühlt

bussi, bimi, war bei der premiere und besten willens, und hab grad mal die hälfte geschafft. der größte topfen auf erden, marantjosef. das staatsopernorchester hat sich angehört wie das klangforum wien bei der ersten leseprobe. der stoff ist öde, abgelutscht und interessiert vielleicht 4 leute. grillparzers text dito. die musik ist viel zu kammermusikalisch angelegt für so ein riesenhaus, eine einzige spröde verweigerungsattitüde und aspirin-support.

Antworten Gast: d'accord
01.03.2010 23:28
2

Re: Der Unterschied zu Mozart ist gefühlt

bin ganz bei ihnen. habe zwar die premiere gesehen und ziehe tief meinen hut vor frau petersens leistung, aber im ganzen war es öde. als hätte holender immer wieder "nicht so wild, nicht so neu, mehr oper" im hintergrund geflüstert.
und holenders "entdeckungen" kullmann - sehr pastos und bereits mit stimmlichen erosionserscheinungen, selinger schlichtweg verheizt, roider- abgesungen und eröd - tremolierend sind leider kein genuss. abgesehen von einer ausstattung, die problemlos auch elektra, ring oder sonstwas archaisches bebildern könnte. langweilig, im gegensatz zu den "besessenen" im theater an der wien - die waren zwar auch nicht perfekt - zuviel regiekonzept für eine neue oper - aber immerhin mutig und nach vorne sehend. hingegen in der oper die pure opern-fadesse comme toujours.

Antworten Antworten Gast: Unverschämtheit
02.03.2010 21:07
1

Re: Re: Der Unterschied zu Mozart ist gefühlt

1. Sie heißt Kulman und nicht anders. Ihr "stimmliche Erosionserscheinungen" zu unterstellen, ist eine unverschämte Frechheit. Die Stimme klingt absolut mühelos und kraftvoll und noch dazu wunderschön in allen Lagen.
2. Was bitte wurde bei Selinger verheizt? Sie hatte nur zu trällern, und das tat sie hinreißend!
3. Roider ist im besten Alter fürs Charakterfach und als Kreon perfekt.
4. Eröd "tremolierend"? Absolut absurd!
Wo haben Sie Ihre Ohren, Herr/Frau d'accord?

Antworten Antworten Antworten Gast: staun
07.03.2010 08:18
0

Re: Re: Re: Der Unterschied zu Mozart ist gefühlt

Aber Frau Kulman, seit wann schreibt man sich seine Kritiken selber?
Frau Selinger hat den wesentlich schwierigeren Part, und das wissen Sie auch.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kundry
08.03.2010 16:29
0

Re: Re: Re: Re: Der Unterschied zu Mozart ist gefühlt

Haha, sehr witzig! *zerkugel*
Ich denke, keine der beiden Damen hat es nötig, sich selber Kritiken zu schreiben. Das wäre mal was ganz neues: So wie unsere tollen Siptzensportler immer ihre (Fehl-)Leistungen analysieren, sollte man die Sänger auch interviewen: Wie haben Sie sich gefühlt? Wo ist Ihnen die Luft ausgegangen? War es ein Formtief? .... hihihi ...

Antworten Antworten Gast: kundry
02.03.2010 09:35
0

Re: Re: Der Unterschied zu Mozart ist gefühlt

die Geröllhalde ist doch die Blumenaue aus dem Parsifal!

Antworten Gast: grg
01.03.2010 23:13
3

Re: Der Unterschied zu Mozart ist gefühlt

Nein sind Sie nicht.
Eintönige Fadesse , klassischer Fall von des Kaisers neue Kleider, musikalisch ganz nackt diese Oper, aber kein Kritiker traut sichs zu sagen.



Belvedere News

Sind Sie an aktuellen News aus dem Belvedere interessiert? Melden Sie sich jetzt unverbindlich für den Newsletter an.





Aktuelle Ausstellung:
Im Lichte Monets ab 24. Oktober 2014

» Nähere Infos zur Ausstellung

Meinung

Jetzt Kultur-Newsletter abonnieren

Die Meldungen des Tages aus den Bereichen Kunst und Kultur. Kostenlos.

Newsletter bestellen

Code schwer lesbar? » Neu laden

» Jetzt unter mehr als 6.000 Jobs
die perfekte Stelle finden.

Sinkothek

AnmeldenAnmelden